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CD-Besprechung

J. Cage

Hungaroton 1 CD HCD 31844

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 10

Klangqualität:
Klangqualität: 6

Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 8

Besprechung: 01.05.00

Hungaroton HCD 31844

1 CD • 68min • 1992/1998

Intensive Recherchen und ein längerer Besuch bei John Cage im Januar 1992 gingen der Einstudierung dieser frühen Percussion-Werke von Cage voraus. Zoltán Rácz und die Musiker des Amadinda-Ensembles verschafften sich Einblick in das ursprüngliche Stimm-Material dieser ja durchweg 60 Jahre alten Kompositionen. Vor allem aber auch durch Cages persönliche Erinnerung an die seinerzeit benutzten Musikinstrumente und Spieltechniken ergaben sich viele spieltechnische Lösungen, die nicht direkt aus den Partituren ersichtlich waren. Im Vergleich mit anderen Einspielungen (wie etwa der musikalisch gewiß hervorragenden Aufnahme des Quatuor Hêlios) ist das Klangbild oft wuchtiger, archaisch, weniger kühl und avantgardistisch nüchtern, gelegentlich auch weniger transparent. Vor allem in den Construction-Werken von 1939 und 1940 wird das deutlich, aber der atavistischere Sound des ungarischen Ensembles dürfte für diese in ihrem Wesen sehr asiatische (eben nicht europäisch-"moderne") Musik einen ganz anderen Hörerkreis gewinnen.

Hans-Christian v. Dadelsen [01.05.2000]

Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.KomponistWerkhh:mm:ss
1 J. Cage Musik für Schlagzeug
2 Quartet (1935)
3 Trio (1936)
4 Imaginary Landscape Nr. 1 (1939)
5 First Construction (In Metal, 1939)
6 Second Construction (1940)
7 Living Room Music (1940)
8 Double Music (1941)
 
HCD 31844;5991813184429

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