Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Über uns | Impressum | Kontakt | Sitemap

Suche

CD-Besprechung

Berlioz Hector: Die Kindheit Christi op. 25 (Oratorium in drei Teilen, 1850/1854)

Forlane 2 CD 268102

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 8

Klangqualität:
Klangqualität: 6

Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 7

Besprechung: 01.04.01

Forlane 268102

2 CD • 1h 26min • 1998

Die hier vorgelegte Einspielung hat einige Meriten: einen zwischen Soli, Chor und Orchester ausbalancierten Gesamtklang, gute bis sehr gute Solisten sowie den von Diego Fasolis ausgezeichnet vorbereiteten Rundfunkchor. Serge Baudo ist im französischen Repertoire ein alter Hase, der auch seinen Berlioz gut kennt. Er pflegt einen deklamatorisch-beredten wie auch kantablen Orchesterstil. Allerdings paßt die verdickte spätromantische Klangkonzeption mit wenig obertonreichen Farben und geglätteten Ecken und Kanten nicht immer zu den ohnehin reduzierten Kontrasten der Partitur. Manche Spielschwäche des Orchesters (Violinen; Holzbläser-Gruppenklang) deckt die gerade noch erträgliche Hall-Akustik gnädig zu.

Insgesamt macht die Einspielung einen deutlich besseren Gesamteindruck und ist überdies viel anrührender musiziert als die jüngst erschienenen unter Fabio Luisi und Robert Casadesus. Die gesamte Ausdruckspalette des Werkes hat für mich aber Matthew Best immer noch am überzeugendsten genutzt.

Dr. Benjamin G. Cohrs [01.04.2001]

Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.KomponistWerkhh:mm:ss
1 H. Berlioz Die Kindheit Christi op. 25 (Oratorium in drei Teilen, 1850/1854)

Interpreten der Einspielung

Interpret(en)Besetzung
Miyaghi Osada Mezzosopran
Yves Saelens Tenor
Gérard Theruel Bariton
André Cognet Baß
Gregory Reinhart Baß
Coro della Radio Svizzera Lugano Chor
Orchestra della Svizzera Italiana Kleines Orchester
Serge Baudo Dirigent
 
268102;3399242681021

Bestellen bei jpc

 

Das könnte Sie auch interessieren:

 

⇑ nach oben

Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

→ weiter...

Referenz-Aufnahmen

aus dem Themenbereich
Musik der Renaissance

cpo 1 CD 777 182-2
cpo 1 CD 777 590-2
Sony Classical 1 CD SK 60760
Antico / Moderno
Ricercar 1 CD RIC 204

Neue CD-Veröffentlichungen

Richard Heuberger
A Lute by Sictus Rauwolf
Visions
Christoph Graupner

CD der Woche

Kenneth Hamilton plays Ronald Stevenson, Volume 1

Kenneth Hamilton plays Ronald Stevenson, Volume 1

Aus dunkler Tiefe steigen schwärzeste Bass-Töne auf, formen eine Tonskala und vereinigen sich mit einer weiteren Stimme zur strengen Fuge. Die ewige ...

Heute im Label-Fokus

Ambiente

Mischa Meyer, Violoncello
Hugo Distler
Naji Hakim<br />Orgelwerke / Organ Works
Anton Heiller

→ Infos und Highlights

Thema Klavier Solo

Crystal Dream
Anton Eberl<br />Piano Works
Baldassare Galuppi<br />Sonatas for Keyboard Instruments
Ottavia Maria Maceratini<br />One Cut
Béla Bartók
Reflets et symétries

 

Weitere 52 Themen

Klassik Heute Zahl des Tages

Bei Klassik Heute finden Sie

0

Festivals

→ mehr Zahlen und Infos

AGBs Impressum Kontakt Mediadaten Sitemap Datenschutz

© Klassik Heute

jpc