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Komponisten mit Lebensdaten insgesamt: 3618

Sergej Prokofjew

* 23.04.1891 Sonzowka, Jekaterinoslaw
† 05.03.1953 Moskau

Am 23. April 2016 jährt sich der Geburtstag des russischen Komponisten Sergei Prokofjew zum 125. Mal. Prokofjew war ein musikalisch früh- und hochbegabtes Kind. Mit vier Jahren erhielt er den ersten Klavierunterricht von seiner Mutter, mit fünf Jahren schrieb er seine ersten Kompositionen. Den ersten Kompositionsunterricht erhielt er 1902/1903 von Reinhold Glière. Auf Anraten von Alexander Glasunow begann er 1904 als 13jähriger, am Konservatorium in Sankt Petersburg Komposition, Klavier und Dirigieren zu studieren, u.a. bei Nikolai Rimsky-Korssakoff und Anatoli Liadow. Ab 1908 trat er als Pianist und Komponist in der Öffentlichkeit in Erscheinung. 1916/1917 komponierte er seine berühmt gewordene Symphonie classique op. 25. Infolge der Oktoberrevolution verließ er 1918 Russland, lebte in Japan und abwechselnd in den USA und in Europa. 1936 ließ er sich endgültig wieder in Moskau nieder. Viele seiner Werke entstanden hier. 1945 zog er sich bei einem Sturz eine schwere Gehirnerschütterung zu. Trotz der seitdem zunehmenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen blieb er bis zu seinem Tod unermüdlich tätig. Prokofjew starb am 5. März 1953 in Moskau. Er ist einer der bedeutendsten russischen Komponisten. Sein vielseitiges Schaffen umfasst alle Gattungen. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen neben der Symphonie classique seine Ballette Romeo und Julia (1940) und Aschenbrödel (1945), das musikalische Märchen Peter und der Wolf (1936) sowie seine Opern Die Liebe zu den drei Orangen (1925), Der Spieler (1926), Der feurige Engel (1928) und Krieg und Frieden (1941-1955).

Biographie Diskographie [96] Werke [104]

Biographie

11.4.1891
geboren in Sonzowka, Jekaterinoslaw (Rußland)
1902/1903
Privatschüler von Reinhold Glière.
1904
Aufnahme ins Konservatorium von St. Petersburg. Kompositionsunterricht bei Anatol Ljadow.
1906
Erste Auftritte bei den "Abenden der zeitgenössischen Musik", wo seine Werke als Provokation aufgefasst werden.
1914
Bekanntschaft mit Serge Diaghilev und Komposition für die Balletts russes. Beginn der Komposition an der Oper Der Spieler nach Dostojewski.
1916
Das erste Stück für die Balletts russes Ala und Lolli mißfiel Diaghilev und wurde zur Sykthischen Suite für Orchester verarbeitet. UA in St. Petersburg.
1918
Am 21.4. UA der Sinfonie Nr. 1 Symphonie classique in St. Petersburg. Ausreise in die USA.
1919
Beginn an der Komposition der Oper Der feurige Engel.
1921
UA des 3. Klavierkonzerts o. 26 in Chicago. 30.12.1921 UA der Oper Die Liebe zu den drei Orangen in Chicago.
1922
Aufenthalt in Ettal.
1923
Übersiedelung nach Paris. UA des Violinkonzerts N. 1 op. 19 in Paris.
1927
Reise nach Moskau.
1929-1936
Regelmäßige Reisen in die UdSSR, da die erhoffte Karriere im Westen nicht so verlief, wie erwartet. In den USA dominierte Rachmaninoff, in Europa Strawinsky die Musik russischer Komponisten. Am 2.5.1936 UA von Peter und der Wolf.
1932
Unterricht am Moskauer Konservatorium.
1938
UA des Balletts Romeo und Julia in Brünn.
1939
UA der Kantate Alexander Newski in Moskau.
1940
Ernennung zum Stellvertretenden Vorsitzenden des Komponistenverbandes.
1941/42
Entstehung der Oper Krieg und Frieden nach Leo Tolstoi.
1952
Arbeit mit Mstislav Rostropowitsch am Sinfonischen Konzert op. 128.
5.3.1953
gestorben in Moskau (Rußland).

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