Staatstheater Regensburg mit Winterberg-Uraufführung
Konzerte mit Beethovens "Eroica" und
Das 8. und letzte Philharmonische Konzert dieser Spielzeit am Staatstheater Regensburg bringt unter der Überschrift „(Un)Erhört“ zwei Sinfonien zu Gehör: Ludwig van Beethovens 3. Sinfonie in Es-Dur, Eroica, und die Uraufführung von Hans Winterbergs ebenfalls 3. Sinfonie. Zwei 3. Sinfonien also – die eine zählt zu den bekanntesten Werken der Musikgeschichte, die andere wartet seit langem auf ihre Uraufführung – meisterhaft sind sie beide. Hans Winterberg entstammte einer jüdischen Familie und war an der Deutschen Musikakademie Prag Student u. a. von Alexander Zemlinsky. 1945 nach Theresienstadt deportiert, überlebte Winterberg und arbeitete ab 1947 beim Bayerischen Rundfunk. Sein Nachlass ist im Sudetendeutschen Musikinstitut in Regensburg verwahrt.
Begleitprogramm und Austellung
Dieses besondere Konzert wird von einem besonderen Beiprogramm begleitet: Vor dem ersten Konzert am Donnerstag, den 25. Juni, findet um 18:45 eine Einführung mit Gästen statt. Auf dem Podium sitzen Frank Harders (Verlag Boosey & Hawkes, der federführend für die Edition Hans Winterbergs verantwortlich ist), Katja Kaiser (promoviert zum Nachlass
Hans Winterbergs, ExilArte Wien) und der Generalmusikdirektor Stefan Veselka. Moderiert wird die Veranstaltung von Marie Julius, Musiktheater- und Konzertdramaturgin. An beiden Konzertabenden, am 25. sowie am 29. Juni, werden Autografe der Partitur Hans Winterbergs ausgestellt.
Staatstheater Regensburg - Neuhaussaal
- 24. Juni 10:00 Uhr öffentliche Probe mit Einführung (um 9:30 Uhr) und Nachgespräch statt.
- 25. Juni 18.45 Uhr Einführung mit Gästen
- 25. Juni 19.30 Uhr (Un)Erhört
- 29. Juni 19.00 Uhr Einführung
- 29. Juni 19.30 Uhr (Un)Erhört
Karten ab 16 Euro an der Theaterkasse und unter www.staatstheater-regensburg.de
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