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Anja Silja 75. Geburtstag


* 1940

17

April


* vor 79 Jahren
17.04.15

Die deutsche Sopranistin Anja Silja wurde am 17. April 1940 in Berlin geboren. Mit 15 Jahren gab sie ihren ersten Liederabend und debütierte schon 1956 als Rosina in Gioachino Rossinis Barbier von Sevilla am Staatstheater Braunschweig. Mit 19 Jahren sang Anja Silja die Königin der Nacht in der Zauberflöte unter Karl Böhm an der Wiener Staatsoper und in Aix-en-Provence. Diese Produktion wurde auch vom Fernsehen aufgezeichnet. 1960 gab sie als Senta (Der fliegende Holländer) ein aufsehenerregendes Debüt bei den Bayreuther Festspielen und wurde seitdem von Wieland Wagner bis zu dessen Tod alljährlich in weiteren Rollen in Bayreuth engagiert und sang in fast all seinen Inszenierungen europaweit alle großen Wagner-Partien. Sie war Mitglied des Württembergischen Staatstheaters Stuttgart, gastierte als Salome an der Metropolitan Opera in New York und trat regelmäßig beim Glyndebourne-Festival auf. Ihr künstlerisches Schaffen ist auf zahlreichen Opernaufnahmen unter den großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts dokumentiert. 1990 gab sie ihr Regie-Debüt mit der Inszenierung des Lohengrin am Brüsseler Théâtre de la Monnaie, konzentrierte sich dann aber wieder auf das Singen und erarbeitete sich zahlreiche Rollen im Charakterfach. 2014 sang sie in Bregenz in der von HK Gruber neuvertonten Inszenierung der Geschichten aus dem Wienerwald (Regie: Michael Sturminger) die Großmutter ebenso wie in der Wiener Erstaufführung am theater an der Wien am 14. März 2015. Für ihre Verdienste um Kunst und Kultur wurde Anja Silja mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Im März 2011 erhielt sie zudem den Europäischen Kulturpreis. Anja Silja war verheiratet mit dem Dirigenten Christoph von Dohnányi.

Anja Silja – CD-Einspielungen

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Empfehlung vom September 2014

CD der Woche am 01.09.2014

Jean-Philippe Rameau: Les Indes galantes (Ballet heroïque en 1 Prologue et 4 Entrées)

Musique à la Chabotterie 3 CD 605013

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Als Jean-Philippe Rameau seine erste Oper schrieb, war er fünfzig Jahre alt und bereits ein erfolgreicher Komponist – Hippolyte et Aricie war eine tragédie en musique, die schon damals altehrwürdige französische Form des Musikdramas, sechzig Jahre zuvor von Jean-Baptiste Lully und seinem [...]

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Kai Strobel erhielt den 1. Preis im Fach Schlagzeug

Gestern nachmittag stellten sich die drei Finalisten im Fach Schlagzeug den hohen Anforderungen der Aufführung eines Konzerts für ihr Instrumentarium. Engagiert begleitet vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim kamen zwei Highlights des Repertoires zur Aufführung.

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