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Komponisten: Aktuelle Infos

Siegfried Matthus 90. Geburtstag

dt. Komponist


Siegfried Matthus wurde am 13. April 1934 als Sohn eines Bauern in Mallenuppen/Ostpreußen geboren. Sein Vater erteilte ihm den ersten Unterricht auf verschiedenen Instrumenten. Nach der Flucht der Familie vor der russischen Armee besuchte er die Oberschule in Rheinsberg, wo seine ersten Kompositionen für den Schulchor entstanden. Nach dem Studium an der Deutschen Hochschule für Musik in Ost-Berlin holte ihn Walter Felsenstein 1964 an die Berliner Komische Oper, wo er lange Zeit mit Götz Friedrich und Harry Kupfer zusammenarbeitete. 1972 übernahm er eine Meisterklasse an der Akademie der Künste der DDR, 1985 wurde er zum Professor ernannt. und 1991 wurde er künstlerischer Leiter der Kammeroper Schloss Rheinsberg mit Opernwerkstatt und Aufführungen. Matthus komponierte mehr als 600 Musikwerke, die ihn zum bekanntesten Komponisten der früheren DDR machten. Siegfried Matthus erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Hanns-Eisler-Preis des Rundfunks der DDR (1969), den Kunstpreis der DDR (1970), 1984 wurde er Ehrenbürger der Stadt Rheinsberg, 1996 wurde er mit dem Preis des Internationalen Theaterinstituts Berlin (ITI) ausgezeichnet, 1997 erhielt er den Kulturpreis der Landsmannschaft Ostpreußen für Musik, ferner den Deutscher Kritikerpreis (1998), das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (2000), den Verdienstorden des Landes Brandenburg (2006) sowie den Louis Spohr Musikpreis Braunschweig (2013) und das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland (2015). Er starb nach längerer schwerer Krankheit am 27. August 2021 in Stolzenhagen bei Berlin.

»Siegfried Matthus: Biographie und Einspielungen«

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Eugène d' Albert 160. Geburtstag

brit.-schweizer. Komponist und Dirigent


Eugen d'Albert war der Sohn eines deutschen Tanzkomponisten, ein hervorragender Pianist (Schüler von Franz Liszt) und ein dramatischer Komponist. Mit der Lustspieloper Die Abreise machte er 1898 zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Mit seinen Opern Tiefland (1903) und Die toten Augen (1916) übertrug er den italienischen Verismo auf die deutsche Opernbühne. In seinen späteren Werken bezog er auch Stilmittel und Elemente des Jazz in seine Kompositionen mit ein. Eugène d'Albert schrieb insgesamt 20 Opern, außerdem Konzerte für Klavier und Violoncello, Kammermusik, Klavierwerke, Lieder und Chorwerke.

»Eugène d' Albert: Biographie und Einspielungen«

Alle Porträts im April

Uraufführungen im April

»Alle Porträts«

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