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Aktuelle Meldung vom 17.09.19

Alexander Lonquich eröffnet die 70. Saison der ZeughausKonzerte Neuss

Alexander Lonquich, Foto: cecopato photography

Alexander Lonquich, Foto: cecopato photography

„Er verbreitet mit seiner Ausstrahlung und Fröhlichkeit Lust aufs Musizieren und animiert zu höchster Konzentration.“ So erlebte der Berichterstatter der „Welt“ ein Solorecital des Pianisten Alexander Lonquich, der am Freitag, den 27. September 2019, um 20.00 Uhr, die Jubiläumssaison der ZeughausKonzerte Neuss eröffnen wird: Siebzig Jahre ist es jetzt her, seit sich am Rhein der musikalische Hoffnungsschimmer aus den Ruinen erhob und sich binnen kurzer Frist zu einer Institution entwickelte, die aus dem Kulturleben der Stadt nicht mehr wegzudenken ist.

Alexander Lonquich hat zu dem besonderen Anlass drei Werke eines Komponisten aufs Programm gesetzt, dem er sich seit langer Zeit aufs Engste verbunden fühlt: Franz Schubert. Zwölf deutsche Tänze D. 790, ein munteres Dutzend gefälliger, ländlerartiger Miniaturen, bilden den Auftakt des Abends und weisen zunächst in eine Lebensrichtung, die der seinerzeit Sechsundszwanzigjährige wohl hätte gehen können, wenn nicht just zur selben Zeit der Keim des Untergangs gelegt worden wäre. Die lebensfrohen Wanderungen, die unbeschwerten Landpartien im Kreise gleichgesinnter, inspirierter Freunde – all das ist zum frühen Untergang verurteilt, ist fünf Jahre später dahin. Doch der Abschied, den Schubert nahm, ist unvergleichlich: Trotz, Wehmut, Verzweiflung und die Sehnsucht nach ewiger Schönheit prägen diese Welt, die Alexander Lonquich am zutiefst ergreifenden Beispiel der beiden letzten Klaviersonaten in A-Dur und B-Dur ausleuchtet. Und das auf eine Weise, die nach den Worten des BBC Magazine mehr als einmal hören möchte, weil der „deutsche Pianist diese ausgedehnten Sonaten mit großem Einfühlungsvermögen und Empfinden angeht“. Die Freunde der ZeughausKonzerte Neuss erwartet ein Stück tönender Biographie ...

Einzelkarten können an den bekannten Vorverkaufsstellen, über die Karten-Hotline unter 02131-5269 9999 oder über das Internet unter www.zeughauskonzerte.de bestellt werden (zuzüglich Servicekosten).

Freitag, 27. September 2019, 20 Uhr

Wo: Zeughaus Neuss, Markt 42-44, 41460 Neuss. Weitere Informationen: www.zeughauskonzerte.de

 

Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

Bestellen bei jpc

Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

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Weitere Meldungen vom 14.10.19

Fünf Jahre Orchesterakademie des hr-Sinfonieorchesters

Die aktuellen Mitglieder der Orchesterakademie des hr-Sinfonieorchesters, Foto: hr / Sascha Rheker
Die aktuellen Mitglieder der Orchesterakademie des hr-Sinfonieorchesters, Foto: hr / Sascha Rheker

Der berufliche Einstieg in Orchester von internationalem Rang wird für junge Musikerinnen und Musiker zunehmend schwieriger, da die Anforderungen stetig steigen. Seit 2014 bereitet die Orchesterakademie des hr-Sinfonieorchesters Nachwuchsmusiker auf eine erfolgreiche Arbeit in renommierten Orchestern vor.„Wir freuen uns sehr, dass wir nun das fünfjährige Bestehen unserer Akademie feiern können“, sagt hr-Intendant Manfred Krupp. ...

zur Meldung [14.10.2019]

Gerhard Oppitz und Dmitrij Kitajenko beim Gürzenich-Orchester Köln

Dmitrij Kitajenko, Foto: Paul Leclaire
Dmitrij Kitajenko, Foto: Paul Leclaire

Mit Werken von Alexander Skrjabin und Sergej Prokofjew setzt das Gürzenich-Orchester Köln am 27./28. und 29. Oktober 2019 seine Entdeckungsreise durch die russische Musik des beginnenden 20. Jahrhunderts fort. Ehrendirigent Dmitrij Kitajenko hat für das selten zu erlebende Klavierkonzert von Alexander Skrjabin den deutschen Ausnahmepianisten Gerhard Oppitz eingeladen. ...

zur Meldung [14.10.2019]

Neue Saison mit zeitgenössischer Musik in Erlangen

Die Konzertreihe unerHÖRT! startet am 16. Oktober in die neue Saison. In fünf Konzerten widmet sich die Reihe – eine Kooperation zwischen dem BR-Studio Franken und dem Gemeinnützigen Theater- und Konzertverein Erlangen (gVe) – den großen Namen der Moderne wie John Cage, Morton Feldman, Alfred Schnittke, Karlheinz Stockhausen, Wolfgang Rihm, Rebecca Saunders und Helmut Lachenmann. ...

zur Meldung [14.10.2019]

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