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CD-Besprechung

A. Dvořák

Hyperion 1 CD CDA 66934

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 6

Klangqualität:
Klangqualität: 6

Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 6

Besprechung: 01.06.98

Hyperion CDA 66934

1 CD • 66min • 1997

In Dvoráks Sonatine kulminiert so mancher Zug seiner amerikanischen Jahre. Als liebevolle Reverenz an seine Kinder ist sie zudem von recht simplem Zuschnitt: der Impetus ist mithin nicht wenig entscheidend für die Überredungskraft des Stücks. An Energie und kräftigem Zupacken mangelt es den beiden Interpreten dabei sicherlich nicht. Allerdings könnte Anthony Marwood in Phrasierung und Tongebung sein Spektrum noch erweitern und dadurch manche Lockungen des musikalischen Subtextes auch dem Hörer intensiver vermitteln. Die elfenhafte Expositions-Schlußgruppe des Larghetto etwa (Tr. 3 bei 1’18) hätte durchaus noch stärker vom Mozart-Jubel des Satzanfangs abgesetzt werden können. Weitaus überzeugender die F-Dur-Sonate, deren brahmsischer Bronzeton von den beiden Briten ganz natürlich aufgenommen wird. Voller Feinsinn der melodische Bogen des langsamen Satzes (Tr. 11), federnd inspiriert das tänzerische Finale. Susan Tomes erfüllt dabei alle Anforderungen, die eine gute Duopartnerin gemeinhin auszeichnen: vor allem Klangsinn in der Rechten und Impetus der Linken kommen bei ihr zum Zuge.

Norbert Riedel [01.06.1998]

Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.KomponistWerkhh:mm:ss
1 A. Dvořák Sonatine G-Dur op. 100 für Violine und Klavier
2 Ballade d-Moll op. 15 Nr. 1
3 Vier romantische Stücke op. 75
4 Sonate F-Dur op. 57 für Violine und Klavier
5 Nocturne H-Dur op. 40 für Streicher
 
CDA 66934;0000CDA 66934

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