Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Über uns | Impressum | Kontakt | Sitemap

Suche

CD-Besprechung

N. Roslavets

Teldec 1 CD 8573-82017-2

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 8

Klangqualität:
Klangqualität: 8

Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 8

Besprechung: 01.10.01

Teldec 8573-82017-2

1 CD • 72min • 2000

Der 1881 geborene ukrainische Komponist Nikolai Roslavets erhielt seine Ausbildung am Moskauer Konservatorium und rückte in den Zwanziger Jahren in die Riege der wichtigsten Figuren des sowjetischen Musiklebens auf. Bis 1919 hatte er ein eigenes, quasi serielles System aus akkordischen Tonkomplexen entwickelt, auf dem seine post-Scriabinsche Musiksprache fußte. Damit geriet er jedoch bald in Konflikt mit der "Gesellschaft für proletarische Musik", wurde seiner Ämter enthoben und fristete bis zu seinem Tod 1944 sein Auskommen u.a. mit dem Unterrichten von Militärkapellmeistern. In der Sowjetära war Roslavets - wie auch viele andere "fortschrittliche" Komponisten der 20er Jahre - lange Zeit "persona non grata". Erst mit der Perestrojka kehrte seine Musik wieder in das russische Kulturleben zurück und hielt - nicht zuletzt dank des Engagements Gidon Kremers - bald auch Einzug in internationale Konzertsäle.

Dem Trio Fontenay gelingt eine engagierte, glutvolle Interpretation der zwischen 1920 und 1927 entstandenen Klaviertrios, von denen das vierte formal am faßlichsten erscheint. Der Pianist Wolf Harden verfaßte den lesenswerten Kommentar für das Beiheft. Eine wichtige Einspielung!

Markus Zahnhausen [01.10.2001]

Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.KomponistWerkhh:mm:ss
1 N. Roslavets Trio Nr. 2 für Violine, Violoncello und Klavier
2 Trio Nr. 3 für Violine, Violoncello und Klavier
3 Trio Nr. 4 für Violine, Violoncello und Klavier

Interpreten der Einspielung

Interpret(en)Besetzung
Trio Fontenay Klaviertrio
 
8573-82017-2;0685738201723

Bestellen bei jpc

 

 

⇑ nach oben

Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

→ weiter...

Referenz-Aufnahmen

aus dem Themenbereich
Musik des 21. Jahrhunderts

Ondine 1 CD ODE 1006-2
Naxos 1 CD 8.557398
Contzen | Bredohl
BIS 1 CD/SACD stereo/surround 1676
Nicolas Bacri

Neue CD-Veröffentlichungen

Richard Heuberger
A Lute by Sictus Rauwolf
Visions
Christoph Graupner

CD der Woche

Kenneth Hamilton plays Ronald Stevenson, Volume 1

Kenneth Hamilton plays Ronald Stevenson, Volume 1

Aus dunkler Tiefe steigen schwärzeste Bass-Töne auf, formen eine Tonskala und vereinigen sich mit einer weiteren Stimme zur strengen Fuge. Die ewige ...

Heute im Label-Fokus

Ambiente

Mischa Meyer, Violoncello
Hugo Distler
Naji Hakim<br />Orgelwerke / Organ Works
Anton Heiller

→ Infos und Highlights

Thema Klavier Solo

Crystal Dream
SWRmusic 1 CD 93.246
hänssler CLASSIC 1 CD 92.108
BIS 1 CD/SACD stereo/surround 1999
OehmsClassics 1 CD OC 532
Metanoia

 

Weitere 52 Themen

Klassik Heute Zahl des Tages

Bei Klassik Heute finden Sie

0

Festivals

→ mehr Zahlen und Infos

AGBs Impressum Kontakt Mediadaten Sitemap Datenschutz

© Klassik Heute

jpc