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Aktuelle Meldung vom 05.10.19

Trauer um Giya Kancheli

CD der sechsten Sinfonie von Giya Kancheli, Foto: Label Beaux

CD der sechsten Sinfonie von Giya Kancheli, Foto: Label Beaux

Der Komponist Giya Kancheli ist im Alter von 84 Jahren am 2. Oktober in seiner Geburtsstadt Tbiissi, Georgien, verstorben. Der am 10. August 1935 als Sohn eines Arztes geborene Kancheli erhielt früh ersten Klavierunterricht und absolvierte seine Ausbildung am Konservatorium seiner Heimatstadt. 1971 wurde er musikalischer Leiter des Rustaweli-Theaters in Tblissi und schrieb während dieser Zeit zahlreiche Schauspielmusiken. 1991 kam er durch ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes nach Berlin, 1995 war er Composer in Residence der Königlich Flämischen Philharmonischen Orchesters in Antwerpen, wo er seitdem lebte. Sein Schaffen umfasst Konzerte, Kammermusik, Sinfonien und Chorwerken, er hat vielfach mit Gidon Kremer und der Kremer und der Kremerata Baltica zusammengearbeitet (Chiaroscuro für Violine und Kammerorchester, Twilight für zwei Violinen und Kammerorchester).

Memo Rhein, Geschäftsführer von Kanchelis Label Cugate Classics und ein enger, persönlicher Freund sagte: „Mit Giya Kancheli verlässt uns ein musikalisches Genie, das wie kein Zweiter die stilleren und dunkleren Aspekte des Mensch-Seins erforscht hat. Seine Musik hat über alle Grenzen hinweg die Herzen von so vielen Menschen berührt und es erfüllt mich mit großer Dankbarkeit, ihn gekannt zu haben. In den letzten Monaten haben wir an einer Wiederveröffentlichung seines Sinfonischen Werkes gearbeitet, mit der wir ihn auch hinsichtlich unserer langen Zusammenarbeit ehren wollten und ich bin traurig, dass er die Vollendung dieses Projektes nicht erleben wird. Meine Gedanken sind bei seiner Familie.“

Giya Kancheli: „The Legacy“ wird am 29.11.2019 auf Cugate Classics erscheinen (im Vertrieb von Pool Music)

 

Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

Bestellen bei jpc

Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

Klassik Heute
Empfehlung

Weitere Meldungen vom 14.10.19

Fünf Jahre Orchesterakademie des hr-Sinfonieorchesters

Die aktuellen Mitglieder der Orchesterakademie des hr-Sinfonieorchesters, Foto: hr / Sascha Rheker
Die aktuellen Mitglieder der Orchesterakademie des hr-Sinfonieorchesters, Foto: hr / Sascha Rheker

Der berufliche Einstieg in Orchester von internationalem Rang wird für junge Musikerinnen und Musiker zunehmend schwieriger, da die Anforderungen stetig steigen. Seit 2014 bereitet die Orchesterakademie des hr-Sinfonieorchesters Nachwuchsmusiker auf eine erfolgreiche Arbeit in renommierten Orchestern vor.„Wir freuen uns sehr, dass wir nun das fünfjährige Bestehen unserer Akademie feiern können“, sagt hr-Intendant Manfred Krupp. ...

zur Meldung [14.10.2019]

Gerhard Oppitz und Dmitrij Kitajenko beim Gürzenich-Orchester Köln

Dmitrij Kitajenko, Foto: Paul Leclaire
Dmitrij Kitajenko, Foto: Paul Leclaire

Mit Werken von Alexander Skrjabin und Sergej Prokofjew setzt das Gürzenich-Orchester Köln am 27./28. und 29. Oktober 2019 seine Entdeckungsreise durch die russische Musik des beginnenden 20. Jahrhunderts fort. Ehrendirigent Dmitrij Kitajenko hat für das selten zu erlebende Klavierkonzert von Alexander Skrjabin den deutschen Ausnahmepianisten Gerhard Oppitz eingeladen. ...

zur Meldung [14.10.2019]

Neue Saison mit zeitgenössischer Musik in Erlangen

Die Konzertreihe unerHÖRT! startet am 16. Oktober in die neue Saison. In fünf Konzerten widmet sich die Reihe – eine Kooperation zwischen dem BR-Studio Franken und dem Gemeinnützigen Theater- und Konzertverein Erlangen (gVe) – den großen Namen der Moderne wie John Cage, Morton Feldman, Alfred Schnittke, Karlheinz Stockhausen, Wolfgang Rihm, Rebecca Saunders und Helmut Lachenmann. ...

zur Meldung [14.10.2019]

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