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Aktuelle Meldung vom 06.10.19

Thüringer Opernstudio sucht neue Stipendiatinnen und Stipendiaten

Szene aus "Don Giovanni" am Deutschen Nationaltheater Weimar, Foto: Candy Welz

Szene aus "Don Giovanni" am Deutschen Nationaltheater Weimar, Foto: Candy Welz

Seit über zehn Jahren ist das Thüringer Opernstudio ein Erfolgsmodell für die Ausbildung junger Sängerinnen und Sänger. Mit Beginn der Spielzeit 2019/20 sind wieder drei neue Stipendiaten aus verschiedenen Ländern aufgenommen worden. Bereits jetzt werden neue Sängerinnen und Sänger für die kommende Spielzeit 2020/21 gesucht. Bewerbungen sind vom 1. bis zum 31. Oktober 2019 möglich. Die Vorsingen für die ausgewählten Bewerber*innen finden dann voraussichtlich am 3. und 4. Februar 2020 statt, Studienbeginn ist am 1. September 2020.

Das Thüringer Opernstudio lockt mit Partien in Neuinszenierungen und im Repertoire an den Theatern von Weimar, Erfurt, Gera-Altenburg und Nordhausen: Echte Bühnenpraxis an vier verschiedenen Häusern parallel zum Aufbaustudium an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. „Das Alleinstellungsmerkmal des Thüringer Opernstudios ist, dass die Studierenden mit unterschiedlichen künstlerischen Handschriften und Strukturen in Kontakt kommen“, so Kay Kuntze, Generalintendant, künstlerischer Geschäftsführer und Operndirektor in Gera.

Das seit 2008 in seiner jetzigen Form bestehende Thüringer Opernstudio ist hocherfolgreich und hat sich zum effizienten Karrierekatalysator entwickelt: Nahezu alle Studiomitglieder ersangen sich direkt im Anschluss an das Studio ein Festengagement an einem deutschen Haus – u.a. in Erfurt, Meiningen, Weimar, Dresden, Osnabrück, Plauen-Zwickau, Magdeburg, Koblenz, Karlsruhe, Wuppertal, Düsseldorf und Innsbruck. Derzeit hat das Opernstudio sechs Stipendiatinnen und Stipendiaten aus der Slowakei, Südkorea, Island und Deutschland.

Durchschnittlich stehen die Mitglieder des Thüringer Opernstudios in ca. 250 Vorstellungen pro Spielzeit auf verschiedenen Thüringer Bühnen. Zuletzt waren z.B. SuJin Bae als Oscar in Verdis Maskenball sowie Jolana Slavíková als Zerlina in Mozarts Don Giovanni, als Clara Schumann in Altenburg und Gera sowie als Vlasta in Mieczysław Weinbergs Passagierin gefeierte Gäste. Zu weiteren Produktionen mit Beteiligung des Opernstudios gehören in der gerade begonnenen Saison unter anderem Mozarts Don Giovanni und Bernsteins West Side Story am DNT Weimar, Humperdincks Hänsel und Gretel an den Theatern Nordhausen, Erfurt und Weimar, Don Pasquale am Theater Erfurt, Vogelhändler, Vetter aus Dingsda und Eugen Onegin an den Theatern Gera und Altenburg sowie die Zauberflöte am Theater Nordhausen.

Das Opernstudio ist ein postgradualer Studiengang der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar, dem Theater Erfurt, dem Theater Nordhausen und der Theater & Philharmonie Thüringen GmbH mit den Bühnen der Stadt Gera und dem Landestheater Altenburg. Es steht unter der Leitung von Prof. Siegfried Gohritz. Die Bewerbung erfolgt ausschließlich auf dem Online-Portal der Hochschule. Nähere Informationen: www.hfm-weimar.de/opernstudio

 

Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

Bestellen bei jpc

Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

Klassik Heute
Empfehlung

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Fünf Jahre Orchesterakademie des hr-Sinfonieorchesters

Die aktuellen Mitglieder der Orchesterakademie des hr-Sinfonieorchesters, Foto: hr / Sascha Rheker
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Der berufliche Einstieg in Orchester von internationalem Rang wird für junge Musikerinnen und Musiker zunehmend schwieriger, da die Anforderungen stetig steigen. Seit 2014 bereitet die Orchesterakademie des hr-Sinfonieorchesters Nachwuchsmusiker auf eine erfolgreiche Arbeit in renommierten Orchestern vor.„Wir freuen uns sehr, dass wir nun das fünfjährige Bestehen unserer Akademie feiern können“, sagt hr-Intendant Manfred Krupp. ...

zur Meldung [14.10.2019]

Gerhard Oppitz und Dmitrij Kitajenko beim Gürzenich-Orchester Köln

Dmitrij Kitajenko, Foto: Paul Leclaire
Dmitrij Kitajenko, Foto: Paul Leclaire

Mit Werken von Alexander Skrjabin und Sergej Prokofjew setzt das Gürzenich-Orchester Köln am 27./28. und 29. Oktober 2019 seine Entdeckungsreise durch die russische Musik des beginnenden 20. Jahrhunderts fort. Ehrendirigent Dmitrij Kitajenko hat für das selten zu erlebende Klavierkonzert von Alexander Skrjabin den deutschen Ausnahmepianisten Gerhard Oppitz eingeladen. ...

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Neue Saison mit zeitgenössischer Musik in Erlangen

Die Konzertreihe unerHÖRT! startet am 16. Oktober in die neue Saison. In fünf Konzerten widmet sich die Reihe – eine Kooperation zwischen dem BR-Studio Franken und dem Gemeinnützigen Theater- und Konzertverein Erlangen (gVe) – den großen Namen der Moderne wie John Cage, Morton Feldman, Alfred Schnittke, Karlheinz Stockhausen, Wolfgang Rihm, Rebecca Saunders und Helmut Lachenmann. ...

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