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Meldung vom 08.02.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Griechische Nationaloper Athen: Wiederaufnahme von "Falstaff"

Sechs Vorstellungen der Inszenierung von Stephen Langridge

Verdis Falstaff kehrt in der Inszenierung von Stephen Langridge für sechs Vorstellungen am 15., 18., 21., 26. Februar sowie am 1. und 5. März 2026 an die Griechische Nationaloper zurück. Die Wiederaufnahme der Inszenierung liegt in den Händen von Katerina Petsatodi. Am Pult steht der italienische Dirigent Paolo Carignani. In der Titelrolle gibt der international gefeierte griechische Bariton Tassis Christoyannis sein Debüt an der Griechischen Nationaloper.

Starre Hierarchien

Die erfolgreiche Inszenierung, die erstmals in der Spielzeit 2022/23 an der Griechischen Nationaloper gezeigt wurde, trägt unverkennbar die Handschrift des international renommierten Regisseurs Stephen Langridge. Er verlegt die Handlung in das England der 1930er Jahre – eine Epoche, die von der Absurdität gesellschaftlicher Hierarchien geprägt war und beinahe feudale Züge trug. Der Regisseur selbst bemerkt dazu:

„Unsere Inszenierung spielt im England der 1930er Jahre. Eine Zeit zwischen den Kriegen (Falstaff war ein alter Soldat), mit einem skandalumwitterten Prinzen von Wales (wie Hal in Heinrich IV.), der kurzzeitig König Edward VIII. werden wird, und einer Zeit, in der die Hierarchien starr sind und die soziale Klasse mehr respektiert wird als das Geld. Falstaff basiert auf Shakespeares einziger rein englischer Komödie, aber das Ende ist rein Verdi / Boito. ‚Tutto nel mondo è burla‘ (Die ganze Welt ist ein Witz) ist ihre Schlussfolgerung – und wenn wir uns die chaotische Welt von heute ansehen, können wir dem nur zustimmen und dann vielleicht in den Pub gehen, um ein warmes Bier zu trinken und mit Sir John zu lachen!“

Charismatischer Titelheld, renommierter Dirigent

Das Orchester der Griechischen Nationaloper wird von Paolo Carignani geleitet, der vom Publikum der GNO schon in Nabucco, La forza del destino sowie der jüngsten Produktion von Tosca besonders geschätzt wurde.

Die Titelrolle übernimmt Tassis Christoyannis, Sänger und Künstlerischer Leiter des Olympischen Stadttheaters „Maria Callas“. Christoyannis ist seit 1989 regelmäßig in Produktionen der Griechischen Nationaloper zu erleben und tritt u. a. an der Opéra-Comique, der Opéra national de Paris, dem Théâtre des Champs-Élysées in Paris sowie dem Royal Opera House London auf.

Die weiteren Hauptrollen werden von Solistinnen und Solisten der Griechischen Nationaloper übernommen: Dionysios Sourbis, Vassilis Kavayas, Andreas Karaoulis, Yannis Kalyvas, Haris Andrianos, Cellia Costea, Marilena Striftombola, Nefeli Kotseli und Chrysanthi Spitadi. Der Chor der Griechischen Nationaloper wurde von Agathangelos Georgakatos einstudiert, der Kinderchor von Konstantina Pitsiakou.

Guiseppe Verdi, Falstaff – Wiederaufnahme

15., 18., 21., 26. Februar & 1., 5. März 2026

Beginn: 19.30 Uhr (Sonntag: 18.30 Uhr)

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