„Obscure, crazy, fascinating“: Die Titelgebung dieses Albums ist Programm – aber noch mehr ist es die Musik, die den Freigeist des Münchner Komponisten in seiner ganzen Bandbreite offenbart. Acht seiner Kompositionen lassen Dunkles ins Komische kippen, scheinbares Chaos als raffinierte Konstruktion hervortreten und Vertrautes plötzlich fremd erscheinen. Das alles wäre hier nichts ohne die hochmotiviert aufspielenden Interpretinnen und Interpreten, bei denen technische Souveränität mit klanglicher Fantasie und spürbarer Spielfreude zusammen kommen. Neueinspielungen aus den Jahren 2025 und 2026 treffen auf Schätze aus dem Archiv des Bayerischen Rundfunks. Das Ergebnis ist weniger ein geordnetes Werkporträt als ein Kaleidoskop musikalischer Zustände.
Xaver Eckert (Hackbrett)
Agnes Mayr (Flöte)
Anne Kortenkamp (Flöte)
Stefan Blum (Vibraphon)
Uta Schmitt (Harfe)
Petra Huter (Harfe)
Markus Wagner (Violoncello)
Felix Eckert (Posaune)
Hannes Läubin (Trompete)
Hansjörg Profanter (Posaune)
Lukas Maria Kuen (Klavier)
New Munich Brass Quintet (Blechbläserquintett)
Rainer Fabich (Saxophon)
Norbert Jürgen Schneider (Klavier)
Blechbläserensemble der Hochschule für Musik und Theater München (Blechbläserensemble)
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
70 bayerische Bibliotheken ausgezeichnet
Gütesiegel „Bibliotheken – Partner der Schulen 2026–2028“
Kunstminister Markus Blume, Dr. Stephan Oetzinger, Dr. Dorothea Sommer in der Staatsbibliothek. Foto: Johannes Kiefer
70 Bibliotheken in Bayern erhalten das Gütesiegel „Bibliotheken – Partner der Schulen 2026–2028“. Kunstminister Markus Blume und der Vorsitzende des Bayerischen Bibliotheksverbands Dr. Stephan Oetzinger ehrten sie am 22.10.2026 in der Bayerischen Staatsbibliothek in München. Aus diesem Anlass wird auch die Verlängerung der Kooperationsvereinbarung „Bibliothek und Schule“ unter Beteiligung von Kultusministerin Anna Stolz unterzeichnet. Die dritte Verlängerung unterstreicht, wie wichtig das Zusammenspiel von Bibliotheken und Schulen für Leseförderung, Medienkompetenz und gleiche Bildungschancen ist. [25.10.2026]
Bayerische Akademie der Schönen Künste am 29. Okt. 2026, Beginn 19 Uhr
Carolin Widmann ist das Violinkonzert von Clara Iannotta gewidmet. Foto: Lennard Rühle
Clara Iannottas Violinkonzert sand like gold-leaf in smithereens (2025) schlug bereits hohe Wellen: Das Management der Essener Philharmoniker sagte die Uraufführung im letzten Jahr ab, angeblich habe die Partitur nicht rechtzeitig vorgelegen, darüber hinaus habe es Probleme und auch Zumutungen bei der Instrumentierung gegeben. Es kam zum Eklat. Die Interpretationswerkstatt in der Akademie findet am Abend vor der neu angesetzten Uraufführung mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Franck Ollu im Rahmen der musica viva-Konzertreihe statt. [25.10.2026]
Aufführung von Schumanns Violinkonzert, Mahlers 2. Sinfonie und Julia Perrys A Short Piece for Orchestra
Manfred Honeck, Foto: Wade Massi
Am Freitag, den 30. und Samstag, den 31. Oktober sind Manfred Honeck und die norwegische Geigerin Vilde Frang mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO) in der Philharmonie zu erleben. Im Zentrum beider Abende steht Robert Schumanns Violinkonzert, das derzeit ein bemerkenswertes Revival erlebt. Eingerahmt wird es von Julia Perrys A Short Piece for Orchestra und Gustav Mahlers Erster Symphonie. [25.10.2026]
Meisterwerk an der Grenze zwischen Schauermärchen und großer romantischer Oper
Szene aus Wagners "Der fliegende Holländer" an der Oper Chemnitz. Foto: Nasser Hashemi
Mit seiner Oper Der fliegende Holländer fand Richard Wagner zu seinem eigenen, heute unverwechselbaren Stil, vermischte literarische Vorlagen mit eigenen Erlebnissen und schuf so ein bleibendes Meisterwerk auf der Grenze zwischen Schauermärchen und großer romantischer Oper. Nach der erfolgreichen Premiere im April ist die Inszenierung ab 30. Oktober nun wieder im Opernhaus zu erleben. [25.10.2026]