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Klezmer

hebr./jidd. = Musiker (Mehrzahl: Klezmorim) Traditionelle jiddische Instrumentalmusik der osteuropäischen Juden zu Hochzeiten und ähnlichen Festen. Mit den jüdischen Auswanderern bildete sich zwischen 1881 und 1924 in York an der Lower East Side ein neues Zentrum der Klezmer-Musik, während diese in ihren Ursprungsländern infolge des Stalinismus und der Judenverfolgung durch die Nazis fast völlig verschwand. Die traditionelle Ensemble-Besetzung mit Tsimbl, Geige und Kontrabaß wandelte sich dabei allmählich zu Formationen mit Klarinette, Trompete, Klavier und Schlagzeug. Im Verlauf eines Klezmer-Revivals Mitte der siebziger Jahre durch Gruppen wie Brave Old World, Klezmatics, New Klezmer-Trio oder Shvitz All-Stars wurde die Musik so populär, daß sie Mitte der achtziger Jahre sogar auf dem Pop-Sektor erfolgreich war. Der heute mit Abstand prominenteste Vertreter ist der Klarinettist Giora Feidman.

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Fröhliche Frühromantik für Fagottisten

Für das „große Finale“ hatten die Kandidaten die Auswahl zwischen dem mit der italienischen Oper kokettierenden Concertino von Bernhard Crusell und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel.

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Faszinierende Cellisten

Im Finale der Cellisten begeisterten gestern die drei Teilnehmer, die mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim die Cellokonzerte von Robert Schumann und Dmitrij Schostakowitsch aufführten.

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Clarté und Geräusch

Das Semifinale der Fagottisten nutzte die Jury, um die stilistische Wandelbarkeit der Teilnehmer zu durchleuchten, denn neben dem in allen Orchestervorspielen obligatorischen Konzert B-Dur KV 191 – ohne Dirigent – des 18jährigen Mozart im Galanten Stil der 1770er Jahre waren die Avantgarde-Kunststücke der Auftragskomposition von Milica Djordjevic zu bewältigen.

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