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Mélanie Bonis

Diskographie (14)

Belle Epoque – Werke für Violoncello und Klavier

Relief CR 981042

1 CD • 62min • 1998

01.10.20008 10 9

Wer kennt Komponistinnen der Belle Époque, Namen oder gar Werke von Chaminade oder Bonis? Nach Anhören dieser CD kann man Dreierlei sagen: Ernstnehmen. Hören. Aufführen! Sofern man an seelenvoller Musik interessiert ist, deren Komplexität Brahms nicht unterlegen ist. Da sind die Vier Stücke op. 24 [...]

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Mel Bonis

Femmes de Légende
Œuvres pour piano

Kaleidos KAL 6360-2

1 CD • 52min • 2021, 2022

24.10.202210 10 10

Mehr und mehr rücken die Komponistinnen des 19. Jahrhunderts in den Fokus der Interpreten. Mélanie Bonis (1858-1937) hatte die Möglichkeit, vermittelt auch durch César Franck, am Pariser Konservatorium zu studieren, zusammen mit Ernest Chausson und Claude Debussy – den sie, bei aller Sympathie, durchaus kritisch sah als „entzückender Illustrator kurzer kleiner Dinge“. Ihren Kommilitonen Amédée Hettich durfte sie nicht heiraten, sondern stattdessen einen wesentlich älteren wohlhabenden Witwer, mit dem sie 35 Jahre zusammenlebte und drei Kinder hatte. Eins davon stammte aber von Amédée Hettich, mit dem sie eine Liaison hatte. Erst nach dem Tode ihres Mannes 1918 konnte sie sich wieder verstärkt dem Komponieren widmen.

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Anna Bonitatibus

Monologues
Adele d'Aronzo

Prospero Classical PROSP0068

2 CD • 82min • 2021, 2022

15.04.202310 10 10

Großes Musiktheater ist nicht auf die Gattung der Oper beschränkt, wie man hier in einem mitreißenden Recital der Mezzosopranistin Anna Bonitatibus erfährt. Heroinen aus Mythologie und Geschichte, von Saffo bis Maria Stuart, geben in langen Monologen tiefe Einblicke in ihr aufgewühltes Seelenleben.

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Farrenc • Firsova • Bonis

Chamber Music
Ensemble Louise Farrenc

cpo 555 624-2

1 CD • 65min • 2021

26.05.202510 9 9

Das international besetzte Ensemble Louise Farrenc benennt sich nach einer Komponistin, die Mitte des 19. Jahrhunderts in Paris große Erfolge feierte. Das Andenken an Louise Farrenc wird auch vom Label cpo hochgehalten, das anlässlich ihres 150. Todestages eine weitere Kammermusik-Produktion auf den Markt bringt. Louise Farrenc stammte aus einer Pariser Künstlerfamilie und war mit dem Flötisten und Musikverleger Aristide Farrenc verheiratet, der ihre Werke im Druck herausgab. Schon zu Lebzeiten fanden ihre Kompositionen eine breite Resonanz. 1842 wurde Farrenc vom Pariser Konservatorium angestellt – als weltweit erste Frau auf einer Musikprofessur.

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Femmes de Légende

Frauen als Muse | Women of Legend
Nareh Arghamanyan Piano

hänssler CLASSIC HC25026

1 CD • 75min • 2023

19.09.202510 9 9

Die armenische, heute in Wien lebende Pianistin Nareh Arghamanyan huldigt der weiblichen Kreativität. Auf ihrem Album „Femmes de Légende“ präsentiert sie Klaviermusik von Komponistinnen aus drei Jahrhunderten: von der Barockkünstlerin Anna Bon di Venezia, die am Hof von Bayreuth wirkte, bis zu Ilse Fromm-Michaels, Moderne-Verfechterin in den 1920er Jahren. Rund die Hälfte der insgesamt 14 kreativen Damen stammt aus Frankreich. Seit jeher hatten es Frauen es dort leichter als hierzulande, in den Institutionen des Musiklebens Fuß zu fassen. Von einer Tradition, die bereits im Barockzeitalter Musikerinnen in der Kapelle des Königs kannte, profitierte auch Louise Farrenc, die Mitte des 19. Jahrhunderts eine beeindruckende Karriere hinlegte: als Pianistin, Komponistin und weltweit erste Frau auf einer Musikprofessur.

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Flötenmusik von Komponistinnen

Thorofon CTH 2577

1 CD • 68min • 2010

01.09.20117 9 6

Flötenmusik von Komponistinnen…? Die Devise dieser CD hat mich gleich etwas skeptisch gestimmt. Das Geschlecht des Schöpfers (bzw. in unserem Falle der Schöpferin) erscheint mir als wenig substantielles Auswahlkriterium für ein CD-Programm. Um was geht es eigentlich? Um gute Musik, um Quote, [...]

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Frühlingsrauschen - Spring - Printemps

Nareh Arghamanyan piano

hänssler CLASSIC HC25034

1 CD • 67min • 2025

04.01.202610 10 10

Die 1989 in Armenien geborene Pianistin Nareh Arghamanyan hat zum Thema „Frühling“ eine Reihe von Klavierstücken auf dieser CD versammelt, Bekanntes wie Unbekanntes, Gehaltvolles wie eher Beiläufiges. Insgesamt ist es eine inspirierende Zusammenstellung, die den Hörer mit fast unbekannten Komponisten bekannt macht und ihn weiter forschen lässt. Wer kennt schon Paul Lindner oder Frédéric Meinders, einen recht produktiven holländischen Pianisten und Komponisten, Mel Bonis (eine französische Komponistin aus dem 19. Jahrhundert) und wer hat schon auf dem Schirm, dass der Geiger Josef Suk auch Klaviermusik komponiert hat?

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invocation

Kermani | Gentili

Salto SAL 7025

1 CD • 49min • 2022

06.11.20229 9 9

Die niederländische Klarinettistin Kymia Kermani und die italienische Pianistin Alba Gentili lernten sich vor zehn Jahren in Berlin kennen. Zum zehnjährigen Bestehen des Duos erscheint nun ihre zweite CD, die Komponistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts gewidmet ist.

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Komponistinnen

Kyra Steckeweh

Uniqueopia 4250548412001

2 CD • 1h 30min • [P] 2019

25.03.20209 9 9

Vier Komponistinnen, vier Lebensschicksale und eine mutige Interpretin von heute: Mit Konsequenz widmet sich Kyra Steckeweh auf ihrer Doppel-CD der Musik und der sozialen Wirklichkeit von Komponistinnen. Sie will damit in erster Linie deren Musik von beachtlicher Qualität rehabilitieren.

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Libertad

The Will to Freedom

Ars Produktion ARS 38 338

1 CD/SACD stereo/surround • 70min • 2023

14.04.202410 10 10

Die argentinische Flötistin Maria Cecilia Muñoz und ihre kanadische Klavierpartnerin Tiffany Butt haben die durch die Corona-Pandemie verfügten Einschränkungen genutzt, um ein Konzeptalbum zum Thema „Freiheit und Gefangenschaft“ zu entwickeln. Diese Unfreiheit kann entweder aus sozialen, politischen oder speziesistischen Zwängen resultieren und wird hier an zu dressierenden Singvögeln und komponierenden Frauen exemplifiziert. Da absolut hinreißend musiziert wird, kommen jedoch auch – gern über Konzeptalben spottende – „alte weiße Männer“, zu denen der Rezensent sich ohne jegliche Scham rechnet, voll auf ihre Kosten.

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Mel Bonis

Myriam Barbaux-Cohen

Ars Produktion ARS 38 349

1 CD/SACD stereo/surround • 74min • 2022

30.09.20228 9 8

Die 1858 geborene Mélanie Bonis zählte zu den ersten Frauen, die am Pariser Conservatoire Komposition studieren durften. Kein Geringerer als César Franck hatte ihren Eltern empfohlen, das starke musikalische Talent der Tochter systematisch ausbilden zu lassen. Ausgezeichnete Leistungen im Studium ebneten Bonis den Weg in die Kompositionsklasse von Ernest Guiraud, wo Chausson, Debussy und Pierné zu ihren Mitschülern gehörten. 25-jährig wurde sie von ihren Eltern vom Conservatoire genommen und in eine Vernunftehe mit einem reichen Witwer gedrängt, durch die sie zur Stiefmutter von fünf Kindern wurde, denen sich später noch vier eigene hinzugesellten.

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Ombres

Women Composers of La Belle Epoque

BIS 2546

1 CD/SACD stereo/surround • 69min • 2019

22.02.20228 8 9

In den „besseren Kreisen“ gehörte es in Frankreich des ausgehenden 19. Jahrhunderts, in der so genannten „Belle Époque“, zum guten Ton, dass Frauen eine musikalische Ausbildung erhielten, um in einem gegebenen gesellschaftlichen Rahmen zu glänzen, eine professionelle Ausübung von Musik war dagegen unerwünscht. Nur wenige Talente waren stark genug, sich gegen diese Konventionen durchzusetzen und den Weg aufs Konzertpodium zu finden. Und noch weniger schafften es, sich auch als Komponistinnen durchzusetzen. Neun von ihnen können nun in dem Album „Ombres“ auch für die Nachwelt aus dem „Schatten“ treten.

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Romance Französische Liebeslieder

gutingi 236

1 CD • 80min • 2003

04.04.20067 8 7

Flöte und Harfe, das ist eine Kombination, die schon seit Mozart bekannt ist. Flöte, Harfe und Sopranstimme – das ist freilich eine sehr exquisite Mischung, für die es nicht ganz leicht wird, ein Programm von 80 Minuten Dauer zu füllen. Erstaunlich, daß dies doch gelungen ist, wobei zu bemerken [...]

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Shapes of Water

Piano Music by Debussy and Beyond
Carmen Stefanescu

Prospero Classical PROSP0127

1 CD • 75min • [P] 2025

11.01.202610 9 9

„Shapes of Water“ ist eine faszinierende Reise durch die vielen Stimmungen und Erscheinungsformen des Wassers – von ganz unterschiedlichen Komponisten in Klang gefasst. Die rumänische, in Köln lebende Pianistin Carmen Stefanescu schlägt mit ihrem Album einen Bogen vom französischen Impressionismus bis zum Computerspiel-Soundtrack von Nobuo Uematsu. Erwähnenswert ist die wenig geradlinige Biografie der Pianistin, deren Mutter als Tontechnikerin beim Rundfunk in Bukarest tätig war. Als Siebenjährige floh die Familie vor dem Ceausescu-Regime. Carmen Stefanescu wurde als Jungstudentin an der Musikhochschule Aachen aufgenommen, ließ jedoch mit 18 die Klassik links liegen, um Keyboard in verschiedenen Rock-Bands zu spielen. Erst mit Ende 20 nahm sie ihr Klavierstudium in Aachen wieder auf.

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