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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3618

Anselm Hüttenbrenner

österr. Komponist

* 13.10.1794 Graz
† 05.06.1868 Rosenegg

Vor 150 Jahren starb der österreichische Komponist Anselm Hüttenbrenner. Obwohl sein musikalisches Erbe im heutigen Konzertleben kaum mehr eine Rolle spielt, ist die Person Anselm Hüttenbrenner für Musikhistoriker nach wie vor höchst interessant. Hüttenbrenner war einer der wenigen Dutzfreunde von Franz Schubert. Er besaß auch die Originalpartitur von Schuberts Unvollendeter, die er bis kurz vor seinem Tod unter Verschluss hielt. Erst im Dezember 1865 wurde sie durch Johann Herbeck uraufgeführt. Hüttenbrenner war außerdem als einziger neben der Haushälterin Sali am 26. März 1827 an Beethovens Seite, als dieser starb. Zur Erinnerung schnitt er sich einige Locken von Beethovens Haar ab, die er wohl verwahrte. Die Haarlocken befinden sich heute in Graz im Universalmuseum Joanneum und im Johann-Joseph-Fux-Konservatorium. Geboren wurde Anselm Hüttenbrenner am 13. Oktober 1794 in Graz. Während seiner Schulzeit erhielt er Klavier- und Orgelunterricht, absolvierte aber zunächst erfolgreich ein Jurastudium, bevor er sich ganz der Musik widmete. Bereits während seines Studiums nahm er ab 1815 Unterricht in Gesang und Komposition in Wien bei Antonio Salieri. Dort lernte er Franz Schubert kennen und schloss mit ihm eine herzliche lebenslange Freundschaft. Im Jahr 1815 machte er auch die Bekanntschaft mit Ludwig van Beethoven. Ab 1821 lebte Hüttenbrenner als Komponist und Musikkritiker wieder in Graz und übernahm von 1824 bis 1839 die Leitung des Steiermärkischen Musikvereins. Die letzten 15 Jahre seines Lebens lebte er sehr zurückgezogen. Er starb am 5. Juni 1868 in Graz-Oberandritz. Einige seiner Werke gingen verloren, die meisten aber blieben im Familienbesitz und befinden sich heute in der Universitätsbibliothek der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Sein nicht geringer Werkkatalog umfasst u.a. vier Opern, 27 geistliche Werke (inkl. 6 Messen, 3 Requiems), 258 Lieder, zahlreiche Männerchöre und Männerquartette, 20 Orchesterwerke sowie Kammermusik und mehr als 80 Klavierwerke. Hüttenbrenners Requiem in c-Moll wurde bei den Totenmessen für Salieri (1825), Beethoven (1827) und Schubert (1828) aufgeführt.

Diskographie [3] Werke [10]

Diskographie aktuelle Auswahl: 3

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Nachtgesang Schubert im Freundeskreis

BR 100 313;4011563103134
zur Besprechung
Es ist dies nicht das erste Recital, das den Liedkomponisten Franz Schubert im Umfeld seiner Freunde in den Focus stellt, doch es gewinnt dem Thema viele neue Farbtupfer ab. Mehr als die Hälfte der 25 Titel wurde hier überhaupt zum ersten Mal ...

Bayer Records BR 100 313 • 1 CD • 74 min.

24.04.15 [7 8 9]

Franz Schubert • W.A. Mozart

Lieder

93.076;4010276013266
zur Besprechung
„Die Ariettchen, so ich für die Ferraresi gemacht habe, glaub’ ich, soll gefallen, wenn...sie fähig ist, es naiv vorzutragen“, schrieb Mozart über die ursprünglich für den Figaro gedachte Arie Un moto di gioia. Und Naivität ist eine Farbe, die aus ...

SWRmusic 93.076 • 1 CD • 72 min.

05.02.04 [7 6 7]

A. Hüttenbrenner • F. Schubert

999 801-2;0761203980123
zur Besprechung
Das (analoge) Band zu dieser Aufnahme stammt noch aus den Archiven der EMI; jetzt veröffentlicht es cpo als Teil ihrer "Dieter Klöcker Edition". Dabei tritt hier nicht der Klarinettist Klöcker, sondern vor allem der Musikforscher Klöcker in den ...

cpo 999 801-2 • 1 CD • 66 min.

01.09.01 [8 8 8]

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Fröhliche Frühromantik für Fagottisten

Für das „große Finale“ hatten die Kandidaten die Auswahl zwischen dem mit der italienischen Oper kokettierenden Concertino von Bernhard Crusell und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel.

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Faszinierende Cellisten

Im Finale der Cellisten begeisterten gestern die drei Teilnehmer, die mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim die Cellokonzerte von Robert Schumann und Dmitrij Schostakowitsch aufführten.

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Clarté und Geräusch

Das Semifinale der Fagottisten nutzte die Jury, um die stilistische Wandelbarkeit der Teilnehmer zu durchleuchten, denn neben dem in allen Orchestervorspielen obligatorischen Konzert B-Dur KV 191 – ohne Dirigent – des 18jährigen Mozart im Galanten Stil der 1770er Jahre waren die Avantgarde-Kunststücke der Auftragskomposition von Milica Djordjevic zu bewältigen.

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