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Innsbrucker Festwochenorchester

Orchester

Diskographie (5)

Antonio Vivaldi

L'Olimpia - Dramma per musica in tre atti
Coro Maghini • Innsbrucker Festwochenorchester •Alessandro De Marchi

cpo 555 651-2

3 CD • 2h 59min • 2023

05.02.20269 9 9

Mehr als 70mal wurde Pietro Metastasios Libretto „L’Olimpiade“ vertont, womit es einen geradezu olympischen Rekord erreichte. Die Version von Giovanni Battista Pergolesi (1735) hatte Alessandro de Marchi 2010 zu seinem Einstand als Leiter der Innsbrucker Festwochen aufs Programm gesetzt und später auch auf CD verewigt (dhm/Sony). Nach 13 erfolgreichen Jahren, bevor er die Direktion des Festivals an Ottavio Dantone übergab, wählte er als Abschiedsvorstellung die Fassung von Antonio Vivaldi (1734), die lange Zeit in Vergessenheit geraten war. Der jetzt bei cpo veröffentlichte Mitschnitt dürfte die Freunde barocker Opern- und Gesangskunst wie seinerzeit das Innsbrucker Publikum in reines Entzücken versetzen.

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Georg Friedrich Händel

Il Messia. Oratorio (in due parti)

cpo 555 590-2

1 CD • 77min • 2022

04.11.202410 8 9

Allenthalben wird Messiah bzw. Der Messias von Georg Friedrich Händel auf englisch gesungen, weil er in dieser Sprache komponiert worden ist. In Deutschland natürlich auch oft in deutscher Sprache. Aber in Italienisch? Mit „Il Messia. Florence Version 1768“ ist diese vorliegende Aufnahme betitelt: In Florenz im Palazzo Pitti fand am 6. August 1768 die erste Aufführung dieses Oratoriums auf dem europäischen Festland statt, weil ein Lord Cowper das englische Original nach Florenz mitgebracht hatte. Leopold, Großherzog von Toskana, wollte alles in italienischer Sprache hören und ließ deswegen das Oratorium bearbeiten: Antonio Pillori bearbeitete den Text und Salvatore Pazzaglia die Musik

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Carl Heinrich Graun

Silla
Dramma per musica in drei Akten

cpo 555 586-2

3 CD • 3h 10min • 2022

10.07.20239 7 9

Carl Heinrich Graun (1704/05-1759), der jüngste der drei als Komponisten aktiven Brüder Graun, bekam seine erste Ausbildung an der Dresdner Kreuzschule, fiel im dortigen Chor durch seine schöne Stimme auf und erhielt in der sächsischen Hauptstadt eine umfassende Musikausbildung. Bald kam er mit der Oper in Berührung: Als blutjunger Mann von 19 oder 20 Jahren wurde er als hoher Tenor an die damals renommierte Braunschweiger Oper engagiert (immerhin in der Nachfolge Johann Adolph Hasses) und wurde bald Vizekapellmeister des Opernhauses.

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Bernardo Pasquini

L'Idalma overo Chi la dura la vince

cpo 555 501-2

3 CD • 3h 10min • 2021

26.09.20229 9 9

Lindoro, ein barocker Don Juan, der Liebe nur als kurzzeitigen Genuss betrachtet („Ich will lieben, aber um zu genießen“; singt er), hat einmal Irene geliebt, sie aber dann verlassen und Idalma geheiratet, die ihn aber schnell langweilt. Irene hat währenddessen Lindoros Freund Celio geheiratet. Lindoro will wieder zurück zu Irene. Das gibt viel Raum für Liebeswirren und -intrigen, Streitgespräche, Gefühlsverwechslungen, heimliche Fluchtpläne, Tränenflüsse und Ohnmachtsanfälle, ja sogar Mordversuche – und Gelegenheit zu unzähligen komponierten echten oder vorgeblichen Liebesschwüren, Klage-Arien, Tränenflüssen und Racherasereien.

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Ferdinando Paër

Leonora

cpo 555 411-2

2 CD • 2h 30min • 2020

02.08.202110 10 10

Ein Jahr vor Beethovens erstem Fidelio-Versuch unter dem Titel Leonore (1805) kam an der Dresdner Hofoper Ferdinando Paërs Leonora heraus. Gemeinsame Quelle beider Werke war Jean Nicolas Bouillys Libretto Léonore ou l’Amour coniugal, das in der Vertonung von Pierre Gaveaux 1798 zum ersten Mal auf die Opernbühne fand. Paërs Librettisten Giuseppe Maria Foppa und Giacomo Cinti schlossen sich eng an Bouillys Vorlage an. Das Personal und der Handlungsverlauf sind auch mit Beethovens Fidelio identisch.

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