Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Über uns | Impressum | Kontakt | Sitemap

Suche

CD-Besprechung

A. Schnittke

Naxos 1 CD 8.554728

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 10

Klangqualität:
Klangqualität: 8

Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 8

Besprechung: 01.07.01

Naxos 8.554728

1 CD • 69min • 1999

Heterogen, auch in Niveau und Stilistik sehr unterschiedlich, ist Schnittkes umfangreiches Gesamtwerk, aber die hier teils von langjährigen Freunden und Schnittke-Interpreten eingespielten Werke stehen jenseits aller Diskussion, vor allem das universell inspirierte Klavierquintett und das nicht minder intensive Streichtrio. Der warme, niemals expressiv überzeichnete Streicherton und die große Ruhe dieser Produktion teilen sich spontan mit. Die transzendente Stille des Quintett-Schlußsatzes mit seinem einzigartigen Klavierostinato gelingt optimal, und besonders in dem surrealen B-A-C-H-Walzer des Quintetts zeigen die Musiker, wie sehr eine gute Interpretation von agogischen Nuancen und innerlich mitempfundener Melodisierung jeder Phrase abhängt. Ein originelle Entdeckung ist das Solowerk Klingende Buchstaben, ein Dank Schnittkes an den Cellisten Alexander Ivashkin, der ein Buch über Schnittke schrieb (Phaidon Press, 1996), aber auch die frühe Fuge für Solovioline, hier in Ersteinspielung (Mark Lubotsky) auf CD.

Hans-Christian v. Dadelsen [01.07.2001]

Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.KomponistWerkhh:mm:ss
1 A. Schnittke Fuge für Violine solo
2 Klingende Buchstaben für Violoncello solo
3 In A Landscape
4 Stille Musik für Violine und Violoncello (1979)
5 Trio für Violine, Violoncello und Klavier

Interpreten der Einspielung

Interpret(en)Besetzung
Irina Schnittke Klavier
Mark Lubotsky Violine
Irina Morozova Viola
Julian Smiles Violoncello
Theodore Kuchar Viola
Alexander Ivashkin Violoncello
Dimity D. Hall Violine
 
8.554728;0636943472828

Bestellen bei jpc

 

Das könnte Sie auch interessieren:

 

⇑ nach oben

Impressum Kontakt AGBs Datenschutz Haftungsausschluss Mediadaten Sitemap

© Klassik Heute GbR

jpc