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Ruggero Raimondi 75. Geburtstag


* 1941

3

Oktober


* vor 78 Jahren
03.10.16

Seit mehr als 30 Jahren ist er international einer der größten seines Faches: der italienische Bassbariton Ruggero Raimondi. Insbesondere als Mozart- und Verdi-Sänger feierte er viele Bühnenerfolge und verkörperte zahlreiche Rollen in Opernverfilmungen: als Don Giovanni unter der Regie Joseph Loseys, als Escamillo (Carmen) unter Francesco Rosi, als Boris Godunow unter Andrzej Żuławski, als Scarpia (Tosca) unter Benoît Jacquot u.a. Er wurde am 3. Oktober 1941 in Bologna geboren, studierte in Mailand und Rom und debütierte 1964 in Spoleto als Colline in La Bohème. Es folgte eine äußerst erfolgreiche Karriere auf allen bedeutenden Bühnen Europas und weltweit: 1965 bis 1968 trat er in Venedig am Teatro La Fenice auf, 1968 debütierte er als Timur in Turandot an der Mailänder Scala, 1969 als Don Giovanni in Glyndebourne und 1970 als Silva in Ernani an der Metropolitan Opera. 1972 war er erstmals am Royal Opera House in London zu erleben als Fiesco in Verdis Simon Boccanegra, an der Pariser Opéra Garnier gab er 1975 sein Debüt als Procida in Verdis I Vespri Siciliani. Bei den Salzburger Festspielen debütierte er 1980 als König in Aida. Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Scala sang er den Philipp in Don Carlo unter dem Dirigat von Claudio Abbado. 1986 führte er zum ersten Mal Regie in einer Produktion von Mozarts Don Giovanni. 1992 sang er den Scarpia in Tosca an den Originalschauplätzen in Rom in einer Liveübertragung in 107 Länder; diese Produktion wurde mit 3 Emmys ausgezeichnet und erreichte weltweit eine Milliarde Fernsehzuschauer. In diesem Jahr 2016 feiert der Opernstar seinen 75. Geburtstag: Herzlichen Grlückwunsch!

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Empfehlung vom September 2014

CD der Woche am 01.09.2014

Jean-Philippe Rameau: Les Indes galantes (Ballet heroïque en 1 Prologue et 4 Entrées)

Musique à la Chabotterie 3 CD 605013

Bestellen bei jpc

Als Jean-Philippe Rameau seine erste Oper schrieb, war er fünfzig Jahre alt und bereits ein erfolgreicher Komponist – Hippolyte et Aricie war eine tragédie en musique, die schon damals altehrwürdige französische Form des Musikdramas, sechzig Jahre zuvor von Jean-Baptiste Lully und seinem [...]

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Perkussives Leuchtfeuer

Kai Strobel erhielt den 1. Preis im Fach Schlagzeug

Gestern nachmittag stellten sich die drei Finalisten im Fach Schlagzeug den hohen Anforderungen der Aufführung eines Konzerts für ihr Instrumentarium. Engagiert begleitet vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim kamen zwei Highlights des Repertoires zur Aufführung.

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Fröhliche Frühromantik für Fagottisten

Mathis Stier, Fagott, erhielt den 2. Preis und den Publikumspreis

Für das „große Finale“ hatten die Kandidaten die Auswahl zwischen dem mit der italienischen Oper kokettierenden Concertino von Bernhard Crusell und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel.

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