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Aktuelle Meldung vom 10.10.19

Straßenbahnfahrt mit musikalischen Folgen

Wie es klingt, wenn zwischen einem Symphonieorchester und einer Independent-Band aus spontaner Sympathie eine musikalische Kooperation wird, lässt sich ab 11. Oktober auf allen bekannten Downloadportalen und Musikstreamingdiensten anhören. Dann nämlich veröffentlichen die Bremer Philharmoniker und die Band FAAKMARWIN den Song High wie Kometen in orchestralem Gewand. Zeitgleich wird ein Video zum Song erschein.

Der Generalmusikdirektor der Bremer Philharmoniker Marko Letonja und Alexander Skipka, Sänger der Band FAAKMARWIN, haben sich im Februar dieses Jahres als Gäste einer Sondersendung des TV Regionalmagazins Buten & Binnen (Radio Bremen) in einer Straßenbahn kennengelernt. „Wir waren sofort auf einer Wellenlänge“, erzählt Alexander Skipka, und so entstand noch am selben Abend die Idee, zusammen Musik zu machen. Kein halbes Jahr später standen das Orchester und die Band bereits gemeinsam auf der Bühne der Bremer Glocke, um den eigens für dieses Projekt orchestral arrangierten Song der Band High wie Kometen aufzunehmen. Grenzen zwischen U- und E-Musik interessieren bei dieser ungewöhnlichen Kombination die zwei auf den ersten Blick so unterschiedlichen Kooperationspartner nicht - Bremer Philharmoniker und FAAKMARWIN, das passt!

Die enge Zusammenarbeit spiegelt sich nicht nur auf der Bühne wider, sondern auch hinter den Kulissen: Chriz Falk, der Produzent der Band, und Arrangeur Axel Tenner haben die Arrangements für das Orchester in enger Abstimmung mit Marko Letonja erstellt, die Aufnahme erfolgte durch Tenner selbst und Toningenieur Dirk Alexander, Hornist bei den Bremer Philharmonikern.

„Die Zusammenarbeit mit FAAKMARWIN zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass es bei Musik um gute Komposition, Melodie, Spielfreude und die richtige Einstellung geht“, sagt Marko Letonja. „Klassifizierungen wie Pop oder Klassik spielen für mich dabei keine Rolle – hier geht es einfach nur um gute Musik. Und die gefällt sicherlich nicht nur uns, sondern auch dem Publikum.“

Alexander Skipka: „Als ich Marko Letonja zu ersten Mal getroffen habe, hätte ich niemals gedacht, dass wir einige Monate später mit ihm und großem Orchester auf der Bühne stehen werden. Dies ist einer der Momente, die dir zeigen, wofür du Musik machst. Das ist einfach atemberaubend!“

Das Projekt von FAAKMARWIN und den Bremer Philharmonikern wird gefördert durch die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH mit Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. www.initiative-musik.de.

 

Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

Bestellen bei jpc

Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

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Fünf Jahre Orchesterakademie des hr-Sinfonieorchesters

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Der berufliche Einstieg in Orchester von internationalem Rang wird für junge Musikerinnen und Musiker zunehmend schwieriger, da die Anforderungen stetig steigen. Seit 2014 bereitet die Orchesterakademie des hr-Sinfonieorchesters Nachwuchsmusiker auf eine erfolgreiche Arbeit in renommierten Orchestern vor.„Wir freuen uns sehr, dass wir nun das fünfjährige Bestehen unserer Akademie feiern können“, sagt hr-Intendant Manfred Krupp. ...

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Gerhard Oppitz und Dmitrij Kitajenko beim Gürzenich-Orchester Köln

Dmitrij Kitajenko, Foto: Paul Leclaire
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Mit Werken von Alexander Skrjabin und Sergej Prokofjew setzt das Gürzenich-Orchester Köln am 27./28. und 29. Oktober 2019 seine Entdeckungsreise durch die russische Musik des beginnenden 20. Jahrhunderts fort. Ehrendirigent Dmitrij Kitajenko hat für das selten zu erlebende Klavierkonzert von Alexander Skrjabin den deutschen Ausnahmepianisten Gerhard Oppitz eingeladen. ...

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Neue Saison mit zeitgenössischer Musik in Erlangen

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