Between Fire and Silence, zwischen Leidenschaft, unbändigem Ausdruckswillen und poetischer Introspektion – das sind die Kontraste, die Spannungsfelder, zwischen denen sich die Klaviermusik der Romantik frei nach den Worten des jungen dänischen Pianisten David Munk-Nielsen, Jg. 1998, bewegt. Und so bilden mit Schumanns Kinderszenen op. 15 und seiner Fantasie C-Dur op. 17 zwei absolute Kernstücke des romantischen Klavierrepertoires den Rahmen seines Debütalbums bei OUR Recordings. Ungewöhnlich ist dabei die Kopplung mit vier kurzen Klavierstücken von Jean Sibelius, wesentlich seltener zu hörende Musik also, zugleich ein kleiner Wink in Richtung der Sibelius-Akademie in Helsinki, an der Munk-Nielsen (unter anderem) studiert hat.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Bremer Duo GlossArte mit „Melómano de Oro“ ausgezeichnet
Musik des frühen 17. Jahrhunderts auf dem Label MDG
Das Duo GlossArte, Foto: Elisa Meyer
Große Anerkennung aus Spanien für das Duo GlossArte: Die Schweizer Cembalistin und Organistin Lea Suter sowie der spanische Posaunist Juan González Martínez erhalten für ihre CD Mediterranean Melodies die höchste Auszeichnung der renommierten spanischen Klassikzeitschrift Melómano. Das Album wurde mit dem „Melómano de Oro“ prämiert. Die im Januar 2026 bei MDG erschienene Einspielung widmet sich der Musik des frühen 17. Jahrhunderts. Auf historischen Silberposaunen, Cembalo und Orgel erklingen Werke von Giovanni Battista Fontana, Dario Castello, Francesco Rognoni und Bartolomé de Selma y Salaverde. Die Aufnahme entstand in der Abtei Marienmünster. [25.06.2026]
Der Chefdirigent des Kansas City Symphony Orchestra hat seinen Vertrag bis zur Spielzeit 2033/34 verlängert
Matthias Pintscher, Foto: Kansas City Symphony
Das Kansas City Symphony Orchester (KCS) gab gestern die Verlängerung des Vertrags mit seinem Chefdirigenten Matthias Pintscher um fünf Jahre bekannt, wodurch seine künstlerische Leitung bis zur Spielzeit 2033/34 verlängert wird. Die Vertragsverlängerung bekräftigt das Vertrauen des Orchesters in Pintschers Vision und knüpft an die Dynamik seiner Amtszeit an, die mit der Spielzeit 2024/25 begann und das Ansehen des Orchesters auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene gestärkt hat [25.06.2026]
Während draußen die Temperaturen neue Höchstwerte erreichen, hat das Immling Festival ein Angebot, das mindestens genauso heiß ist: Für alle Kurzentschlossenen eröffnet sich am Sonntag, 28. Juni 2026 ab 16.00 Uhr die seltene Chance, Donizettis Oper Lucia di Lammermoor in einer außergewöhnlichen Inszenierung der britischen Regisseurin Ella Marchment zu erleben, die von der Presse mit großem Lob bedacht wurde und das Publikum in ihren Bann zieht. Und das Beste daran: Kaufen Sie ein Ticket und erhalten Sie ein zweites Ticket derselben Kategorie kostenlos dazu. (Angebot gültig bei telefonischer Buchung unter 08055 90 34-0 (MO - FR 10-13 Uhr und 14-17 Uhr) oder per E-mail unter tickets@immling.de) Dabei müssen Besucher der Sommerhitze keineswegs trotzen. Bereits die Anreise wird angenehm: Der kostenlose Shuttle-Service bringt die Festivalbesucher komfortabel und klimatisiert vom Parkplatz im Gewerbegebiet Bad Endorf zum Festspielort in Immling. Und auch dier Festspielhalle ist selbstverständlich ebenfalls klimatisiert. [25.06.2026]
Oscar Straus Operette als sommerliches Open-Air-Event
Theater für Niedersachsen in Hildesheim mit "Eine Frau, die weiß, was sie will"
Julian Rohde (Ferdinand Maupreux) und Neele Kramer (Manon Cavallini), Foto: Clemens Heidrich
Vom 21. August bis zum 5. September zeigt das Theater für Niedersachsen in Hildesheim die Operette Eine Frau, die weiß, was sie will als amüsantes Zwei-Personen-Musiktheater auf dem Theatervorplatz – für vergnügliche Spätsommerabende. In dem 1932 geschriebenen Stück geht Oscar Straus(Hochzeit in Hollywood, Die Perlen der Cleopatra) neue Wege: Die wie in einer rasanten Sprechkomödie geschliffenen Dialoge wechseln mit Musiknummern ab, die ganz am Puls der Zeit sind: Tango, Pasodoble, Jazzeinflüsse, nur gelegentlich noch – fürs große Gefühl – ein Walzer … und Nummern mit Chansonqualitäten wie das berühmt gewordene Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben. [25.06.2026]
dass Beethovens berühmte Bagatelle "Für Elise" vermutlich "Für Therese" gedacht war? Therese von Malfatti war die Tochter eines Wiener Arztes, für die sich Beethoven 1808 erwärmt hatte. Die Widmung wurde wegen Beethovens unleserlicher Handschrift einfach falsch entziffert.
„...“
Die Magie eines lebendigen musikalischen Augenblicks lässt sich nicht durch dirigentische Kommandos erzwingen.