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CD-Besprechung

Naxos 8.559049

1 CD • 56min • 1999

01.03.2001

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 6
Klangqualität:
Klangqualität: 8
Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 6

In Anbetracht von Stephen Prutsmans ansehnlichen Wettbewerbserfolgen hatte ich mir in den beiden MacDowell-Konzerten eine kräftigere, im besten Sinne egozentrischere Ausarbeitung der Soloparts vorgestellt. Im Zentrum aller Vergleiche des bedeutenderen, rundum fesselnden, trotz aller Buntheit organischen d-Moll-Konzerts steht nach wie vor die heißblütige, vibrationsreiche Cliburn/Hendl-Darstellung. Sie bleibt in jeder Hinsicht - auch klangtechnisch! - unangetastet Katalogführer. Das heißt nun nicht, daß Prutsmans ehrlich und reflektiert wirkende Version nicht ihre Pluspunkte hätte, aber sein Spiel kommt nicht recht aus einer an sich löblichen, aber hier nicht zielführenden Defensive heraus. Er unterläßt es, die Charaktere, die spätromantischen Dinge zwischen Liszt und Spanienkolorit wirklich beim Namen zu nennen. Eine gute, willkommene Edition indes, wenn man an die Aufarbeitung des MacDowell-Repertoires ganz allgemein denkt, zumal das Konzert Nr. 1 sehr selten, die Romanze für Cello und Orchester praktisch nie zu hören ist.

Peter Cossé † [01.03.2001]

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Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.Komponist/Werkhh:mm:ss
CD/SACD 1
Edward MacDowell
1Klavierkonzert Nr. 1 a-Moll op. 15
2Klavierkonzert Nr. 2 d-Moll op. 23
3Hexentanz op. 17 Nr. 2
4Romanze op. 35

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