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Meldung vom 25.06.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Vertragsverlängerung für Matthias Pintscher

Der Chefdirigent des Kansas City Symphony Orchestra hat seinen Vertrag bis zur Spielzeit 2033/34 verlängert

Das Kansas City Symphony Orchester (KCS) gab gestern die Verlängerung des Vertrags mit seinem Chefdirigenten Matthias Pintscher um fünf Jahre bekannt, wodurch seine künstlerische Leitung bis zur Spielzeit 2033/34 verlängert wird. Die Vertragsverlängerung bekräftigt das Vertrauen des Orchesters in Pintschers Vision und knüpft an die Dynamik seiner Amtszeit an, die mit der Spielzeit 2024/25 begann und das Ansehen des Orchesters auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene gestärkt hat.

Fünfter Musikdirektor des Orchesters

Seit seinem Amtsantritt als fünfter Musikdirektor des Kansas City Symphony Orchestra hat Pintscher maßgeblich zur Gestaltung einer mutigen künstlerischen Ausrichtung des Ensembles beigetragen, darunter das anhaltende Bekenntnis zu künstlerischer Exzellenz und zur Verbindung mit der Gesellschaft, sowie ein überzeugendes Programm, das Meisterwerke

mit zeitgenössischen Stimmen in Einklang bringt. Unter seiner Führung wird der Einfluss des Symphonieorchesters in Kansas City weiter vertieft und gleichzeitig der Ruf der Institution auf der internationalen Bühne weiter gestärkt werden.

Zweite Europa-Tournee in diesem Jahr

Zu Beginn seiner ersten Amtszeit leitete Matthias Pintscher im August 2024 das KCS auf der von Publikum und Presse gefeierten allerersten Europatournee des Orchesters. Diesen Sommer kann das Publikum in Europa das Orchester und Matthias Pintscher erneut im Concertgebouw Amsterdam (27. August), in der Hamburger Elbphilharmonie (29. August)

und in der Philharmonie Berlin (30. August) erleben.

„Das Kansas City Symphony ist wirklich ein besonderes und bemerkenswertes Orchester mit einer sehr offenen Einstellung, und ich fühle mich geehrt, mit ihnen eine Wahlfamilie zu bilden“, sagte Matthias Pintscher. „Ich bin ungemein stolz auf die Arbeit, die wir gemeinsam geleistet haben, und ich bin dankbar für das Vertrauen der Musiker, des Vorstands, der Mitarbeiter und der Stadtgesellschaft. Ich freue mich darauf, unsere Zusammenarbeit mit Neugier, Energie und einem gemeinsamen Sinn für Zielstrebigkeit und Zugehörigkeit fortzusetzen, um diese Gesellschaft zu inspirieren.“

Als international anerkannter Dirigent und Komponist hat Pintscher dem Kansas City Symphony Orchester eine ganz eigene Note verliehen. Als Musikdirektor ist er dafür verantwortlich, die künstlerische Weiterentwicklung des Orchesters sicherzustellen, die klassischen Konzerte des Orchesters zu dirigieren, das Orchester auf Auftritte vorzubereiten und eng mit Gastdirigenten und Solisten zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus komponiert Pintscher regelmäßig, kuratiert und gibt innovative Kompositionen und Konzertreihen in Auftrag.

Engagement zusätzlicher Musiker

Pintscher hat in seinen ersten beiden Spielzeiten mit dem Orchester, das aus 80 festangestellten Musikern aus aller Welt besteht, einen mutigen Kurs eingeschlagen.

Seit seinem Amtsantritt in der Spielzeit 2024/25 hat er zehn neue Musiker engagiert, drei davon auf Solopositionen, und fünf KCS‐Musiker, die bereits vor seiner Ernennung eingestellt worden waren, eine Festanstellung gewährt. Zu den namhaften Gastkünstlern zählten Gil Shaham (Violine), Emmanuel Pahud (Flöte), Michelle Cann (Klavier), Tamara Stefanovich (Klavier), Conrad Tao (Klavier), Jean‐Yves Thibaudet (Klavier), George Li (Klavier), Leila Josefowicz (Violine) und Yefim Bronfman (Klavier), wobei zudem zahlreiche KCS‐Musiker als Solisten auftraten. Jede Spielzeit umfasste eines der fünf Klavierkonzerte Beethovens in Kombination mit einem neuen Auftragswerk für Klavier und Orchester, zunächst von Conrad Tao, dann von Lisa Streich und ab der Spielzeit 2026/27 von Chris Rogerson. Im Mai 2026 fand die Weltpremiere von Pintschers bislang ambitioniertestem Projekt statt: ein 60‐minütiges Werk, inspiriert von den sieben Tagen der göttlichen Schöpfung im Buch Genesis, komponiert von sieben verschiedenen Komponisten – einem für jeden Tag.

Beeindruckende Entwicklung des Orchesters

Das Kansas City Symphony hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Wachstumsentwicklung hingelegt, was zum großen Teil Pintschers Führung zu verdanken ist. In seiner 44. Spielzeit hat sich das KCS einen Platz unter den 20 besten Orchestern der USA gesichert. In der vergangenen Spielzeit gab das KCS mehr als 340 Konzerte – so viele wie kein anderes amerikanisches Orchester. Ende August folgt die zweite Europatournee des Orchesters, mit Konzerten in Amsterdam sowie in Hamburg und Berlin in Pintschers Heimatland Deutschland.

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