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CD-Besprechung

L. Janáček • Z. Kodály

Hyperion 1 CD CDA67147

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 6

Klangqualität:
Klangqualität: 6

Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 6

Besprechung: 01.11.00

Hyperion CDA67147

1 CD • 73min • 1999

Mit der Kirchenmusik hat sich der Atheist Leos* Janác*ek schwergetan: Eine erste Messe aus den 1870er Jahren blieb nicht erhalten, seinen zweiten Gattungsbeitrag, das hier eingespielte Es-Dur-Werk, brach er im Credo ab, griff die Partitur aber für einen ersten Entwurf der Glagolitischen Messe wieder auf, bevor er das Material dann vollständig vernichtete. Die Fassung, die wir heute kennen, beruht auf einer Rekonstruktion des Janác*ek-Schülers Vilém Petr*elka; Paul Wingfield ist nun einen Schritt weitergegangen und hat Petr*elkas Version mit den Vorstudien zur Glagolitischen Messe abgeglichen und eine Neuedition herausgefiltert: Vor allem die Übergänge zwischen den einzelnen Satzteilen sind jetzt überzeugender und klingen mehr nach Janác*ek, außerdem ist ein Sanctus hinzugekommen, so daß die liturgische Vollständigkeit erreicht wurde. Der Westminster Cathedral Choir hat das Werk dramaturgisch passend mit zwei Stücken von Zoltán Kodály gekoppelt. Die Sänger halten den immensen stimmtechnischen Anforderungen wacker stand, besonders die Knabensoprane beeindrucken mit leuchtender Höhe.

Susanne Stähr [01.11.2000]

Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.KomponistWerkhh:mm:ss
1 Z. Kodály Missa brevis für Soli, Chor und Orchester
2 Laudes organi für Chor und Orgel (1966)
3 L. Janáček Messe Es-Dur (rekonstruiert und ediert von Paul Wingfield, 1908)
 
CDA67147;0034571171470

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