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Meldung vom 08.02.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

35 Jahre Berliner Bach Akademie

Brahms „Ein deutsches Requiem“ in einer neuen Kammermusikfassung von Heribert Breuer als UA

Am Palmsonntag, 29. März 2026, bringt die Berliner Bach Akademie, die dieses Jahr 35-jähriges Jubiläum feiert, ein besonderes Konzert zur Aufführung: Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms erklingt in einer neuen Kammermusikfassung von Heribert Breuer – als Uraufführung. Brahms’ Requiem gehört zu den großen Chorwerken, die nicht auf äußere Wirkung zielen. Es ist ein Werk des Trostes und der Zuversicht, von innerer Ruhe getragen und dem Menschen zugewandt. Die neue Kammermusikfassung nimmt diesen Charakter ernst. Sie arbeitet nicht mit größerem Aufwand, sondern mit größerer Nähe: Vierzehn Instrumente – ein Streichseptett, ein Bläserquintett sowie Klavier und Orgel – öffnen den Klangraum und lassen Strukturen und Übergänge deutlich hervortreten, ohne den musikalischen Fluss zu verlieren. Diese Fassung lädt dazu ein, ein vertrautes Werk neu zu hören – näher, konzentrierter und persönlicher.

Renommierte Solisten

Als Solistin wirkt die international renommierte Sopranistin Annette Dasch mit, an ihrer Seite der Bariton Philipp Jekal. Den Chor bildet die Berliner Bach Akademie gemeinsam mit dem Kammerchor Berlin. In dieser Zusammenstellung entsteht der dichte, zugleich bewegliche Chorklang, den Heribert Breuer für dieses Werk sucht.

Ein bewusster Akzent findet sich im Schluss: Breuer beschließt das Requiem mit dem Choral „O Welt, ich muss dich lassen“ – dem letzten Werk von Johannes Brahms. So erhält der Abend eine ruhige, geschlossene Form.

Der Palmsonntag verleiht dem Abend einen stillen Rahmen. Er markiert einen Übergang zwischen Erwartung und Ernst und bildet damit einen passenden Hintergrund für ein Werk, das weniger vom Ende als vom Weitergehen spricht.

Mit diesem vorletzten Konzert 2026 beendet Heribert Breuer nach 35 Jahren seine Chorarbeit mit der BBA. Am 19.12. erklingt nochmals das Weihnachtsoratorium unter seiner Leitung.

Palmsonntag, 29. März 2026, 20 Uhr, Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin

Kammermusiksaal Philharmonie | Herbert-von-Karajan-Str. 1 | 10785 Berlin

Karten von € 30,- bis € 45,- zzgl. VVK

Kartenhotline eventim 01806-57 00 70, www.eventim.de

Kasse Philharmonie 030-25488132 und an den Theaterkassen.

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