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CD-Besprechung

Japonisme

Japonisme

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 10

Klangqualität:
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Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 10

Besprechung: 01.03.00

Klassik Heute
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BIS BIS-CD-1045

1 CD • 74min • 1999

Das erste, weitläufig gerichtete Arpeggio zu Beginn der CD stellt bereits klar, daß das Spiel einer brillanten Pianistin hervorragend eingefangen ist. Bei den vorgestellten, überwiegend zwischen 1907 und 1936 entstandenen Werken handelt es sich meist um Raritäten, die als Weltersteinspielung ausgewiesen werden können.

Japanisch inspiriert sind die Stücke insoweit, als die Komponisten Kontakt mit japanischer Klangkunst gehabt haben oder das Land bereisten, wie Gil-Marchex (Deux Images), Tansman und Szántó. Der Pole Tansman war tief beeindruckt von einem Koto-Spieler (Wölbbrettzither) und läßt das in pianistisch geschicktem Tonsatz nachempfinden (Complainte de Nikko). Grainger orientiert sich in dem aufgenommenen Satz der Nutshell-Suite an der Rhythmik japanischer Musik. Cyril Scott war geprägt von französischer Tradition und der okkulten Philosophie Indiens; leider fanden neben der Soirée op. 67 Nr. 4 weitere seiner Klavier-Japanoiserien keinen Platz auf dieser CD, auf der weitestgehend makelloses Klavierspiel von bemerkenswerter Direktheit und durchgängiger Sensibilität zu hören ist.

Matthias Thiemel [01.03.2000]

Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.KomponistWerkhh:mm:ss
1 H. Gil-Marchex Deux images du vieux Japon
2 A. Tansman Complainte de Nikko (1933)
3 Th. Szántó In Japan (1918/1922)
4 Sakura, Sakura (1924)
5 W. Niemann Japan op. 89
6 C. Saint-Saëns La Princesse jaune op. 30 (1871)
7 C. Scott Soirée japonaise op. 67 Nr. 4

Interpreten der Einspielung

Interpret(en)Besetzung
Noriko Ogawa Klavier
 
BIS-CD-1045;7318590010457

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