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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

Darius Milhaud

* 04.09.1892 Aix-en-Provence
† 22.06.1974 Genf

Darius Milhaud, geboren am 4. September 1892 in Aix-en-Provence, stammt aus einer wohlhabenden Familie der franz. Provence. Im Alter von 7 Jahren erhielt er den ersten Violinunterricht, erste eigene Kompositionen entstanden bereits 1905. 1909 sutdierte er am Pariser Konservatorium, später bei Dukas, Widor und d'Indy. Dabei lernte er Arthur Honegger und Jacques Ibert kennen. Durch den Dichter Paul Claudel kam er als Attaché nach Rio de Janeiro und lernte die brasilianische Folklore und Popularmusik kennen, die seine Musik in den folgenden Jahren stark beeinflussen sollte. 1918 kehrte er nach Frankreich zurück und bildete im Kreis um Jean Cocteau und Erik Satie die "Groupe des Six". Innerhalb eines Jahrzehnts wurde Milhaud zum führenden Vertreter der neuen franz. Musik. Er unterrichtete am Mills College in Oakland (Kalifornien) und am Pariser Conservatoire. Seine Musik ist gekennzeichnet durch eingängige Melodik, überraschende rhythmische Effekte, durch die Einbeziehung von Elementen der Unterhaltungsmusik und des Jazz sowie durch eigenwillige Instrumentierungen. Darius Milhaud starb am 22 Juni 1974 in Genf.

Biographie Diskographie [38] Werke [57]

Biographie

4.9.1892
geboren in Aix-en-Provence (Frankreich). Studierte bei Paul Dukas, Vincent d'Indy und Charles-Marie Widor.
1916
Reise mit Paul Claudel, Autor und damals französischer Botschafter, nach Rio de Janeiro.
1918
Gründung der "Grouppe des Six", einer Komponistenvereinigung, der die damals junge Avantgarde angehörte, darunter Arthur Honegger, Francis Poulenc, Georges Auric, Louis Durey (D. Milhaud) und als einzige Frau Germaine Tailleferre.
1923
UA seiner ersten Oper La brebris égarée (Das verirrte Schaf).
1925
UA von Les malheurs d'Orphée in Brüssel.
1927
Kurzoper auf einen Text von Jean Cocteau Le pauvre matelot.
1930
In Zusammenarbeit mit Paul Claudel entstand die oper Christophe Colombe (UA Berlin 1930).
1939-1945
Während des 2. Weltkriegs Emigration in die USA.
1947-1962
Professor am Pariser Konservatorium und Dozent in Oakland, USA.
1950
UA der Oper Bolivar, zu der seine Frau Madeleine den Text geschrieben hatte.
1958
UA der Oper Fiesta nach Boris Vian.
1966
UA von La mère coupable nach Beaumarchais in Genf.
1972
UA des Oratoriums Saint Louis, roi de France in Rom.
1973
VÖ seiner Autobiographie Mein glückliches Leben (Ma vie heureuse).
22.6.1974
Tod des Komponisten im Alter von 82 Jahren in Genf (Schweiz)

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