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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

Hans Pfitzner

* 05.05.1869 Moskau
† 22.05.1949 Salzburg

Hans Pfitzner wurde am 5. Mai 1869 in Moskau als Sohn einer Pianistin und eines Geigers geboren. 1886-1890 studierte er am Hochschen Konservatorium in Frankfurt am Main. Anschließend war er als Kapellmeister, Lehrer und Akademieleiter in Mainz, Berlin, Straßburg und München tätig. Nach 1934 betätigte er sich international als Dirigent, Pianist und Opernregisseur. Als Komponist war er einerseits fest in der deutschen romantischen Dichtung und Musik verwurzelt, andererseits artikulierte er sich mit aggressiver Intellektualität, die ein Kennzeichen des beginnenden 20. Jahrhunderts war. Nicht nur zu Lebzeiten war er daher einerseits heftig bekämpft und umstritten, andererseits von seiner Anhängerschaft sektiererisch verehrt. In seinem Hauptwerk Palestrina spannt er einen weiten Bogen von der Gregorianik und der Polyphonie des 16. Jahrhunderts bis in die Neuzeit. Sein 65. Todestag war am 22. Mai 2014.

Biographie Diskographie [19] Werke [43]

Biographie

5.5.1869
geboren in Moskau (Rußland) als Sohn einer Pianistin und eines Geigers.
1886-1890
Musikstudium im Hochschen Konservatorium in Frankfurt/Main.
1888
Scherzo c-Moll für Orchester; das Werk galt als avantgardistisch.
1894-1896
Theaterkapellmeister in Mainz.
1895
Erste Oper Der arme Heinrich, Libretto James Grun.
1897-1907
Kompositionslehrer am Sternschen Konservatorium in Berlin.
1901
Die Rose vom Liebesgarten, romantische Oper in zwei Akten mit Vorspiel und Nachspiel, Libretto James Grun.
ab 1903
Neben seiner Lehrtätigkeit Kapellmeister am Theater des Westens in Berlin.
1906
Das Christelflein, ein Weihnachtsspiel; endgültige Fassung 1917 als "Spieloper".
1908-1918
Städtischer Musikdirektor und Direktor des Konservatoriums in Straßburg.
1910-1916
Operndirektor in Straßburg.
1917
Palestrina, eine "musikalische Legende" in drei Akten, Libretto vom Komponisten. Die Oper Palestrina gilt als Pfitzners Hauptwerk.
1920-1929
Leiter einer Meisterklasse für Komposition an der Berliner Akademie der Künste.
1921
Von deutscher Seele. "Eine romantische Kantate" nach Texten von Joseph von Eichendorff für Soloquartett, Gemischten Chor, Orchester und Orgel. Neufassung 1937.
Bechsteinkonzert
1923
Klavierkonzert Es-Dur op. 31
1924
Violinkonzert h-Moll op. 34. Drei Sätze in einem Satz mit vier verschiedenen Hauptthemen und Variationen über ein Halbtonmotiv.
1930
Das dunkle Reich. Chorfantasie op. 38 mit Orchester, Orgel, Sopran- und Baritonsolo nach Texten von Michelangelo, goethe, C.F. Meyer und Dehmel.
1930-1934
Lieter der Akademie der Tonkunst in München.
1931
Das Herz, "Drama für Musik" in drei Akten, Libretto Hans Mahner-Mons.
nach 1934
Internationale Tätigkeit als Dirigent, Pianist und Opernregisseur.
1933
Sinfonie cis Moll op. 36a; zum Teil opernhaft ausgestaltete Ausarbeitung des Streichquartetts op. 36 für Orchester.
1935
Violoncellokonzert G-dur op. 42, einsätzig mit wechselnden Tempi.
1939
Kleine Sinfonie G-Dur op. 44 in vier ohne Pause ineinander übergehenden Sätzen.
1940
Sinfonie C-Dur op. 46 für großes Orchester in drei ohne Pause ineinander übergehenden Sätzen.
1944
Violoncellokonzert a-Moll op. 52, virtuoser als das erste Cellokonzert.
1947
Fantasie für Orchester op. 56, Pfitzners letztes Orchesterwerk.
22.5.1949
Gestorben in Salzburg.

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