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Besprechung heute

Elevation

Concertos for Harmonica and Piano
Konstantin Reinfeld • Benyamin Nuss • Wolf Kerschek • Detmolder Kammerorchester • David Niemann

Berlin Classics 1 CD 0304701BC

Kaum ein Instrument hat sich so heillos in seinen Konnotationen verheddert wie die Mundharmonika. Sie riecht nach Lagerfeuerromantik und Prärienstaub. Kunstmusik? Würde man diesem kleinen Orchester für die Hosentasche erst einmal gar nicht zutrauen. Umso gründlicher räumt die vorliegende Produktion mit solchen Vorurteilen auf. Konstantin Reinfeld, seit Jahren einer der hartnäckigsten Grenzgänger auf der diatonischen Harmonika, und der Pianist und Komponist Benyamin Nuss lassen ihr über Jahre zusammengewachsenes Duo nun in den Orchesterraum hineinwachsen.

Konstantin Reinfeld (Harmonika) Benyamin Nuss (Klavier) Detmolder Kammerorchester David Niemann (Leitung)

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Aktuelle Meldungen

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Bregenzer Festspiele verlängern den Festspielsommer 2027

Zusatzvorstellung von "La traviata" aufgrund der großen Nachfrage

Verdis La traviata bleibt auch im zweiten Sommer ein Publikumsmagnet: Aufgrund der großen Nachfrage setzen die Bregenzer Festspiele für Montag, 23. August 2027, eine zusätzliche Vorstellung der Oper auf der Seebühne an. Damit dauert der Festspielsommer 2027 einen Tag länger. Bereits im vergangenen Sommer begeisterte Damiano Michielettos Inszenierung von La traviata vor Paolo Fantins monumentaler, in zahllose Splitter zerbrochener Spiegelwand das Publikum am Bodensee. Alle 28 Vorstellungen waren ausverkauft. Insgesamt erlebten rund 193.500 Menschen Verdis Oper auf der Seebühne. Mit insgesamt rund 275.000 Gästen verzeichneten die Bregenzer Festspiele in ihrem 80. Jubiläumsjahr einen neuen Besucherrekord.
[23.10.2026]

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Erste Festspiel-Highlights bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen 2027

Drei ausgewählte Konzertprogramme im Forum am Schlosspark

Mit der Festspielzeit 2027 steht eine besondere Saison im Forum am Schlosspark bevor: Es wird vorerst die letzte sein, bevor das Haus im Zuge einer möglichen Generalsanierung für mehrere Jahre schließt. Für die Ludwigsburger Schlossfestspiele ist das ein großer Einschnitt. Seit 1988 ist das Forum ein Herzstück der Schlossfestspiele und hat unzählige unvergessliche Festspielmomente ermöglicht. Ob fulminante Orchesterkonzerte, internationale Starsolisten oder opulente Tanzproduktionen – das Forum hat die Geschichte der Schlossfestspiele entscheidend geprägt.
[23.10.2026]

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Gärtnerplatztheater | Spielzeitpremiere von »My Fair Lady«

Inszenierung von Josef E. Köpplinger und Nadine Zeintl als Blumenmädchen Eliza

Ab dem 28. Oktober steht der Musicalklassiker My Fair Lady in der Inszenierung von Josef E. Köpplinger wieder auf dem Spielplan des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Nadine Zeintl ist als Blumenmädchen Eliza Doolittle zu erleben, Kammerschauspieler Michael Dangl kehrt als Professor Henry Higgins zurück. Kammerschauspieler Robert Meyer spielt Alfred P. Doolittle. In der Rolle der Mrs. Higgins stehen Schauspielerin Jutta Speidel und Kammersängerin Gisela Ehrensperger alternierend auf der Bühne.
[23.10.2026]

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Kammermusik-Matinee »Lyrik und Licht«

Am 25. Oktober 2026 um 11 Uhr im Foyer des DNT Weimar

In der nächsten Kammermusik-Matinee der Staatskapelle Weimar mit dem Titel »Lyrik und Licht« am Sonntag, 25. Oktober, um 11 Uhr im DNT-Foyer steht ein fast vergessener Liederzyklus über Liebe und Sehnsucht im Zentrum: Henri Marteaus 8 Lieder für Singstimme und Streichquartett nach Texten von Nikolaus Lenau und Agnes Marteau entführen das Publikum in eine fein nuancierte, spätromantische Klangwelt von großer emotionaler Tiefe.
[23.10.2026]

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Kalenderblatt

Albert Lortzing 225. Geburtstag

Kein anderer deutscher Komponist hat ähnlich viele Evergreens für Opernwunschkonzerte geliefert wie Albert Lortzing. Obwohl er zu Lebzeiten als Sänger, Schauspieler und Komponist berühmt, beliebt und erfolgreich war, starb er im Alter von 49 Jahren trotzdem in ärmlichsten Verhältnissen, geplagt von Existenzsorgen und Sorgen um den Lebensunterhalt für seine große Familie. Geboren wurde Albert Lortzing am 23. Oktober 1801 in Berlin. Sein Vater Johann Gottlieb hatte als Lederhändler ursprünglich einen bürgerlichen Beruf. Im „Nebenberuf“ trat er aber regelmäßig zusammen mit seiner Frau Charlotte Sophie in der Privat-Theater-Gesellschaft „Urania“ auf, bis er schließlich seinen Beruf aus Leidenschaft für das Theater ganz aufgab. Vater und Mutter zogen als Schauspieler und Soubrette durchs Land und Albert stand dadurch schon als Fünfjähriger in Kinderrollen auf der Bühne. In diesem künstlerischen Umfeld lernte er, mehrere Instrumente zu spielen und begann, zu komponieren. Zu seinen ersten Kompositionsversuchen gehört eine Schauspielmusik von 1812 zu Schillers Die Bürgschaft. Einen geordneten Musikunterricht hat Lortzing nicht genossen, seine Fertigkeiten und Kenntnisse eigente er sich im praktischen Theaterleben an.

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Weitere Infos

Übrigens...

...?

Wussten Sie, ...

dass die berühmte Wagner-Sängerin Birgit Nilsson bereits 87 mal die Isolde gesungen hatte, bevor sie die Partie erstmals 1962 in Wieland Wagners Neuinszenierung in Bayreuth sang?

„...“

Mann kann auch in einer Hundehütte komponieren, vorausgesetzt, man hat Gedanken im Kopf.

Schostakowitsch, Dimitri

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