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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3376

Eugène D' Albert

schott. Komponist

* 10.04.1864 Glasgow
† 03.03.1932 Riga

Eugen d'Albert war der Sohn eines deutschen Tanzkomponisten, ein hervorragender Pianist (Schüler von Franz Liszt) und ein dramatischer Komponist. Mit der Lustspieloper Die Abreise machte er 1898 zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Mit seinen Opern Tiefland (1903) und Die toten Augen (1916) übertrug er den italienischen Verismo auf die deutsche Opernbühne. In seinen späteren Werken bezog er auch Stilmittel und Elemente des Jazz in seine Kompositionen mit ein. Eugène d'Albert schrieb insgesamt 20 Opern, außerdem Konzerte für Klavier und Violoncello, Kammermusik, Klavierwerke, Lieder und Chorwerke.

Biographie Diskographie [7] Texte [1] Werke [14]

Biographie

10.4.1864
geboren in Glasgow (Schottland). Sein Vater, ein ausgezeichneter Pianist, war französischer Abstammung, die Mutter Engländerin. Ersten Klavierunterricht erteilte der Vater dem jungen Eugène.
1874
Der 10-Jährige erhält ein ein Stipendium der Royal Academy of Music in London.
1881
D'Albert bringt sein erstes Klavierkonzert unter der Leitung von Hans Richter mit Erfolg zur Uraufführung. Richter empfiehlt ihn nach Wien, damit er dort seine Ausbildung fortsetzen kann. Er macht die Bekanntschaft von Brahms und Franz Liszt.
1882
D'Albert begibt sich nach Weimar und wird Schüler von Franz Liszt. Er unternimmt zahlreiche Konzertreisen in ganz Europa und Amerika.
1984
Die venezolanische Pianistin Teresa Carreno spielt die Uraufführung seines Klavierkonzerts op. 12. Sie ist zudem die zweite Ehefrau des Komponisten, der insgesamt sechs Mal geheiratet hat.
1895
Heirat mi der Opernsängerin Hermin Finck, die dritte Ehefrau des Komponisten. Mit ihr war er am längsten verheiratet, insgesamt 15 Jahre. Für sie komponierte er den größten Teil seiner Lieder.
1893
Komposition des zweiten Streichquartetts, das er Johannes Brahms widmete. UA der Oper "Der Rubin".
1903
UA der Oper "Tiefland", die ein internationaler Erfolg wurde.
1914
Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs zog D'Albert in die Schweiz. Von dort unternahm er weiterhin Konzertreisen.
1929
Abschiedskonzet in Zürich.
3.3.1932
Überraschender Tod des Komponisdten in Riga (Lettland) an Herzversagen.

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