Michał Balas Pilsen Philharmonic Orchestra • Chuhei Iwasaki
Berlin Classics 1 CD 0304474BC
Unter der Bezeichnung „Sinfonia concertante“ verbirgt sich ein bedeutendes Cellokonzert, das Sergei Prokofiev (1891 -1953) im Jahr 1952 vollendet hat. Als Grundlage diente ihm ein bereits in den dreißiger Jahren entstandenes Cellokonzert op. 58, das er auf Anregung des Cellisten Mstislaw Rostropowitsch überarbeitete. Dabei entstand ein vierzig Minuten dauerndes Werk, das an den Solisten wie an das Orchester höchste Anforderungen stellt. Der Komponist starb, ohne die Endfassung erlebt zu haben.
Michał Balas (Violoncello)
Pilsen Philharmonic Orchestra
Chuhei Iwasaki (Leitung)
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Herausragender Künstler und Wissenschaftler: Zum Tod von Peter Gülke
Die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar trauert um ihren Ehrensenator
Peter Guelke, Foto: Manu Theobald
Die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar trauert um ihren Alumnus, Ehrendoktor und Ehrensenator Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Gülke, der am 26. April 2026 im Alter von 91 Jahren verstorben ist. „Mein tief empfundenes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und allen, die ihm nahestanden“, sagt Hochschulpräsidentin Anne-Kathrin Lindig. „Für unsere Hochschulgemeinschaft ist sein Tod ein schmerzlicher Verlust. Peter Gülke war nicht nur ein herausragender Künstler und Wissenschaftler, sondern vor allem ein außergewöhnlicher Mensch. [29.04.2026]
Eine von vielen Erinnerungen an Peter Gülke von Werner Dabringhaus
Franz Schubert, Sinfonie Nr. 8, Foto: MDG
Werner Dabringhaus, Produzent des Labels Musikproduktion Dabringhaus und Grimm hat bei vielen Aufnahmen mit Peter Gülke zusammengarbeitet. Über die Jahre entstand eine künstlerische Übereinstimmung, deren Resultat sich in den gemeinsamen Einspielungen nachvollziehen läßt. Anstelle eines Nachrufes zitieren wir daher einige sehr persönliche Zeilen von Werner Dabringhaus an den verstorbenen Freund: [29.04.2026]
Die Bayerische Staatsoper feiert den ehemaligen Generalmusikdirektor
Zubin Mehta, Foto: Wilfried Hoesl
Zum 90. Geburtstag am 29. April 2026 gratuliert Zubin Mehta der Intendant der Bayerischen Staatsoper, Serge Dorny, mit einer persönlichen Würdigung. Außerdem wurden zum 27. April 2026 auf Staatsoper.tv und Spotify die ersten drei Folgen der neuen Podcast-Reihe "Die Chefs" veröffentlicht, wobei eine der Folgen Zubin Mehta gewidmet ist. Darüber hinaus wird ab dem 29. April 2026 auf Staatsoper.tv ein Videogruß des Bayerischen Staatsorchesters an seinen ehemaligen Generalmusikdirektor zu finden sein, dazu ausgewählte Video on demands und Playlists von Zubin Mehtas Schaffen an der Bayerischen Staatsoper. [29.04.2026]
Das Cuarteto Quiroga spielt Juan Crisóstomo de Arriaga
Streichquartette zum 200. Todstag des spanischen Komponisten
Cuarteto Quiroga, Foto: James Rajotte
Am 15. Mai 2026 erscheint bei Cobra Records das neue Album des Cuarteto Quiroga: Arriaga – The Complete String Quartets. Der Vertrieb im deutschsprachigen Raum erfolgt über Naxos. Anlass der Veröffentlichung ist der 200. Todestag von Juan Crisóstomo de Arriaga (1806–1826), dem oft als „spanischer Mozart“ bezeichneten baskischen Ausnahmetalent, der leider nur 19 Jahre alt wurde. Das Cuarteto Quiroga präsentiert Arriagas drei Streichquartette in einer authentischen, historisch informierten Aufnahme: auf Darmsaiten, mit warmem, transparentem Klang und einer klaren Anlehnung an die Klangwelt um 1820. [29.04.2026]
Auch das Jahr 2025 hat wieder zahlreiche empfehlenswerte Einspielungen hervorgebracht. Alle "CDs der Woche" und alle "Klassik Heute-Empfehlungen" finden Sie aufgelistet unter dem Menüpunkt "Medien -> Empfehlungen". Außerdem haben wir wieder eine Best of-Liste mit 30 Einspielungen des Jahres 2024 zusammengestellt, die unsere Rezensenten persönlich ganz besonders beeindruckt haben - besser geht's nicht!
Ravel Reflections
Balakirev Liszt Godowsky Anton Gerzenberg
Prospero Classical 1 CD PROSP0130
Der junge Pianist Anton Gerzenberg stellt Maurice Ravel ins Zentrum seiner „Reflections“. Er meistert nicht nur die hohen technischen Probleme tadellos, sondern spürt auch die wechselnden Stimmungen der frühen „Jeux d’eau“, des dreiteiligen „Gaspard de la nuit“ und der geheimnisvollen „Valses nobles et sentimentales“ mit sublimem Anschlag auf. Weitere Highlights sind Liszts „Les Jeus à la Villa d’Este“, Balakirevs „Islamey“ und – gleichsam als augenzwinkernde Zugabe – Godowskys „Fledermaus-Metamorphosen“.
Am 29. April 2021 feiert der Dirigent Zubin Mehta seinen 85. Geburtstag. Er wurde 1936 in Bombay geboren und studierte in der legendeären Dirigierklasse von Hans Swarowsky in Wien. Der Gewinn des Internationalen Dirigentenwettbewerbs in Liverpool war der Start in eine außerdordentliche Dirigentenkarriere.
dass die Berliner Philharmoniker aus einer Abspaltung der Kapelle des aus Schlesien stammenden Dirigenten Benjamin Bilse hervor gingen, dessen 1867 gegründetes Orchester vor allem Unterhaltungsmusik in Lokalen spielte? Die neue Formation, die sich "Frühere Bilsesche Kapelle" nannte, wurde erst am 1. Mai 1882 in "Berliner Philharmonisches Orchester" umbenant.
„...“
Strauss besitzt die freie und bestimmte Haltung jener großen Forscher, die mit einem Lächeln auf den Lippen die Gebiete wilder Völkerschaften durchziehen.