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Dunkelheit und Licht gehören untrennbar zusammen. „Wo viel Licht ist, ist starker Schatten“, lässt etwa Goethe seinen Götz von Berlichingen sagen, der zumeist jedoch für ein anderes, deutlich weniger tiefschürfendes Zitat bemüht wird. Damit hatte Goethe, der auch eine ohne Licht wenig sinnstiftende Farbenlehre entworfen hat, zweifellos recht. Auf die Einspielung von Angela Metzger ließe sich das Zitat jedoch nicht anwenden, denn die in beziehungsreicher Weise „Counterlight“ betitelte Scheibe glänzt vor allem durch eines: Licht, Schatten gibt es hier eigentlich nicht. Allenfalls könnte man die nun wirklich extrem üppige Akustik in der Trierer Konstantinbasilika darunter fassen, wo die CD entstanden ist, denn die ist für jede Aufnahme eine echte Herausforderung. Die schiere Größe des Raumes und der daraus resultierende Hall sind einfach enorm. Das wurde in dieser Aufnahme jedoch gut eingefangen, denn der Raum und dessen Akustik gehören zu jeder Orgel einfach dazu.
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| ...? |
Wussten Sie, ...dass die Berliner Philharmoniker aus einer Abspaltung der Kapelle des aus Schlesien stammenden Dirigenten Benjamin Bilse hervor gingen, dessen 1867 gegründetes Orchester vor allem Unterhaltungsmusik in Lokalen spielte? Die neue Formation, die sich "Frühere Bilsesche Kapelle" nannte, wurde erst am 1. Mai 1882 in "Berliner Philharmonisches Orchester" umbenant. |
| „...“ | Die Kunst ist eben keine hübsche Zuwaage – sie ist die Nabelschnur, die uns mit dem Göttlichen verbindet, sie garantiert unser Mensch-Sein. Nikolaus Harnoncourt |
Das geschah am 14. Oktober
Komponisten * Geburtstage
- 1753 Franz Anton Dimler (dt. Komponist und Musiker)
- 1871 Alexander Zemlinsky (österr. Komponist)
- 1901 Clair Omar Musser (US-amer. Komponist und Marimbaspieler)
- 1942 Pers Erik Olsson (schwed. Komponist)
- 1943 Ernst Ludwig Leitner (österr. Komponist, Organist und Hochschullehrer)
- 1952 Kaija Saariaho (finn. Komponistin)
- 1953 Kari Karjalainen (finn. Komponist)
- 1953 Egon Ziesmann (dt. Musiklehrer und Komponist)
- 1979 Marcus Paus (norweg. Komponist)
Komponisten † Gedenktage
- 1568 Jacques Arcadelt (franko-fläm. Komponist)
- 1669 Pietro Antonio Cesti (ital. Komponist)
- 1758 Wilhelmine von Bayreuth (dt. Komponistin)
- 1856 Johann Kaspar Mertz (böhm. Komponist)
- 1919 Angel Gregorio Villoldo (argent. Musiker und Komponist)
- 1957 Natanael Berg (schwed. Komponist)
- 1990 Leonard Bernstein (US-amer. Komponist, Dirigent und Pianist)
Interpreten * Geburtstage
- 1946 Peter Jonas (brit. Kulturmanager und Intendant)
- 1977 Freddy Kempf (engl. Pianist)
- 1981 Nino Gvetadze (georg. Pianist)
Interpreten † Gedenktage
- 1985 Emil Gilels (russ. Pianist)
- 1990 Leonard Bernstein (US-amer. Komponist, Dirigent und Pianist)
Uraufführungen im Oktober
| 01.10.1993 | Hans Werner Henze Sinfonie Nr. 1 für Kammerorchester Boston |
| 02.10.2009 | Valerio Sannicandro Intra lumina |
| 03.10.1900 | Edward Elgar The Dream of Gerontius op. 38 (Der Traum des Gerontius) Birmingham |
| 04.10.1765 | Christoph Willibald Gluck La corona WV 1.36 (Azione teatrale in 1 Akt) |
| 04.10.1815 | Gioachino Rossini Elisabetta Regina d'Inghilterra |
| 04.10.1941 | Manuel Maria Ponce Concierto del sur para guitarra y orquesta Montevideo |
| 04.10.1945 | Aaron Copland Appalachian Spring (Suite) New York |
| 05.10.1762 | Christoph Willibald Gluck Orfeo ed Euridice Wien |
| 05.10.1762 | Christoph Willibald Gluck Orfeo ed Euridice (Azione teatrale) Wien |
| 05.10.1959 | Dimitri Schostakowitsch Konzert Nr. 1 a-Moll op. 99 für Violine und Orchester Leningrad |
| 06.10.1868 | Jacques Offenbach La Périchole (Opéra-bouffe in drei Akten) Théâtre des Variétés, Paris |
| 07.10.1909 | Franz Lehár Das Fürstenkind (Operette in einem Vorspiel und zwei Akten) Johann Strauß-Theater Wien (Österreich) |
| 09.10.1891 | Antonín Dvořák Requiem b-Moll op. 89 Birmingham |
| 10.10.1919 | Richard Strauss Die Frau ohne Schatten Wien |
| 11.10.1775 | Giovanni Paisiello La Frascatana Turin, Teatro Carignano |
| 14.10.2011 | Annette Schlünz De lonh |
| 15.10.1943 | Benjamin Britten Serenade op. 31 für Tenor, Horn und Streicher London |
| 15.10.1946 | Benjamin Britten The Young Person's Guide to the Orchestra op. 34 Liverpool |
| 18.10.1834 | Gaetano Donizetti Maria Stuarda Neapel |
| 18.10.1887 | Johannes Brahms Konzert a-Moll op. 102 für Violine, Violoncello und Orchester Köln |
| 18.10.1946 | Aaron Copland Sinfonie Nr. 3 Boston |
| 19.10.1845 | Richard Wagner Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg Dresden |
| 20.10.1842 | Richard Wagner Rienzi (Große tragische Oper in fünf Akten) Dresden |
| 23.10.1933 | Zoltán Kodály Tänze aus Galánta Budapest |
| 24.10.1737 | Jean-Philippe Rameau Castor et Pollux (Tragédie lyrique) Paris |
| 24.10.1885 | Johann Strauß (Vater) Der Ziguenerbaron Wien |
| 24.10.1910 | Friedrich Gernsheim Zu einem Drama op. 82 Berlin |
| 25.10.1885 | Johannes Brahms Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98 Meiningen |
| 25.10.1912 | Richard Strauss Ariadne auf Naxos (Oper in einem Aufzuge nebst einem Vorspiel) Stuttgart |
| 25.10.1958 | Leos Janácek Osud (Oper in drei Akten) Brünn |
| 27.10.1901 | Sergej Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18 Moskau |
| 27.10.1919 | Edward Elgar Violoncellokonzert e-Moll op. 85 London |
| 28.10.1942 | Richard Strauss Capriccio op. 85 (Konversationsstück für Musik in einem Aufzug) München |
| 29.10.1787 | Wolfgang Amadeus Mozart Don Giovanni KV 527 (Dramma giocoso in zwei Akten) Prag |
| 30.10.2009 | Martin Matalon Mobiles |
| 31.10.1888 | Johannes Brahms Acht Zigeunerlieder op. 103 Berlin |
| 31.10.1891 | Pietro Mascagni L' amico Fritz Rom |
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Dunkelheit und Licht gehören untrennbar zusammen. „Wo viel Licht ist, ist starker Schatten“, lässt etwa Goethe seinen Götz von Berlichingen sagen, der zumeist jedoch für ein anderes, deutlich weniger tiefschürfendes Zitat bemüht wird. Damit hatte Goethe, der auch eine ohne Licht wenig sinnstiftende Farbenlehre entworfen hat, zweifellos recht. Auf die Einspielung von Angela Metzger ließe sich das Zitat jedoch nicht anwenden, denn die in beziehungsreicher Weise „Counterlight“ betitelte Scheibe glänzt vor allem durch eines: Licht, Schatten gibt es hier eigentlich nicht. Allenfalls könnte man die nun wirklich extrem üppige Akustik in der Trierer Konstantinbasilika darunter fassen, wo die CD entstanden ist, denn die ist für jede Aufnahme eine echte Herausforderung. Die schiere Größe des Raumes und der daraus resultierende Hall sind einfach enorm. Das wurde in dieser Aufnahme jedoch gut eingefangen, denn der Raum und dessen Akustik gehören zu jeder Orgel einfach dazu.
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