Besonderer Jahrgang des Brüsseler Königin-Elisabeth-Wettbewerbs
Die Pau Casals Foundation verleiht erstmals das Cello von Pablo Casals an den 1. Preisträger
Aus besonderem Anlaß verleiht die spanische Pau Casals Foundation in diesem Jahr das wertvolle Goffriller Cello von Pablo Casals aus dem Jahre 1733 dem ersten Preisträger, der ersten Preisträgerin des Brüsseler Königin Elisabeth Wettbewerbs. Der berühmte Cellist hatte das Instrument im Jahr 1908 erworben und während seiner langen internationalen Karriere gespielt. Jetzt soll das Instrument die junge Cellisten-Generation inspirieren. Dass der Wettbewerb in diesem Jahr den Cellisten gewidmet ist, hat seinen Grund darin, dass sich 2026 der Geburtstag von Pablo Casals, einem der größten Cellisten des 20. Jahrhunderts, zum 150. Mal jährt. Dazu kommt der 100. Geburtstag der belgischen Königin Elisabeth, der Namensgeberin des Wettbewerbs.
1937 zunächst als Eugène-Ysaÿe-Wettbewerb gegründet, etablierte sich der Wettbewerb bald als ein wichtiger Ausgangspunkt für die berufliche Laufbahn junger Instrumentalisten. Ab 1951 wurde er unter dem Namen Königin-Elisabeth-Wettbewerb zu einer internationen Veranstaltung, zunächst nur in den Fächern Klavier und Violine, ab 1988 zusätzlich für Gesang und ab 20217 auch für Cello. Das Jubiläum des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs wird neben vielen Veranstaltungen während des ganzen Jahres auch mit einer belgischen Briefmarke gewürdigt, auf der die musikalische Königin mit ihrer Geige und eine handschriftliche Partitur des Komponisten Eugène Ysaÿe zu sehen ist.
