Kleine Sonate op. 16
Werksätze:
- 1. Satz Sehr rhythmisch, zuerst etwas gemessen beginnend, allmählich immer lebhafter werdend
- 2. Satz So schnell als (mit Deutlichkeit) möglich - Trio. Sehr gemächlich, mit Humor
- 3. Satz Sehr ruhig und einfach, wie ein Lied
- 4. Satz Sehr lustig, nicht zu rasch. Variationen über 'Liebe läßt sich nicht verbergen' aus Liebeslieder op. 10
Besetzung:
- Klavier
Einspielungen: 1
Wilhelm Grosz
Piano Music • 2
Gottlieb Wallisch
Grand Piano GP956
1 CD • 69min • 2025
17.05.2026 • 10 10 10
Er muss eine vielseitige, ja schillernde Gestalt gewesen sein mit einer bewegten Vita, der gebürtige Wiener Wilhelm Grosz (1894–1939): Schüler von so prominenten Namen wie Franz Schreker, Robert Fuchs oder Guido Adler, Pianist, Komponist, Dirigent, promovierter Musikwissenschaftler, Arrangeur und vieles mehr, nicht zuletzt künstlerischer Leiter einer Schallplattengesellschaft, nebenher Protagonist eines veritablen Skandals im Hause Arthur Schnitzler. Sein Lebensweg führte ihn Ende der 1920er Jahre nach Berlin, die Flucht vor den Nationalsozialisten dann 1934 nach London und schließlich 1939 auf Empfehlung Korngolds in die USA, wo er nur wenige Monate nach seiner Ankunft gerade einmal 45-jährig einem Herzinfarkt erlag.
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