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CD-Besprechung

Leoš Janáček: Jenufa

Arthaus Musik 1 DVD-Video 100 208

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 8

Klangqualität:
Klangqualität: 8

Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 10

Besprechung: 01.12.01

Arthaus Musik 100 208

1 DVD-Video • 1h 58min • 1989

In diesem aus dem Jahr der politischen Wende stammenden Jenufa-Mitschnitt aus Glyndebourne entfaltet Regisseur Nikolaus Lehnhoff wohltuend bescheiden, ohne jeden Eigennutz das Begehren um gesellschaftliche Anerkennung und Gleichberechtigung, um Befreiung aus den alten Fesseln der Weiblichkeit im Sinne einer klug vorangetriebenen Emanzipation. Lehnhoff folgt der Partitur im Musikalischen wie im Gedanklichen der handelnden Personen, gibt ihnen Möglichkeit, sich zu zeigen, sich aneinander zu reiben und sich singend verständlich zu geben. Mit kameratechnisch aufmerksam geführten Bildern bleibt der Zuschauer eng am Geschehen, er spürt die Leibhaftigkeit einer so agilen Persönlichkeit wie Roberta Alexander in der Titelpartie und er bestaunt die exzentrische Gewalt der alten Buryjovka, deren Gemeinheit und selbstquälerische Umkehr von Anja Silja faszinierend gezeichnet und überzeugend gesungen wird. Überraschend für mich die einfühlsame, in der Sprache Janác*eks offenkundig heimische Orchesterführung des Dirigenten Andrew Davis.

Peter Cossé † [01.12.2001]

Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.KomponistWerkhh:mm:ss
1 L. Janáček Jenufa

Interpreten der Einspielung

Interpret(en)Besetzung
Roberta Alexander Sopran
Menai Davies Mezzosopran
Anja Silja Sopran
Philip Langridge Tenor
Mark Baker Tenor
Glyndebourne Chorus Chor
London Philharmonic Orchestra
Andrew Davies Dirigent
 
100 208;4006680102085

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