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CD-Besprechung zum Thema
Streichtrios

Hungaroton HCD 32691

1 CD • 71min • 2011

23.06.2011

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 8
Klangqualität:
Klangqualität: 8
Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 8

Wie viele bedeutende ungarische Komponisten – György Ligeti, György Kurtág, Rudolf Maros, Péter Eötvös, um nur die bekanntesten zu nennen – stammt auch Sándor Veress aus dem heute zu Rumänien gehörenden einstigen ungarischen Kernland; er kam 1907 in Kolozsvár (Cluj, Klausenburg) zur Welt. Allerdings emigrierte er schon 1949 (wie später, 1956, auch Ligeti) und ließ sich in der Schweiz nieder, wo er u.a. als Kompositionsprofessor in Bern wirkte und dort hochgeehrt 1992 verstarb.

Veress war Schüler von Béla Bartók und Zoltán Kodály, was man seinen Werken auch dann noch anhört, als er auch Elemente der Zwölftontechnik seinem Stil einverleibte. Die beiden hier eingespielten Streichquartette stammen jedoch noch aus der Vorkriegszeit und zeigen in der Nachfolge der beiden „Großmeister" doch eigene, ganz persönlich expressive Züge, die es wert erscheinen lassen, an sie zu erinnern – beim zweiten Quartett handelt es sich sogar um eine Ersteinspielung. Das französische Ensemble Des Équilibres, eine in der Besetzung variable Formation, realisiert die geradezu noch jugendlichen, aber reich elaborierten Quartette wie auch das spätere, schon in der Schweiz entstandene Streichtrio nicht nur spieltechnisch brillant, sondern auch mit charakteristischer Gestaltung der unterschiedlichen Satztypen und Genre-Momente. Es lohnt sich, in Veress weit mehr als nur einen „Kleinmeister" kennenzulernen.

Dr. Hartmut Lück [23.06.2011]

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Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.Komponist/Werkhh:mm:ss
CD/SACD 1
Sándor Veress
1Streichquartett Nr. 1 00:18:03
4Streichquartett Nr. 2 00:31:21
7Streichtrio 00:21:23

Interpreten der Einspielung

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