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Aktuelle Meldung vom 08.10.19

Hornist Tillmann Höfs erhält Usedomer Musikpreis 2019

Tillmann Höfs, Foto: Peter Adamik

Tillmann Höfs, Foto: Peter Adamik

Tillmann Höfs ist ein Ausnahmetalent: 2017 gewann mit ihm seit 33 Jahren zum ersten Mal wieder ein Hornist den Deutschen Musikwettbewerb. Am Dienstag, den 8.10. erhält der Hamburger im Haus des Gastes, in Seebad Karlshagen beim 26. Usedomer Musikfestival den mit 5000 Euro dotierten Usedomer Musikpreis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung.

„Sein technisches Können, seine klangliche Phantasie sind immens. Außerdem beweist er in der Auswahl seiner Stücke für Konzerte und CDs Mut zu ungewöhnlichem Repertoire. Grund genug für das Usedomer Musikfestival und die Oscar und Vera Ritter-Stiftung, ihn mit dem Usedomer Musikpreis auszuzeichnen und ihn hier, gemeinsam mit der Pianistin Akiko Nikami, dem Publikum vorzustellen“, so die Jury des Usedomer Musikpreises.

Tillmann Höfs wird Werke von Beethoven, Debussy, Salonen, Franz Strauss, Volker David Kirchner, Robert Schumann und York Bowen präsentieren. Am Klavier begleitet die Pianistin Akiko Nikami. Im September 2018 erschien seine Debüt-CD Air mit seiner Duo-Partnerin Akiko Nikami beim Label Genuin, in Co-Produktion mit Deutschlandfunk und dem Deutschen Musikrat und war für die International Classical Music Awards (ICMA), sowie gleich in drei Kategorien beim Opus Klassik 2019 nominiert.

Aufgewachsen ist Tillmann Höfs in einer Musikerfamilie, in der er bereits im frühesten Kindheitsalter das Trompetenspiel erlernte. Mit diesem Instrument gewann er u.a. einen Ersten Bundespreis bei Jugend musiziert sowie Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben und des Norddeutschen Rundfunks. 2011 wechselte er dann zum Horn und wurde erneut mit einem Ersten Bundespreis sowie mehreren Sonderpreisen bei Jugend musiziert ausgezeichnet. Von 2012 bis 2014 war Tillmann Höfs Jungstudent bei Prof. Ab Koster an der Andreas-Franke-Akademie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 2015 studiert er an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Christian-Friedrich Dallmann, gefördert von der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Weitere Impulse erhielt er von Prof. Christian Lampert, Tobias Heimann, Sebastian Posch, Ozan Çakar, Přemysl Vojta und seinem Vater Prof. Matthias Höfs.

Als Solist konzertierte er u.a. mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Orchester des Staatstheaters Halle, der Philharmonie Baden-Baden, der Camerata Hamburg, dem Göttinger Symphonie Orchester, dem Philharmonisches Orchester Hagen, der Neuen Lausitzer Philharmonie, den Augsburger Philharmonikern, sowie dem Deutschen Kammerorchester Berlin. Dabei spielte er u.a. in der Berliner Philharmonie, dem Leipziger Gewandhaus, der Laeiszhalle, der Bremer Glocke und der Elbphilharmonie.

Karten und weitere Informationen unter 038378-34647 und www.usedomer-musikfestival.de.

 

Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

Bestellen bei jpc

Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

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