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Utrecht String Quartet

Streichquartett

Diskographie (6)

Frank Martin

Chamber Music

MDG 603 2388-2

1 CD • 61min • 2025

28.01.20269 9 9

Der Schweizer Frank Martin (1890–1974) gehört zu den Komponisten, deren Musik niemals völlig in Vergessenheit geraten ist, ohne dass sein Schaffen wenigstens in der Totalen ein fester Bestandteil des Repertoires wäre. Dabei differiert die (diskographische) Situation von Werk zu Werk stark; manches – etwa aus dem Bereich der geistlichen Musik – ist relativ populär, anderes kaum beachtet. Eher in letzteren Regionen seines Œuvres bewegen sich die drei Kammermusikwerke, die das Utrechter Streichquartett unterstützt durch die Pianistin Ilona Timchenko auf der vorliegenden Neuerscheinung des Detmolder Labels MDG vorstellt, liegt doch von diesen Stücken jeweils kaum eine Handvoll Einspielungen vor. Insgesamt decken die drei Kompositionen einen Zeitraum von nicht weniger als 47 Jahren ab und repräsentieren jeweils unterschiedliche Perioden in Martins Schaffen.

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Johannes Bernardus Van Bree

String Quartets No 1 & 2

MDG 603 2302-2

1 CD • 54min • 2023

05.03.20249 10 9

Johannes Bernardus van Bree (1801-1857) war neben dem deutschstämmigen Johannes Wilhelm Wilms der bedeutendste Komponist der Niederlande in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Obwohl er, vor allem als Dirigent und Musikerzieher, dort quasi alle wichtigen Positionen des Musiklebens bekleidet hatte und 1842 zum Ritter des Ordens der Niederländischen Löwen geschlagen worden war, gerieten seine Werke rasch in Vergessenheit. Nachdem das Utrecht String Quartet für MDG einige maßstabsetzende Interpretationen vor allem russischer Streichquartett-Literatur aufgenommen hat (Glasunow, Tanejew, zuletzt Catoire), widmen sich die Musiker nun wieder einem Romantiker ihrer Heimat und stellen die ersten beiden von van Brees drei erhaltenen Quartetten vor – ein viertes scheint verschollen.

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Georges Catoire

String Quartet op. 23 • Piano Quintet op. 28

MDG 603 2286-2

1 CD • 56min • 2022

21.07.20239 8 8

Georges – oder russianisiert: Georgij – Catoire (1861-1926) stammte aus einer lothringischen Familie, die um 1800 eingewandert war und bald zur Moskauer Wirtschaftselite gehörte. Georges erhielt früh Klavierunterricht bei Karl Klindworth, der ihn natürlich mit der Musik Richard Wagners bekannt machte, studierte zunächst Mathematik, bevor er in Deutschland, später in Russland bei Rimsky-Korsakow und Ljadow Kompositionsunterricht nahm. Trotz enger Verbindungen zu Tanejew, Medtner und Goldenweiser darf man Catoire jedoch weitgehend als Autodidakten bezeichnen. Dennoch wurde er 1917 Professor für Komposition in Moskau und verfasste zudem einige sehr individuelle musiktheoretische Schriften.

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Alexander Glazunov

Complete String Quartets

MDG 603 2245-2

5 CD • 5h 12min • 2003, 2004, 2006, 2008-2011

16.11.20229 9 9

In der Geschichte der russischen Kammermusik nehmen die sieben Streichquartette Alexander Glasunows einen bedeutenden Platz ein. Neben den Werken des etwas älteren Sergej Tanejew und des ungefähr gleichaltrigen Alexander Gretschaninow können sie als hervorragendster Quartettzyklus eines russischen Komponisten der um 1860 geborenen Generation gelten. Berühmt geworden ist Glasunow vor allem als Symphoniker. Dass das Streichquartett für ihn eine mindestens ebenso wichtige Gattung darstellte, zeigt sich jedoch daran, dass er auch in späteren Jahren noch Quartette schrieb (op. 106 und op. 107), wohingegen seine letzte vollendete Symphonie, die Achte, das Werk eines 40-Jährigen ist.

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Clarinet Quintets

Hindemith • Reger
Vladimir Soltan

MDG 903 2198-6

1 CD/SACD stereo • 57min • 2020

07.01.20219 8 9

Kann man sich zwei unterschiedlichere Klarinettenquintette vorstellen, als die im Abstand von nur sieben Jahren entstandenen Kompositionen von Max Reger und Paul Hindemith? Reger war mittlerweile milder geworden und zu einem gebändigteren, abgeklärterem Spätstil gekommen – wenn man von einem solchen bei einem mit 43 Jahren Verstorbenen überhaupt reden kann.

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Ludwig van Beethoven

Piano Concertos Nos. 3 & 4
Transcriptions for Piano and String Quartet by Vinzenz Lachner

Naxos 8.551400

1 CD • 70min • 2019

14.01.20209 9 9

Im Jahre 1881 taten sich der Mitbegründer des Stuttgarter Konservatoriums und Professor für Klavier dortselbst Sigmund Lebert sowie Vincenz, der jüngste der drei Lachner-Brüder und Franz Liszt für Herausgabe der fünf Klavierkonzerte Ludwig van Beethovens zu einem Team zusammen [...]

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