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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3618

Bohuslav Martinů

tschech. Komponist

* 08.12.1890 Polička
† 28.08.1959 Liestal bei Basel

Bohuslav Martinů, einer der bedeutendsten tschechischen Komponisten, wurde am 8.12.1890 in Polička (Böhmen) geboren. Am Prager Konservatorium studierte er Violine bei Josef Suk und war nach seinem Diplom als Violinlehrer von 1913 bis 1923 mit Unterbrechungen Geiger bei der Tschechischen Philharmonie in Prag. 1923 zog er nach Paris, um Kompositionsunterricht bei Albert Roussel in Paris zu nehmen. Er lebte dort, bis er 1940 vor dem drohenden Einmarsch der Nationalsozialisten in Paris in die USA floh. Von 1941–1953 lehrt er Komposition, u.a. beim Musikfestival in Tanglewood, an der Princeton University (bis 1948) und danach an der Mannes School of Music in New York. 1952 erhielt er die amerikanische Staatsbürgerschaft, kehrte jedoch 1953 nach Europa zurück. Bis 1955 lebte er in Nizza. Seine letzten Lebensjahre verbrachte Martinů in der Schweiz. Er starb dort am 28. August 1959 in Liestal. Neben den Einflüssen durch Honegger, Milhaud und Strawinskys ist Martinůs Musik besonders geprägt durch die Verbundenheit mit der traditionellen Tonsprache seiner tschechischen Landsleute Dvořák und Smetana. Sein unkonventioneller Stil ist schwungvoll und vielfach musikantisch. Sein umfangreiches Schaffen umfasst Orchesterwerke (u.a. sechs Sinfonien, Konzert für Streichquartett und Orchester 1931, Doppelkonzert 1938), Solokonzerte, Kammermusik, zahlreiche Opern (Komödie auf der Brücke 1937, Die Heirat 1956, Zweimal Alexander 1964 u.a.), sowie Ballete, Chöre und Lieder.

Biographie Diskographie [59] Texte [2] Werke [125]

Werke

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Bühnenwerk

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Perkussives Leuchtfeuer

Kai Strobel erhielt den 1. Preis im Fach Schlagzeug

Gestern nachmittag stellten sich die drei Finalisten im Fach Schlagzeug den hohen Anforderungen der Aufführung eines Konzerts für ihr Instrumentarium. Engagiert begleitet vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim kamen zwei Highlights des Repertoires zur Aufführung.

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Fröhliche Frühromantik für Fagottisten

Mathis Stier, Fagott, erhielt den 2. Preis und den Publikumspreis

Für das „große Finale“ hatten die Kandidaten die Auswahl zwischen dem mit der italienischen Oper kokettierenden Concertino von Bernhard Crusell und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel.

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