Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 20.01.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Simone Young: Debüt beim WDR Sinfonieorchester

Auch der Pianist Louis Lortie gibt sein Debüt beim Orchester

Sie hat die großen Orchester in Europa und den USA dirigiert, war zu Gast an der Metropolitan Opera, der Wiener Staatsoper und der Opéra de Paris und hat in 2024 als erste Dirigentin den Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen geleitet. Die Australierin Simone Young gehört schon lange zu den bedeutendsten Dirigentinnen unserer Zeit. Ihr Karrierestart fand in Köln statt. Dank eines Stipendiums des australischen Kultusministeriums gelang ihr in den 80er Jahren der Schritt nach Europa und an die Kölner Oper, wo sie schnell zur Kapellmeisterin ernannt wurde.

Am 6. Februar 2026 steht Simone Young zum ersten Mal als Dirigentin am Pult beim WDR Sinfonieorchester und hat für diesen besonderen Abend ein außergewöhnliches Konzertprogramm zusammengestellt. Neben Maurice Ravels Konzert G-Dur für Klavier und Orchester und seiner Pavane pour une infante défunte dirigiert Simone Young die Sinfonie in Fis von Erich Wolfgang Korngold.

Zwei Debüts beim WDR Sinfonieorchester

Für den Klavierpart in Ravels 1932 uraufgeführtem G-Dur Konzert wurde der Frankokanadier Louis Lortie engagiert. Auch er feiert an diesem Abend sein Debüt beim WDR Sinfonieorchester. Als „Schnell-Scan von Maurice Ravels musikalischem Gedächtnis“ bezeichnet Julius Heile (NDR) dieses stilistisch abwechslungsreiche und farbenfrohe Werk. Bei dem weltweit konzertierenden Pianisten Louis Lortie ist Ravels Musik in den besten Händen.

Korngolds Sinfonie in Fis

Die Geschichte rund um die Entstehung der Sinfonie in Fis ist eng mit der Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts verbunden. Der bereits 1934 in die USA emigrierte jüdische Komponist Erich Wolfgang Korngold – in den 1920er Jahren noch erfolgreicher Wiener Opernkomponist – kam in Los Angeles als Filmkomponist der Warner Brothers zu Ruhm und Wohlstand. Seine Rehabilitation als Komponist der absoluten Musik in Europa sollte mit Werken wie der 1954 uraufgeführten Sinfonie erfolgen, blieb jedoch ohne nachhaltigen Erfolg. So wurde das Stück auch erst in den 70er Jahren wiederentdeckt und ist bis heute eher eine Rarität auf den sinfonischen Spielplänen.

Freitag 6. Februar 2026 | 20.00 Uhr | Kölner Philharmonie

Weitere Meldungen vom 20.01.2026

[20.01.2026] Simone Young: Debüt beim WDR Sinfonieorchester

Auch der Pianist Louis Lortie gibt sein Debüt beim Orchester

[20.01.2026] Neue Position für Howard Arman

Ab der Saison 2026/27 wird er Künstlerischer Leiter des Münchener Bach-Chors & Bach-Orchesters

[20.01.2026] Dresdner Philharmonie: Jubiläum von Wolfgang Hentrich

Kammerkonzert zum 60. Geburtstag des Konzertmeisters

[20.01.2026] Wettbewerbserfolg für Bassbariton Vladyslav Buialskyi

Der Sänger ist Ensemblemitglied der Semperoper Dresden und war dort bereits in zahlreichen Partien zu erleben

Anzeige

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige