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Dunkelheit und Licht gehören untrennbar zusammen. „Wo viel Licht ist, ist starker Schatten“, lässt etwa Goethe seinen Götz von Berlichingen sagen, der zumeist jedoch für ein anderes, deutlich weniger tiefschürfendes Zitat bemüht wird. Damit hatte Goethe, der auch eine ohne Licht wenig sinnstiftende Farbenlehre entworfen hat, zweifellos recht. Auf die Einspielung von Angela Metzger ließe sich das Zitat jedoch nicht anwenden, denn die in beziehungsreicher Weise „Counterlight“ betitelte Scheibe glänzt vor allem durch eines: Licht, Schatten gibt es hier eigentlich nicht. Allenfalls könnte man die nun wirklich extrem üppige Akustik in der Trierer Konstantinbasilika darunter fassen, wo die CD entstanden ist, denn die ist für jede Aufnahme eine echte Herausforderung. Die schiere Größe des Raumes und der daraus resultierende Hall sind einfach enorm. Das wurde in dieser Aufnahme jedoch gut eingefangen, denn der Raum und dessen Akustik gehören zu jeder Orgel einfach dazu.
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Übrigens...
| ...? |
Wussten Sie, ...dass die Erfindung des 1888 geborenen Ingenieurs Friedrich Trautwein, das Trautonium von 1930, der Prototyp heutiger Synthesizer war? |
| „...“ | Ist doch Musik die Kunst, in der sich alle Menschen als Kinder eines Sterns erkennen sollen. Theodor Storm |
Das geschah am 17. Oktober
Komponisten * Geburtstage
- 1729 Pierre-Alexandre Monsigny (frz. Opernkomponist)
- 1878 Henri Mulet (frz. Komponist und Organist)
- 1892 Herbert Howells (engl. Komponist)
- 1922 Luiz Bonfá (brasil. Komponist, Sänger und Gitarrist)
- 1941 Enrique Crespo (urug. Komponist und Posaunist)
- 1951 Christoph Marthaler (Schweizer Regisseur)
- 1957 Uwe Kolbe (dt. Lyriker)
- 1963 Christian Jost (dt. Komponist und Dirigent)
Komponisten † Gedenktage
- 1825 Peter von Winter (dt. Komponist)
- 1837 Johann Nepomuk Hummel (österr. Komponist)
- 1849 Frédéric Chopin (poln. Komponist)
- 1944 Pavel Haas (tschech. Komponist)
- 1952 Oskar Geier (dt. Komponist und Bratscher)
- 1979 Karel Reiner (tschech. Komponist)
- 1996 Berthold Goldschmidt (dt. Komponist)
Berthold Goldschmidt wurde am 18. Januar 1903 in Hamburg als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie geboren. Er wuchs in Hamburg auf und ging als 19jähriger nach Berlin, wo er von 1922 bis 1924 zusammen mit Ernst Krenek, Alois Hába, Karol Rathaus und Ignaz Strasfogel an der Hochschule für Musik in der Kompositionsklasse von Franz Schreker studierte. Daneben nahm er auch Unterricht im Dirigieren. Sein Studium finanzierte er als Klavier- und Celestaspieler und als Korrepetitor. 1925 erhielt er eine Stelle als Korrepetitor an der Berliner Staatsoper unter Erich Kleiber. In dieser Eigenschaft war er unmittelbar an der Vorbereitung der Uraufführung von Alban Bergs Wozzeck beteiligt. Bei der Uraufführung selbst spielte er die Celesta. Die Uraufführung seiner eigenen Passacaglia op. 4 für Orchester durch Erich Kleiber im gleichen Jahr brachte ihm den Mendelssohn-Preis ein.
→ - 2017 Ingvar Lidholm (schwed. Komponist)
- 2023 Carla Bley (US-amer. Jazz-Musikerin und Komponistin)
Interpreten * Geburtstage
- 1924 Rolando Panerai (ital. Sänger, Bariton)
- 1939 Reiner Goldberg (dt. Opernsänger, Tenor)
- 1941 Enrique Crespo (urug. Komponist und Posaunist)
- 1944 Pertti Pekkanen (finn. Dirigent)
- 1951 Christoph Marthaler (Schweizer Regisseur)
- 1955 Wolfram Christ (dt. Dirigent)
- 1962 Jean-Efflam Bavouzet (frz. Pianist)
- 1963 Christian Jost (dt. Komponist und Dirigent)
- 1964 Atle Sponberg (norw. Geiger und Dirigent)
- 1967 Ud Joffe (israel. Dirigent)
- 1970 Lauri Vasar (estn. Sänger, Bariton)
- 1971 Liat Cohen (israel. Gitarristin)
- 1979 Albina Shagimuratova (Sopranistin Usbekistan)
Interpreten † Gedenktage
- 1996 Berthold Goldschmidt (dt. Komponist)
Berthold Goldschmidt wurde am 18. Januar 1903 in Hamburg als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie geboren. Er wuchs in Hamburg auf und ging als 19jähriger nach Berlin, wo er von 1922 bis 1924 zusammen mit Ernst Krenek, Alois Hába, Karol Rathaus und Ignaz Strasfogel an der Hochschule für Musik in der Kompositionsklasse von Franz Schreker studierte. Daneben nahm er auch Unterricht im Dirigieren. Sein Studium finanzierte er als Klavier- und Celestaspieler und als Korrepetitor. 1925 erhielt er eine Stelle als Korrepetitor an der Berliner Staatsoper unter Erich Kleiber. In dieser Eigenschaft war er unmittelbar an der Vorbereitung der Uraufführung von Alban Bergs Wozzeck beteiligt. Bei der Uraufführung selbst spielte er die Celesta. Die Uraufführung seiner eigenen Passacaglia op. 4 für Orchester durch Erich Kleiber im gleichen Jahr brachte ihm den Mendelssohn-Preis ein.
→ - 2017 Danielle Darrieux (frz. Schauspielerin)
- 2023 Carla Bley (US-amer. Jazz-Musikerin und Komponistin)
Uraufführungen im Oktober
| 01.10.1993 | Hans Werner Henze Sinfonie Nr. 1 für Kammerorchester Boston |
| 02.10.2009 | Valerio Sannicandro Intra lumina |
| 03.10.1900 | Edward Elgar The Dream of Gerontius op. 38 (Der Traum des Gerontius) Birmingham |
| 04.10.1765 | Christoph Willibald Gluck La corona WV 1.36 (Azione teatrale in 1 Akt) |
| 04.10.1815 | Gioachino Rossini Elisabetta Regina d'Inghilterra |
| 04.10.1941 | Manuel Maria Ponce Concierto del sur para guitarra y orquesta Montevideo |
| 04.10.1945 | Aaron Copland Appalachian Spring (Suite) New York |
| 05.10.1762 | Christoph Willibald Gluck Orfeo ed Euridice Wien |
| 05.10.1762 | Christoph Willibald Gluck Orfeo ed Euridice (Azione teatrale) Wien |
| 05.10.1959 | Dimitri Schostakowitsch Konzert Nr. 1 a-Moll op. 99 für Violine und Orchester Leningrad |
| 06.10.1868 | Jacques Offenbach La Périchole (Opéra-bouffe in drei Akten) Théâtre des Variétés, Paris |
| 07.10.1909 | Franz Lehár Das Fürstenkind (Operette in einem Vorspiel und zwei Akten) Johann Strauß-Theater Wien (Österreich) |
| 09.10.1891 | Antonín Dvořák Requiem b-Moll op. 89 Birmingham |
| 10.10.1919 | Richard Strauss Die Frau ohne Schatten Wien |
| 11.10.1775 | Giovanni Paisiello La Frascatana Turin, Teatro Carignano |
| 14.10.2011 | Annette Schlünz De lonh |
| 15.10.1943 | Benjamin Britten Serenade op. 31 für Tenor, Horn und Streicher London |
| 15.10.1946 | Benjamin Britten The Young Person's Guide to the Orchestra op. 34 Liverpool |
| 18.10.1834 | Gaetano Donizetti Maria Stuarda Neapel |
| 18.10.1887 | Johannes Brahms Konzert a-Moll op. 102 für Violine, Violoncello und Orchester Köln |
| 18.10.1946 | Aaron Copland Sinfonie Nr. 3 Boston |
| 19.10.1845 | Richard Wagner Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg Dresden |
| 20.10.1842 | Richard Wagner Rienzi (Große tragische Oper in fünf Akten) Dresden |
| 23.10.1933 | Zoltán Kodály Tänze aus Galánta Budapest |
| 24.10.1737 | Jean-Philippe Rameau Castor et Pollux (Tragédie lyrique) Paris |
| 24.10.1885 | Johann Strauß (Vater) Der Ziguenerbaron Wien |
| 24.10.1910 | Friedrich Gernsheim Zu einem Drama op. 82 Berlin |
| 25.10.1885 | Johannes Brahms Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98 Meiningen |
| 25.10.1912 | Richard Strauss Ariadne auf Naxos (Oper in einem Aufzuge nebst einem Vorspiel) Stuttgart |
| 25.10.1958 | Leos Janácek Osud (Oper in drei Akten) Brünn |
| 27.10.1901 | Sergej Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18 Moskau |
| 27.10.1919 | Edward Elgar Violoncellokonzert e-Moll op. 85 London |
| 28.10.1942 | Richard Strauss Capriccio op. 85 (Konversationsstück für Musik in einem Aufzug) München |
| 29.10.1787 | Wolfgang Amadeus Mozart Don Giovanni KV 527 (Dramma giocoso in zwei Akten) Prag |
| 30.10.2009 | Martin Matalon Mobiles |
| 31.10.1888 | Johannes Brahms Acht Zigeunerlieder op. 103 Berlin |
| 31.10.1891 | Pietro Mascagni L' amico Fritz Rom |
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Dunkelheit und Licht gehören untrennbar zusammen. „Wo viel Licht ist, ist starker Schatten“, lässt etwa Goethe seinen Götz von Berlichingen sagen, der zumeist jedoch für ein anderes, deutlich weniger tiefschürfendes Zitat bemüht wird. Damit hatte Goethe, der auch eine ohne Licht wenig sinnstiftende Farbenlehre entworfen hat, zweifellos recht. Auf die Einspielung von Angela Metzger ließe sich das Zitat jedoch nicht anwenden, denn die in beziehungsreicher Weise „Counterlight“ betitelte Scheibe glänzt vor allem durch eines: Licht, Schatten gibt es hier eigentlich nicht. Allenfalls könnte man die nun wirklich extrem üppige Akustik in der Trierer Konstantinbasilika darunter fassen, wo die CD entstanden ist, denn die ist für jede Aufnahme eine echte Herausforderung. Die schiere Größe des Raumes und der daraus resultierende Hall sind einfach enorm. Das wurde in dieser Aufnahme jedoch gut eingefangen, denn der Raum und dessen Akustik gehören zu jeder Orgel einfach dazu.
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