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Passacaglia

(von span. "pasar una calle" = durch eine Straße gehen) Ursprünglich ein spanisches Tanzlied, das wohl bei Straßenumzügen gesungen wurde. Seit dem 17. Jahrhundert ist die Passacaglia in der spanischen Gitarrenmusik nachweisbar. Sie verbreitete sich zunächst nach Italien und Frankreich, wo sie sogar zum Hoftanz wurde und Eingang in die Instrumentalmusik fand. Charakteristisch für die Passacaglia ist eine ostinate, d.h. gleichbleibend wiederholte Baßfigur im ungeraden Takt bei der Kadenzfolge I-IV-V-I. Im Unterschied zur Chaconne werden Molltonarten und langsamere Tempi bevorzugt. Mit dem Ende des Generalbaßzeitalters verschwand auch die Passacaglia. Erst im 19./ 20. Jahrhundert wurde die Ostinato-Technik von Komponisten wieder aufgegriffen (Reger, Berg, Webern, Bartók, Hindemith u.a.).

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