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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

Franz Waxman

* 24.12.1906 Königshütte
† 24.02.1967 Los Angeles

Franz Waxman war einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Filmmusikkomponisten. Geboren wurde er am 24. Dezember 1906 in Königshütte, Oberschlesien. Mit sechs Jahren bekam er den ersten Klavierunterricht. Nach dem Willen seines Vaters sollte er Bankkaufmann werden. Er arbeitete auch zwei Jahre als Kassierer, verwendete sein Gehalt aber, um weiterhin Unterricht in Klavier, Harmonielehre und Komposition zu bezahlen. 1922 verließ er die Bank und ging zunächst nach Dresden, später nach Berlin, um Musik zu studieren. Er spielte in Nachtclubs und schloss sich den Weintraub Syncopators, einer populären Jazzband der späten 20er-Jahre, an. In dieser Zeit begann er, Arrangements für einige deutsche Musikfilme zu schreiben. Seine bekannteste frühe Arbeit war die Orchestrierung und Orchesterleitung für Josef von Sternbergs Der blaue Engel (1930) mit Marlene Dietrich. Durch den großen Erfolg des Films bekam er vom Leiter der UFA-Studios in Berlin, Erich Pommer weitere Aufträge, darunter für die Musik zu Fritz Langs Liliom (1934). Nach der „Machtergreifung“ floh Waxman, da er Jude war, aus Nazideutschland. Er arbeitete 1934 kurz in Frankreich und siedelte wenig später in die Vereinigten Staaten von Amerika über. Sein erster großer Erfolg als Filmkomponist war die Vertonung des Horror-Klassikers Frankensteins Braut (1935) mit Boris Karloff. Er arbeitete unter anderem für die Universal Studios und für Metro-Goldwyn-Mayer. So schrieb er die Musik zu Filmklassikern wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde (1941), Hitchcocks Rebecca (1940), Die Frau, von der man spricht, Haben und Nichthaben (1944) mit Humphrey Bogart und Lauren Bacall, Hitchcocks Verdacht (1942) und Der Fall Paradin (1949) mit Gregory Peck, Sunset Boulevard (1950), Prinz Eisenherz (1954), Das Fenster zum Hof (1954), Der Hofnarr (1956) mit Danny Kaye, Geschichte einer Nonne mit Audrey Hepburn, Sayonara (1957) mit Marlon Brando oder auch Taras Bulba (1962) mit Yul Brynner und Tony Curtis. Vor fünfzig Jahren, am 24. Februar 1967, starb Franz Waxman in Los Angeles an den Folgen einer Krebs-Erkrankung.

Diskographie [4] Werke [4]

Diskographie aktuelle Auswahl: 4

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Classics on Marimba

Works by Castelnuovo-Tedesco, Bach, Chopin, Waxman & Thompson

OC 1859;4260330918598
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Das Marimbaphon kann zwar schon auf eine lange Geschichte zurückblicken, mit seinem charakteristischen hohlen Holzklang ist es aber immer noch in gewisser Hinsicht ein Exot. Zwar gibt es durchaus einen kleinen Kanon an Sololiteratur und auch einige ...

OehmsClassics OC 1859 • 1 CD • 65 min.

27.11.16 [8 7 7]

J. Adams • J. Corigliano • G. Enescu • F. Waxman

8.559302;0636943930229
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In dieser an sich lange überfälligen Neu-Aufnahme des Violinkonzertes (1993) von John Adams hat das Werk weitaus mehr Ecken und Kanten, als man von der im Nachhinein recht weichgespülten Ersteinspielung her (Nonesuch 7559 79360 2) hätte denken ...

Naxos 8.559302 • 1 CD • 64 min.

10.11.06 [10 10 10]

Chloë

8573-88655-2;0685738865529
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Die Debütplatte der 14jährigen Chloe Hanslip versammelt Stücke, die überwiegend zu den bekannten Virtuosenstücken für die Geige gehören. Sie spielt sie mit Hingabe und Verve, technisch einwandfrei und mit gehobener Musikalität. Chloe hat Freude an ...

Warner Music 8573-88655-2 • 1 CD • 71 min.

22.02.02 [7 8 7]

A. Schönberg • F. Schubert • F. Waxman • H.W. Ernst

8.557121;0747313212125
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Mit einem ungewöhnlichen Programm präsentiert sich der junge amerikanische Geiger Frank Huang, Gewinner des Wettbewerbs der Walter W. Naumburg Foundation 2003, innerhalb der „Laureate Series“ von Naxos. Es stellt Schönbergs nicht gerade leicht ...

Naxos 8.557121 • 1 CD • 57 min.

21.04.04 [7 7 7]

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