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Aktuelle Meldung vom 17.09.19

Weimarer Celloklasse und Friedrich Thiele feiert Wettbewerbserfolg

Friedrich Thiele, Foto: Sima Dehgani

Friedrich Thiele, Foto: Sima Dehgani

Mit diesem Erfolg rundet sich ein überragendes Wettbewerbsjahr für die Celloklasse von Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar: Der Weimarer Bachelorstudent Friedrich Thiele gewann am Wochenende den mit 7.500 Euro dotierten 2. Preis und den Publikumspreis im Fach Violoncello beim 68. Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Zudem wurde ihm der Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks Like Ella von Martin Smolka zugesprochen. Der Japaner Haruma Sato wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet; der 3. Preis ging an den Chinesen Sihao He.

„Sein Schumann-Konzert war wirklich herausragend“, freut sich Friedrich Thieles Hauptfachlehrer Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt über den Auftritt seines Studenten am Freitagabend, 13.9. im ausverkauften Herkulessaal der Münchner Residenz mit dem Cellokonzert op. 129 von Robert Schumann. Es spielte das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Eun Sun Kim. Sein Erfolgsstück aus dem Semifinale – Joseph Haydns Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 in D-Dur – wird Thiele nun auch im Preisträgerkonzert am Donnerstag, 19. September mit dem Münchner Kammerorchester interpretieren.

„Ich lebe gerade immer noch in einem Traum“, blickt Friedrich Thiele auf den größten Erfolg seiner noch jungen Karriere zurück. „Irgendwann in den nächsten Tagen und Wochen werde ich das dann wohl erst richtig realisieren. Der Wettbewerb ist international sehr hoch angesehen und somit erhoffe ich mir natürlich schöne Konzerte mit guten Orchestern.“ In diesem für ihn so glücklichen Jahr hatte der 22-Jährige bereits den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2019 sowie den 2. Preis und Publikumspreis beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen gewonnen.

Eine siebenköpfige, internationale Fachjury unter dem Vorsitz des Cellisten Lynn Harrell ermittelte in insgesamt vier Wertungsrunden an neun Wettbewerbstagen in München die Preisträger im Fach Violoncello. „Geholfen hat mir dabei, dass ich immer bei mir selbst geblieben bin und meine eigene Musik gemacht habe“, erklärt Friedrich Thiele. „Meiner Meinung nach sollte man sich von dem ganzen Drumherum nicht so sehr beeinflussen lassen und jede Runde als ein Konzert sehen.“

Friedrich Thiele, geboren 1996 in Dresden, machte schon früh durch Erfolge beim TONALi-Wettbewerb 2015 in Hamburg (3. Preis und Publikumspreis) sowie beim Wettbewerb „Ton & Erklärung“ in München 2017 (1. Preis) international auf sich aufmerksam. In Folge der Wettbewerbe gastierte er als Solist bei der Kammerphilharmonie Bremen, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Orquesta Sinfónica Simón Bolívar in Caracas und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Prag. Seit 2016 ist Friedrich Thiele Student in der Klasse von Wolfgang Emanuel Schmidt an der Weimarer Musikhochschule. Er spielte solistisch bereits in vielen großen Konzerthäusern und bei Festivals, u. a. im Mariinsky-Theater St. Petersburg, in der Elbphilharmonie Hamburg, dem Gasteig in München, beim Heidelberger Frühling und dem Vadim Repin Trans-Siberian Art Festival.

 

Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

Bestellen bei jpc

Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

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