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Willi Domgraf-Fassbaender 40. Todestag

13.02.18

† 1978

13

Februar

Vor vierzig Jahren ist der Vater der berühmten Mezzosopranistin Brigitte Fassbaender, Willi Domgraf-Fassbaender, gestorben. Er galt mit seiner wunderbar geschmeidigen Stimme und seiner exzellenten Technik als einer der besten lyrischen Baritone der Zeit zwischen den Weltkriegen. Geboren wurde er am 19. Februar 1897 in Aachen als Willi Fassbaender. Den Doppelnamen „Domgraf-Fassbaender“ legte er sich während seiner Zeit in Stuttgart zu, um die häufigen Verwechslungen mit seinem Kollegen Wilhelm Fassbinder zu vermeiden. Nach seinem Studium in Aachen, Berlin und Mailand debütierte er 1922 am Stadttheater Aachen als Graf Almaviva in Mozarts Die Hochzeit des Figaro. Esfolgten Engagements in Berlin (1923-1925), in Düsseldorf (1925-1927) und in Stuttgart (1927-1930). Von 1930 bis 1948 sang er regelmäßig an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und machte sich in dieser Zeit besonders als Mozart-Sänger einen Namen, vor allem in seiner Paraderolle des Figaro in Mozarts Oper. Nach dem Krieg ließ sich Domgraf-Fassbaender in Nürnberg nieder. Dort betreute er u.a. die Städtischen Bühnen als Oberspielleiter und wirkte ab 1954 als Professor am Meistersinger-Konservatorium. Er war ein gefragter und erfolgreicher Gesangspädagoge. Seine bedeutendsten Schülerinnen waren Rita Streich sowie seine Tochter Brigitte Fassbaender. Willi Domgraf-Fassbaender starb am 13. Februar 1968 in Nürnberg. Sein Vermächtnis ist auf zahlreichen Schallplatteneinspielungen überliefert, die zum Teil auch als CD-Wiederveröffentlichungen erschienen sind.

Willi Domgraf-Fassbaender – CD-Einspielungen


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