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Meldung vom 06.02.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Fabian Johannes Egger erhält den Fanny Mendelssohn Förderpreis 2026

Der 19jährige Flötist überzeugte die Jury durch sein Talent und mit seinem Konzept

Fabian Johannes Egger lautet der Name des diesjährigen Preisträgers des Fanny Mendelssohn Förderpreises. Der 19-jährige Flötist wurde mit seinem Konzept „Leben ist nicht genug - die Suche nach dem Unerreichbaren“ in der Jurysitzung am 3.2.22026 zum Gewinner gekürt. Es ist die zwölfte Ausgabe des Konzeptpreises für klassische Musik. Seit 2015 zeichnet der Preis junge Klassikmusiker für ihr musikalisches Talent und – für das Jury-Urteil noch entscheidender – für ihre kreativen und visionären Konzepte aus. Die Jurysitzung bildete den Auftakt für ein ereignisreiches Jahr, in dem bei Konzerten in der Elbphilharmonie, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim eigenen Festival in Lou Calen in Frankreich, in Berlin und Schloss Düneck auf das 12-jährige Bestehen des Fanny Mendelssohn Förderpreises und die Erfolgsgeschichten seiner Preisträgern zurückgeblickt wird.

Einstimmiges Votum

Die hochkarätig besetzte Jury sprach sich einstimmig für Fabian Johannes Egger als Gewinner aus. Seine herausragende musikalische Virtuosität in Verbindung mit seinem Konzept mit dem Titel „Leben ist nicht genug – die Suche nach dem Unerreichbaren"“ überzeugte die Jury auf ganzer Linie. Mit Werken wie Albert Roussels Joueurs de flûte, op. 27 für Flöte und Klavier, Charles DeLaneys Hymn of Pan für Soloflöte, André Jolivets Chant de Linos für Flöte und Klavier kostete das Nachwuchstalent nicht nur die Brillanz und Geschmeidigkeit des Flötenspiels französischer Schule zur Gänze aus, er verwies auch inhaltlich konsistent auf die archaische Bedeutung des Flötenspiels in Mythos und Literatur. Der "Titel Leben ist nicht genug - die Suche nach dem Unerreichbaren" bezieht sich auf die Erzählung Der Schmetterling von Hans Christian Andersen. Restlos überzeugte er die Jury schließlich mit einer virtuosen Eigenkomposition gleichen Titels, die das gesamte Ausdrucksspektrum des Flötenspiels in all seinen Facetten eindrucksvoll auslotete.

Debüt-Album beim Label Es-Dur

Als Konzeptpreis zeichnet der Fanny Mendelssohn Förderpreis nun bereits im zwölften Jahr Musiktalente im Alter von bis zu 25 Jahren für ihre musikalischen Visionen aus und ermöglicht ihnen die Aufnahme eines Debüt-Albums gänzlich nach den eigenen Vorstellungen. Seine auf dem Gewinnerkonzept basierende Hommage an die Flöte wird Fabian Johannes Egger im Frühjahr beim Hamburger Label Es-Dur aufnehmen, die Veröffentlichung ist für den Sommer geplant.

Die Jury

Unter dem Vorsitz von Martin Hoffmeister (Gewandhausradio) gehören der renommierten Jury des Fanny Mendelssohn Förderpreises außerdem Ursula Haselböck (Intendantin Festspiele Mecklenburg-Vorpommern), Alexander Krichel (Pianist), Sarah Kesting (Artistic Director Schloss Elmau), Alexander Ponet (Management Daniel Hope) und Tamás Pálvalfi (Trompeter und erster Preisträger 2015) an. Eine Bewerbung für den Preis ist nur nach einer vorherigen Nominierung durch einen Musiker-Paten möglich. Bei Fabian Johannes Egger kam diese über die Deutsche Stiftung Musikleben und seine Professorin Andrea Lieberknecht.

Glücklicher Preisträger

Fabian Johannes Egger zu seinem Gewinn: „Mit meinem Konzept möchte ich das Streben nach Vollkommenheit und zugleich die Unvermeidlichkeit der Unvollkommenheit thematisieren (...). Der Ursprung der Sehnsucht nach dem Unerreichbaren wird dabei durch die Flöte als Bindeglied zwischen dem Irdischen und dem Göttlichen verdeutlicht. So entsteht ein Programm, das eine besondere klangliche Reise eröffnet und Werke vereint, die nicht alltäglich, aber dennoch zugänglich und von zeitloser Ausdruckskraft sind. Ich bin unglaublich glücklich und dankbar, dass die Jury dies anerkannt und sich für mein Konzept entschieden hat.“

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