Jahreszeitenklänge 2025/26 in Grafenegg
Konzertzyklus vom 4. Oktober 2025 bis zur Sommernachtsgala 2026
Es werden denkwürdige Jahreszeitenklänge, die am 4. Oktober 2025 in Grafenegg beginnen: Fabien Gabel, ab Juni 2025 Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich, startet damit in die erste gemeinsame Saison mit Grafeneggs Residenzorchester. Das Programm dieser Saisoneröffnung weist auch den Weg, den Gabel mit dem Orchester beschreiten wird: Ein Statement zu Beginn mit Bernd Richard Deutschs kurzem Orchesterfeuerwerk Con moto, darauf das Trompetenkonzert Aerial von HK Gruber, gespielt vom Widmungsträger Håkan Hardenberger – Gabel war selbst viele Jahre Trompeter – und am Schluss Ein Heldenleben von Richard Strauss, einer von Gabels erklärten Heroen im Komponistenolymp.
Vom Barock bis zur Moderne
Die weitere Spielzeit spannt einen weiten Bogen, der musikalisch vom Barock bis zur jüngeren Vergangenheit reicht. Am 15. November setzt der britische Dirigent Matthew Halls mit Musik von Jean Sibelius, Max Bruch und Edward Elgar fort, Solist in Bruchs g-Moll-Violinkonzert ist der junge schwedische Geigenstar Daniel Lozakovich. Das Weihnachtskonzert am 6./7. Dezember leitet Stefan Gottfried: Gemeinsam mit Solisten und dem Konzertchor Interpunkt stehen Bachs Kantate Herz und Mund und Tat und Leben sowie das Magnificat auf dem Programm. Das Silvesterkonzert liegt in den Händen von Alfred Eschwé, und schon am 17. Jänner kehrt die norwegische Dirigentin Tabita Berglund für ein intensives Konzert mit Tschaikowskis «Pathétique» und zwei Klassikern der Moderne zurück: Threnos von Krzysztof Penderecki und Arvo Pärts Tabula rasa mit Tonkünstler-Konzertmeister Vahid Khadem-Missagh und seiner Orchesterkollegin Natalia Sagmeister an den Soloviolinen.
Grafenegg-Debütanten
Zwei Grafenegg-Debütanten gestalten am 28. Februar 2026 ein Konzert mit zwei Eckpfeilern der Musikgeschichte: Petar Pejčić ist der Solist in Joseph Haydns C-Dur-Cellokonzert, Jascha von der Goltz leitet im Anschluss die Vierte von Brahms. Doch zurück zu Haydn: Beim Osterkonzert am 5. April 2026 kommt dann eine Pastorale für Streicher und zwei Hörner von Haydn zur sensationellen Erstaufführung, ein Werk, das der Dirigent, Geiger und Musikwissenschaftler Reinhard Goebel im Zuge einer Archivrecherche wiederentdeckt hat. Zwei weitere zumindest selten gespielte Werke stehen ebenso am Programm: das Es-Dur-Klavierkonzert von Wolfgang Amadeus Mozarts jüngstem Sohn Franz Xaver und eine Follia di Spagna des Mozart-Schülers Joseph Eybler. Ludwig van Beethovens Eroica beschließt das Konzert. Apropos Schluss: Am 16. Mai 2026 kehrt zum Finale der Symphoniekonzerte der Jahreszeitenklänge Yutaka Sado ans Pult des Tonkünstler-Orchesters zurück und widmet sich gemeinsam mit dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn Anton Bruckner – mit dem hymnischen Te Deum als feierlichem Höhepunkt.
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