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Besprechung heute

Ferdinand Hiller

Symphonies in E minor & C major
Brandenburisches Staatsorchester Frankfurt • Howard Grifftiths

cpo 1 CD 555 682-2

Ferdinand Hiller (1811-1885) scheint eine Art musikgesellschaftlicher Tausendsassa des 19. Jahrhunderts gewesen zu sein, ein äußerst umtriebiger Netzwerker: erfolgreicher Pianist, Dirigent, Komponist, Musikschriftsteller, Lehrer und Musikveranstalter, bekannt oder befreundet mit fast allen musikalischen Größen seiner Zeit, machte er in Paris, wo er acht Jahre weilte, die Musik von Bach und Beethoven bekannt, lebte mehrere Jahre in Italien, animierte Robert Schumann, für den er später auch die Grabrede hielt, seine Nachfolge als Musikdirektor in Düsseldorf anzutreten und trug als städtischer Musikdirektor von Köln, wo er auch gestorben ist, wesentlich zum Aufstieg Kölns als musikalisches Zentrum im Rheinland bei. Über 500 Werke hat er komponiert, aber seine Musik ist weitgehend vergessen. Aus dieser Vergessenheit will das Label cpo die Musik herausholen, zwei seiner insgesamt sechs Symphonien sind hier versammelt.

Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Howard Griffiths (Leitung)

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Aktuelle Meldungen

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Ludwigsburger Schlossfestspiele: Festspiel-Finale

Violinsonaten mit Dmytro Udovychenko - Gaechinger Cantorey - European Union Youth Orchestra, Elim Chan

Die letzte Festspielwoche der Ludwigsburger Schlossfestspiele präsentiert nochmals zwei junge Musikpreisträger, ein Konzert der Gaechinger Cantorey sowie eine weitere kostenlose »Musik im Park« und mündet im großen Festspiel-Finale mit dem European Union Youth Orchestra. Der ukrainische Geiger Dmytro Udovychenko – Erster Preisträger des Concours Reine Elisabeth 2024 – ist an zwei Abenden im Seeschloss Monrepos zu erleben: Gemeinsam mit seinem Landsmann, dem Pianisten Roman Lopatynskyi, bringt er heute 31. Juli um 20 Uhr sowie am Samstag, 1. August um 19 Uhr Violinsonaten von Beethoven, Richard Strauss und César Franck zur Aufführung. Es sind noch wenige Restkarten sind zu 49 Euro, für Junges Publikum zu 15 Euro, erhältlich.
[31.07.2026]

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Rekord-Besuchstag bei den Bregenzer Festspielen am 1. August

Im Laufe des Tages rund 15.000 Gäste auf dem Festspielgelände erwartet

Am Samstag, 1. August, erwarten die Bregenzer Festspiele den besucherstärksten Tag in der Geschichte des Festivals. Wenn das Wetter mitspielt, werden im Laufe des Tages rund 15.000 Gäste auf dem Festspielgelände erwartet: Das entspricht knapp der Hälfte der Bevölkerung der Stadt Bregenz. Grund für den neuen Besucherrekord ist das Singalong am See anlässlich des 80-jährigen Jubiläums der Bregenzer Festspiele. Rund 6.600 Besucher werden am Samstagnachmittag um 16 Uhr auf der Seebühne gemeinsam musikalische Höhepunkte aus den Seebühnenopern der vergangenen Jahre singen.
[31.07.2026]

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Klangvolles Wochenende mit den Weimar Master Classes

Teilnehmer und Gastprofessoren im Konzert

In fünf Konzerten präsentieren die 66. Weimar Master Classes am Wochenende ihre ganze klangliche Vielfalt. Die Teilnehmenden stehen bei drei Auftritten auf der Bühne: Auf ein Kurskonzert Violoncello am Freitag, 31. Juli um 16:00 Uhr im Forum Seebach folgt am Freitagabend das erste „Meisterhaft“-Konzert um 19:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus – mit einem bunten Querschnitt durch Violin-, Cello- und Klavierkurse von Nora Chastain, Wen-Sinn Yang und Imre Rohmann. Es erklingt Kammermusik- und Solorepertoire von u.a. Joseph Haydn, Johannes Brahms und Sergei Rachmaninow.
[31.07.2026]

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Themenwochenende Mythos Orchester

360° Wochenende der Festspiele MV auf Schloss Ulrichshusen am 15. und 16. August 2026

»Von den Anfängen bis zur Romantik«, also von Monteverdi über Mozart zu Dvořák und »Von Wagner bis heute« spannen die Musiker der NDR Radiophilharmonie den musikalischen Bogen bei ihren großen Konzerten am Samstagabend (15.08.26) und am Sonntagvomittag (16.08.26) in Ulrichshusen. Und nicht nur das: Mit offenen Proben, einem »Speed Dating« und spannenden Gesprächen lassen sie das Publikum teilhaben an den Antwortmöglichkeiten auf die Frage: Wer spielt die erste Geige?
[31.07.2026]

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Kalenderblatt

Franz Liszt 140. Todestag

Franz Liszt wurde am 22. Oktober 1811 in Raiding im Burgenland als Sohn eines deutschen Gutsverwalters in Ungarn geboren. Als Wunderkind wurde er von Carl Cerny und Antonio Salieri in Wien ausgebildet, von dort übersiedelte er 1823 zu weiteren Studien nach Paris. Die Erfahrungen in der französischen Kulturmetropole besonders durch Berlioz, Paganini und Chopin beeindruckten ihn stark. 1835 ging er mit der Gräfin d'Angoult nach Genf. Die gemeinsame Tochter Cosima war die spätere Ehefrau des Pianisten und Dirigenten Hans von Bülow und Richard Wagners. Auf Konzertreisen von 1839 bis 1847 errang Liszt als Klaviervirtuose ungeheuere Erfolge. Von 1848 bis 1861 war Liszt Hofkapellmeister in Dresden. Dort entstanden die meisten seiner Orchesterwerke.

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Übrigens...

...?

Wussten Sie, ...

dass das 1860 mit Glinkas "Ein Leben für den Zaren" eingeweihte Mariinsky-Theater in St. Petersburg nach der Gemahlin des Zaren Alexander II. von Russland, der geborenen Prinzessin Marie von Hessen-Darmstadt, benannt wurde?

„...“

Jeder Esel kann den Takt schlagen, aber Musik machen - das ist schwierig.

Arturo Toscanini

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