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Max Reger

dt. Komponist

Fantasie über den Choral "Wie schön leucht' uns der Morgenstern" op. 40 Nr. 1

Werksätze:

Besetzung:

Einspielungen: 4

Counterlight

Chorale Visions of Light and Darkness
Angela Metzger

Rondeau ROP6285

1 CD • 65min • 2024

24.01.202610 10 10

Dunkelheit und Licht gehören untrennbar zusammen. „Wo viel Licht ist, ist starker Schatten“, lässt etwa Goethe seinen Götz von Berlichingen sagen, der zumeist jedoch für ein anderes, deutlich weniger tiefschürfendes Zitat bemüht wird. Damit hatte Goethe, der auch eine ohne Licht wenig sinnstiftende Farbenlehre entworfen hat, zweifellos recht. Auf die Einspielung von Angela Metzger ließe sich das Zitat jedoch nicht anwenden, denn die in beziehungsreicher Weise „Counterlight“ betitelte Scheibe glänzt vor allem durch eines: Licht, Schatten gibt es hier eigentlich nicht. Allenfalls könnte man die nun wirklich extrem üppige Akustik in der Trierer Konstantinbasilika darunter fassen, wo die CD entstanden ist, denn die ist für jede Aufnahme eine echte Herausforderung. Die schiere Größe des Raumes und der daraus resultierende Hall sind einfach enorm. Das wurde in dieser Aufnahme jedoch gut eingefangen, denn der Raum und dessen Akustik gehören zu jeder Orgel einfach dazu.

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Max Reger

7 Choralfantasien
Winfried Lichtscheidel

Ambiente-Audio ACD-2048

2 CD • 1h 54min • 2023

06.12.202410 10 10

Die Choralfantasien von Max Reger gehören zum Brot- und Butter-Repertoire vieler Organisten. Sieben Stück hat der an der Schwelle von 19. zum 20. Jahrhundert stehende und den letzten Auswüchsen der Spätromantik in voller Pracht huldigende Komponist geschrieben. Einige sind ausgesprochen beliebt, wie etwa Wachet auf, ruft uns die Stimme, oder Wie schön leucht‘ uns der Morgenstern, andere fristen immer noch ein Mauerblümchendasein, so die kaum gespielte Freu dich sehr, o meine Seele op. 27 oder die schon häufiger zu hörende Ein feste Burg op. 30. Gegen die Schlachtrösser von op. 40 und 52 kommen diese beiden nicht an, obwohl – das macht diese Aufnahme einmal mehr deutlich – auch die beiden Frühwerke ausgesprochen lohnende, wenn auch schwere Stücke sind.

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Max Reger

Complete Organ Works
Rosalinde Haas

MDG 102 2289-2

14 CD • 17h 38min • 1988-1993

24.09.20239 9 9

Die Organistin Rosalinde Haas ist zweifelsohne ein Phänomen. Mit ihrer Gesamteinspielung der Orgelwerke Max Regers hat sie in den 1980er und 90er Jahren Furore gemacht, ihre Energie und technische Perfektion sind legendär. Nach einem Konzert in der Bonner Kirche St. Joseph mit einem ohnehin schon recht anstrengenden Programm kündigte Haas einmal von der Empore hinunter an, sie würde jetzt noch Regers op. 135b spielen, „Wenn’s Ihnen“ - also dem Publikum (!) - „nicht zuviel“ sei. Sowas konnte wohl nur Haas bringen, deren spieltechnisches Temperament und Ausdauer stets unerschöpflich schienen.

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Max Reger

Organ Works Vol. 2

cpo 777 718-2

2 CD • 2h 12min • 2011

11.08.201510 10 10

Lange Zeit kam der Freund des zyklopischen Œuvres Max Regers nicht an Rosalinde Haas' Gesamteinspielung der Orgelwerke vorbei, die sie in den 1980er Jahren auf 12 CDs bei MDG vorgelegt hatte. Derzeit wird diese zu Recht als Meilenstein bezeichnete Totale, die wegen ihrer Transparenz und klaren Disposition weiterhin ihre Meriten behält, sukzessive ergänzt durch gleich mehrere in Arbeit befindliche Projekte. [...]

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Weitere Werke: Orgel

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