Symphony No. 2 op. 85 • Sir John Falstaff op. 60 Rundfunksinfonieorchester Berlin • Jonathan Stockhammer
cpo 1 CD 555 714-2
Das Schicksal des Berliners Hugo Kaun (1863-1932) wollte es, dass er bei zwei der großen Kontrapunktmeister der Epoche studierte: zunächst ab 1879 in seiner Heimatstadt bei Friedrich Kiel, dann in Chicago bei Bernhard Ziehn, der wie kein anderer die Schwächen Hugo Riemanns attackierte und zusammen mit seinem Meisterschüler Wilhelm Middelschulte von Busoni als „Gotiker von Chicago“ gepriesen wurde. Von 1887 bis 1900 lebte er in den USA, wo er in Milwaukee als Dirigent wirkte. Wertschätzende Freundschaft verband ihn mit Theodore Thomas, dem ostfriesischen Gründer und Chefdirigenten des Chicago Symphony Orchestra, der auch seine 1. Symphonie zur Uraufführung brachte.
Rundfunk Sinfonieorchester Berlin
Jonathan Stockhammer (Leitung)
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Chorwerk Ruhr erobert das Visiodrom Wuppertal
Monumentale 360°-Projektionsfläche wird zum immersiven Konzerterlebnis
Italienische Wand- und Deckenfresken aus den Kapellen der Sacri Monti., Foto: Heinrich Brinkmoeller-Becker
Chorwerk Ruhr debütiert am 29./30. Mai mit seinem Programm „Vorrei – 360°“ im Visiodrom in Wuppertal. Was früher einmal ein Gaskessel war, beherbergt heute eine monumentale 360°-Projektionsfläche für immersive Multimedia-Shows und Kunstausstellungen. Auch das Projekt „Vorrei – 360°“ von Chorwerk Ruhr wird hier zum immersiven Konzerterlebnis, das Klang und Bild zum Leuchten bringt. Im Zentrum stehen die italienischen Sacri Monti, eindrucksvoll fotografiert und im Visiodrom mehrdimensional projiziert von Heinrich Brinkmöller-Becker. Die Kapellenanlagen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und beherbergen lebensgroße Skulpturen sowie Wand- und Deckenfresken, die zahlreiche biblische Motive und italienisches Alltagsleben detailreich darstellen. [21.05.2026]
Santtu-Matias Rouvali dirigiert das BR Symphonieorchester
Solist ist der Percussionist Christoph Sietzen
Santtu-Matias Rouvali bei den Proben mit dem BR Symphonieorchester, Foto: Astrid Ackermann
Heute und am Freitag, 22.5.2026, spielt das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, jeweils um 20 Uhr, unter der Leitung von Santtu-Matias Rouvali Werke von Johannes Maria Staud, Carl Nielsen und Jean Sibelius in der Münchner Isarphilharmonie. Solist ist der Schlagwerker Christoph Sietzen. [21.05.2026]
Zwei Erste Preisträger bei der "göttingen händel competition"
Das Duo Lucescuro aus Wien teilt sich den Preis mit dem Ensemble Les Arcanes Baroques aus Den Haag
Les Arcanes Baroques, eines der ausgezeichneten Ensembles für Alte Musik. Foto: Elias Tulchynsky
Die Jury der "göttingen händel competition", des Wettbewerbs für junge Ensembles Alter Musik der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen, hat am 19. Mai zwei Ensembles gemeinsam den mit 5.000 € dotierten Preis der Göttinger Händel-Gesellschaft e.V. zuerkannt. Das Duo Lucescuro aus Wien teilt sich den Preis mit dem Ensemble Les Arcanes Baroques aus Den Haag. Damit treten beide Ensembles beim Preisträgerkonzert in der Göttinger St. Albani-Kirche am heutigen Donnerstag, 21. Mai 2026 um 17.00 Uhr auf. [21.05.2026]
Sonderausstellung im Bach-Museum Leipzig vom 21. Mai bis 13. Dezember 2026
Das Bach-Museum Leipzig eröffnet am 20. Mai 2026 die Sonderausstellung »Jüdisches Leben und die Musikerfamilie Bach«. Die Schau zum Themenjahr Tacheles 2026. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen präsentiert wertvolle Notenhandschriften, Bücher und Drucke, die zu einer Spurensuche in der eigenen Sammlung einladen. Darüber hinaus bereichern mit Hör- und Medienstationen ausgestattete Ausstellungselemente die Dauerausstellung um vielfältige Aspekte jüdischen Lebens. [21.05.2026]
dass Hans Pfitzner, der Komponist der Oper "Palestrina", 115 klavierbegleitete Lieder geschrieben hat, davon allein 19 auf Texte von Joseph von Eichendorff?