6.6.1869 |
geboren in Tribschen (Schweiz) als einziger Sohn von Richard Wagner und Cosima von Bülow (Enkel von Franz Liszt). |
1883 |
Tod des Vaters. Musikalische Ausbildung durch Engelbert Humperdinck. |
ab 1889 |
Architekturstudium in Berlin und Karlsruhe. |
1892 |
Endgültige Entscheidung für eine musikalische Laufbahn. |
1896 |
Debüt als Dirigent bei den Bayreuther Festspielen mit dem Dirigat des Ring. |
1899 |
UA der Oper Der Bärenhäuter in München. |
1903 |
UA der Oper Der Kobold. |
1905 |
UA von Bruder Lustig. |
1906 |
Erste eigene Regie bei den Bayreuther Festspielen (Der fliegende Holländer). |
1908 |
Übernahme der alleinigen Leitung der Bayreuther Festspiele von seiner Mutter Cosima. |
1911 |
UA von Schwarzschwanenreich. |
1915 |
Heirat mit Winifred Williams. |
1917 |
Geburt des Sohnes Wieland, der nach dem 2. Weltkrieg die Leitung der Bayreuther Festspiele übernimmt und die Bühnenwrke seines Großvaters als Regisseur neu interpretiert. Wieland Wagner stirbt 1966. |
1919 |
Geburt des Sohnes Wolfgang Wagner, der die Bayreuther Festspiele bis heute leitet. |
1920 |
UA von Der Schmid von Marienburg. |
1924 |
Unter großen finanziellen Anstrengungen eröffnet Siegfried Wagner die Bayereuther Festspiele nach dem Ersten Weltkrieg wieder. |
1927 |
Siegfried Wagner inszeniert den Ring und Tristan und Isolde bei den Bayreuther Festspielen. |
4.8.1930 |
gestorben in Bayreuth. Seine Frau Winifred übernimmt die Leitung der Bayreuther Festspiele.
Literatur: Peter P. Pachl: Genie im Schatten, München 1988. |