Konzerte der Berliner Philharmoniker im Januar 2026
Dirigenten-Debüt von Petr Popelka - Konzerte mit Anu Tali, Jordi Savall und Lahav Shani
Das Jahr 2026 beginnt mit einem Dirigierdebüt: Die Berliner Philharmoniker spielen unter der Leitung von Petr Popelka (Chefdirigent der Wiener Symphoniker und des Radio-Symphonieorchesters Prag sowie Komponist) am 8., 9. und 10. Januar im Großen Saal der Philharmonie Berlin. Auf dem Programm stehen Antonín Dvořáks Die Waldtaube, Symphonische Dichtung op. 110, Alban Bergs Konzert für Violine und Orchester »Dem Andenken eines Engels« mit Gil Shaham als Solist, und Robert Schumanns Symphonie Nr. 1 B-Dur op. 38 Frühlingssymphonie.
Bundesjugendorchester und Anu Tali
Am 11. Januar konzertiert das Bundesjugendorchester unter der Leitung der estnischen Dirigentin Anu Tali in der Philharmonie. Seit 2013 ist das Bundesjugendorchester das Patenorchester der Berliner Philharmoniker. Gemeinsam mit dem Violinisten Stephen Waarts interpretieren sie Felix Mendelssohn Bartholdys Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64. Das Programm wird durch Jean Sibelius‘ Pohjolas Tochter op. 49, Felix Mendelssohn Bartholdys Ouvertüre zur Schauspielmusik Athalia op. 74 und Igor Strawinskys Suite aus L’Oiseau de feu (Der Feuervogel, Fassung von 1919) ergänzt.
Jordi Savall leitet die Karajan-Akademie
Im Januar ist erneut Jordi Savall zu Gast: Im Rahmen der Hommage, die ihm von der Stiftung Berliner Philharmoniker in dieser Saison gewidmet wird, leitet er am 11. Januar das Konzert der Karajan-Akademie im Kammermusiksaal. Auf dem Programm stehen Jean-Baptiste Lullys Orchestersuite Alceste ou Le triomphe d’Alcide, Georg Philipp Telemanns Ouvertürensuite C-Dur TWV 55:C3 Wassermusik: Hamburger Ebb’ und Fluth sowie Georg Friedrich Händels Feuerwerksmusik HWV 351.
Mahlers Achte mit Kirill Petrenko
Erstmals wieder steht nach 15 Jahren Gustav Mahlers Achte Symphonie auf dem Programm bei den Berliner Philharmonikern. Unter der Leitung ihres Chefdirigenten Kirill Petrenko wird das Werk bei den Konzerten am 16. und 17. Januar im Großen Saal vom Orchester aufgeführt. Beide Abende sind ausverkauft. Das Konzert am Samstag kann jedoch live in der Digital Concert Hall verfolgt werden.
Karajan-Akademie und Rufus Beck (Erzähler)
Am 18. Januar gestalten Mitglieder der Berliner Philharmoniker und der Karajan-Akademie im Großen Saal der Philharmonie Berlin das erste Familienkonzert des Jahres. Gemeinsam mit dem Cellisten Felix Brunnenkant, dem Silver-Garburg Piano Duo und Rufus Beck als Erzähler spielen sie unter der Leitung von Andreas Wittmann Sándor Veress‘ Fantasie für zwei Klaviere und Streichorchester Hommage à Paul Klee.
Drei Konzerte mit Lahav Shani
Lahav Shani steht am 22., 23. und 24. Januar am Pult der Berliner Philharmoniker. Mit Konzertmeister Daishin Kashimoto als Solist interpretieren sie Dmitri Schostakowitschs Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77. Außerdem stehen Charles Ives‘ The Unanswered Question (revidierte Fassung von 1935) und Antonín Dvořáks Neunte Symphonie e-Moll op. 95 Aus der Neuen Welt auf dem Programm.
