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CD-Besprechung

Spielmannsweisen

Spielmannsweisen

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 4

Klangqualität:
Klangqualität: 6

Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 4

Besprechung: 01.12.01

Musikszene Schweiz CD 6179

1 CD • 76min • 2000

Ihren Titel Spielmannsweisen bezieht diese CD vom gleichnamigen Lied-Zyklus Othmar Schoecks; dabei primär an mittelalterliche Spielleute zu denken, wäre falsch. Außer Schoeck werden fünf weitere Schweizer Komponisten, die auch als Lehrer, Dirigenten oder Chorerzieher zumindest regionale Bedeutung hatten, durch Lieder vorgestellt: Peter Mieg (1906-1990), der sich durch lange Texte zum Sprechgesang drängen ließ, Friedrich Hegar (1841- 1927), der konventionelle Melodik pflegte, Willy Burkhard (1900-1955), der textfreundliche Zurückhaltung und aphoristische Kürze übte, Hans Huber (1852-1921), der mehrere Opern hinterlassen hat, und letztlich Volkmar Andreae (1879-1962), den man auch außerhalb der Schweiz als bedeutenden Bruckner-Dirigenten geschätzt hat. Als Komponist liebte er offenbar Klangreichtum und einen dramatischen Duktus. Der Tenor Bernhard Hunziker stellt für das Unternehmen eine Belastung dar, weil seine wenig reizvolle Stimme über eine unstabile Mittellage und eine enge, glanzlose Höhe verfügt. Auch die Textverständlichkeit könnte besser sein. Klavierbegleitung tadellos, Textabdruck liegt bei.

Hermann Schönegger [01.12.2001]

Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.KomponistWerkhh:mm:ss
1 O. Schoeck Spielmannsweisen op. 56
2 P. Mieg Drei Gesänge nach H. v. Hofmannsthal für Tenor und Klavier
3 W. Burkhard Neun Lieder op. 70 (nach Gedichten von Christian Morgenstern)
4 H. Huber Lieder op. 44 (nach Gedichten von Jakob Bruckhardt)
5 V. Andreae Der Spielmann op. 5 für Männerstimme und Klavier

Interpreten der Einspielung

Interpret(en)Besetzung
Bernhard Hunziker Tenor
Jean-Jacques Dünki Klavier
 
CD 6179;7617028361469

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