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CD-Besprechung

Georg Friedrich Händel: Theodora HWV 68 (Oratorium in drei Teilen)

MD+G 3 CD 332 1019-2

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 8

Klangqualität:
Klangqualität: 6

Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 8

Besprechung: 01.04.01

MD+G 332 1019-2

3 CD • 2h 36min • 2000

Während Paul McCreesh Händels Theodora vor allem als klangprächtiges Oratorium vorführt (vgl. »Klassik Heute« 10/2000), arbeitet Peter Neumann die äußere Dramatik und die inneren Konflikte plastischer heraus. In diesen unterschiedlichen Ansätzen werden die typischen Eigenschaften der englischen und der deutschen Händel-Tradition besonders deutlich. Außer Frage steht, daß Neumanns Aufnahme interessanter ist, wenngleich er manchmal etwas zu weit geht: Muß man die Strenge der römischen Herrschaft wirklich so brutal überzeichnen wie hier in der ersten Szene?

Ein weiterer Nachteil der vorliegenden Produktion liegt in der Kürzung bzw. Streichung einiger Arien; außerdem ist spiel- und aufnahmetechnisch bei diesem Konzertmitschnitt nicht alles so perfekt wie in der Vergleichseinspielung. Dafür gewinnen die "dramatis personae" mehr Leben, da ihre Affekte genauere Tiefenschärfe haben. Kurzum: Eine Mischung beider Aufnahmen wäre ideal.

Dr. Matthias Hengelbrock [01.04.2001]

Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.KomponistWerkhh:mm:ss
1 G.F. Händel Theodora HWV 68 (Oratorium in drei Teilen)

Interpreten der Einspielung

Interpret(en)Besetzung
Johannette Zomer Sopran
Helena Rasker Sopran
Sytse Buwalda Altus
Knut Schoch Tenor
Marco Schweizer Tenor
Tom Sol Baß
Kölner Kammerchor Chor
Collegium Cartusianum Orchester
Peter Neumann Dirigent
 
332 1019-2;0760623101927

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