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Besprechungen • Nachrichten • Themen

Besprechung heute

Love &Devotion

German Baroque Motets from Leipzig
Rheinische Kantorei • Edzard Burchards

cpo 1 CD 555 811-2

„Liebe und Hingabe“: So ist der englische Titel „Love & Devotion“ dieses Programms mit in Leipzig komponierten deutschen Motetten des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts wohl am besten ins Deutsche zu übersetzen. Die in diesem Programm versammelten geistliche Musik zeigt, dass Leipzig auch vor dem Dienstantritt J. S. Bachs als Thomaskantor im Jahr 1723 eine bedeutende Stätte lutherischer Kirchenmusik gewesen ist.

Frauke Hess (Violone) Johannes Liedbergius (Orgelpositiv) Rheinische Kantorei Edzard Burchards (Leitung)

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ARD-Musikwettbewerb 2026 Orgel

Semifinale

Die Michaelskirche war gut gefüllt: Groß war die Freude darüber, dass nach 18 Jahren wieder die Orgel als Wettbewerbs-Instrument zugelassen war. Aus zwanzig Bewerbern hatte die siebenköpfige Jury unter der Leitung von Andres Uibo (Estland) sechs Semifinalisten ausgewählt, die sich an zwei Abenden an der großen Rieger-Orgel mit ihren 4 Manualen und 75 Registern präsentieren durften. Alles wurde auf eine Leinwand ins Kirchenschiff übertragen. Dabei musste jeder die Auftragskomposition spielen: Das Glasperlenspiel für Orgel Solo von Enjott Schneider.
[06.09.2026]

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Aktuelle Meldungen

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Wettbewerbsrunden beim ARD-Musikwettbewerb heute

2. Durchgang für Streichquartett und Schlagzeug

Heute und morgen findet im großen Konzertsaal der Hochschule für Musik und Theater München vormittags ab 11 Uhr und nachmittags ab 16 Uhr der zweite Durchgang im Fach Schlagzeug statt. Die Teilnehmer müssen neben Pit Dahms Exorzismus für Pauke solo ein Werk für Vibraphon von Franco Donatoni, Bruce Hamilton, Philippe Manoury oder Arnold Marinissen auführen, sowie ein Werk für "Theatrical Percussion" von Georges Aperghis, Peter Eötvös, Vinko Globokar, Compagnie Kahlua oder François Sarhan. Pflichtstück ist die Auftragskomposition des ARD-Musikwettbewerbs für Schlagzeug von Johannes X. Schachtner Siebenundzwanzig als Uraufführung.
[07.09.2026]

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Aus Leipzig in die Gegenwart

Verleihung des Internationalen Hanns-Eisler-Stipendiums der Stadt Leipzig

Hanns Eisler wurde 1898 in Leipzig geboren. Heute erinnert die Stadt an ihn auf eine Weise, die nicht bei der Rückschau stehen bleibt: Das Internationale Hanns-Eisler-Stipendium der Stadt Leipzig bringt junge Komponistinnen und Komponisten nach Leipzig und verbindet Eislers Geburtsort mit zeitgenössischem musikalischem Schaffen. Das Stipendium besteht seit 2019. Sein Kern ist ein mehrmonatiger Aufenthalt in Leipzig in der ehemaligen Geburtswohnung Hanns Eislers in der heutigen Hofmeisterstraße 14. Während dieser Zeit entsteht eine neue Komposition; den Abschluss bildet deren Uraufführung in der Reihe musica nova im Gewandhaus. Damit wird Erinnerung selbst zum Ausgangspunkt für Neues.
[07.09.2026]

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Deutsche Oper am Rhein: Saisonstart kann nicht wie geplant stattfinden

Grund sind statische Mängel im Bühnenturm des Opernhauses Düsseldorf

Kurz vor Beginn der neuen Spielzeit muss die Deutsche Oper am Rhein den Spielplan im Opernhaus Düsseldorf ändern. Grund sind statische Mängel, die bei einer turnusmäßigen Sicherheitsüberprüfung während der Sommerpause an der Trägerkonstruktion im vorderen Bereich des Bühnenturms über dem Bühnenportal festgestellt wurden. Eine Sicherheitsfreigabe zur Nutzung des Bühnenturms für den Probe- und Spielbetrieb wurde vom zuständigen Statikbüro nicht erteilt. Vorstellungsabsagen und -verschiebungen sind die Folge.
[07.09.2026]

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The Pianist: Władysław Szpilmans Leben als Musical

Władysław Szpilmans Überlebensgeschichte auf der Bühne - mit seiner eigenen Musik

Der Kinofilm machte Wladyslaw Szpilmans Überlebensgeschichte weltbekannt. Aufgeschrieben hatte der polnische Pianist und Komponist sie schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Nun kommt der Stoff in Form eines Musicals auf die große Bühne – mit Szpilmans eigener Musik. Basierend auf dem autobiografischen Bestseller – international noch bekannter durch die vielfach ausgezeichnete Verfilmung Roman Polanskis –, kommt sie nun auf die Musiktheaterbühne: die bewegende wahre Geschichte vom „wunderbaren Überleben“ des Pianisten und Komponisten Wladyslaw Szpilman (1911–2000) zur Zeit der nationalsozialistischen Besetzung Polens.
[07.09.2026]

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Wussten Sie, ...

dass Charles Gounod auf die Komödie von Molière "Der Arzt wider Willen" seine 1858 entstandene Oper mit dem gleichen Titel schrieb?

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Die Musik soll erfreuen, nicht beleidigen; sie soll erschüttern, nicht zerschmettern; sie soll veredeln, nicht banalisieren.

Joseph Haas

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